Posts by Dassem

    Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem, was ich zu den beiden Büchern geschrieben habe, gerade letzterem, aber es ist jetzt ca. ein halbes Jahr her, dass ich die Bücher gelesen habe und ich glaube nicht, dass mir noch groß was besseres einfällt.


    The Scarab Path - Adrian Tchaikovsky




    Nachdem der Krieg vorerst vorbei ist erfahren sowohl Collegium als auch das Imperium von der uralten Beetle-kinden Stadt Khanaphes weit im Osten.

    Che und Thalric werden als jeweilige Botschafter dorthin geschickt.

    Allerdings gehen in Khanaphes merkwürdige Dinge vor und im Imperium gibt es Leute die Thalric loswerden wollen, indem sie die in der Wüste lebenden Scorpion-kinden dazu bringen Kanaphes zu zerstören.


    So, das ist das erste der 3 Mittelbücher der Reihe und das bisher längste, nur The Sea Watch und Warmasters Gate sind noch länger.

    Und die Länge merkt man hier auch, gerade in der ersten Hälfte. Das liegt vielleicht auch daran, dass das das erste Buch der Reihe ist, das (fast) komplett an einem Ort spielt. Der Anfang spielt in Collegium bzw. dem Imperium aber sobald Khanaphes, was das Gegenstück zum alten Ägypten ist, erreicht ist spielt es nur in Khanaphes und der näheren Umgebung.

    Und da passiert erstmal nicht viel. Che versucht damit klar zu kommen, dass sie jetzt Inapt ist und von einem Geist verfolgt wird. Es gibt viel gerede über die Masters von Khanaphes, die noch nie jemand gesehen hat, was als Mysterium etwas arg langgezogen wird und es ist auch nicht so, als ob man drauf kommen könnte was dahinter steckt, abgesehen von einer offensichtlichen Sache.

    Durch die 2 Vekken die Che begleiten bekommt man aber einen guten Einblick darin, wie die Ant-kinden ticken und dieso sie so paranoid und unfreundlich seid.


    Che´s und Thalric´s Beziehung geht weiter, aber bis wirklich was passiert, im ganzen Buch, muss man bis zum letzten Drittel warten, welches dann wieder ehr wie die ersten 4 Bücher ist.

    Auf Goodreads meinte jemand hier 100 Seiten weniger und dafür bei Salute the Dark 100 mehr währe besser gewesen. Irgendwie schon.




    Speaking Bones - Ken Liu



    Ok, das wird jetzt schwer. Ich kann aus Spoilergründen nicht viel zum Inhalt sagen, da das eben die direkte Fortsetzung von The Veiled Throne ist.

    Außerdem bin ich etwas zwiegespalten was das Buch angeht. Einerseits wird alles zu einem zufriedenstellenden Ende geführt, andererseits habe ich beim lesen länger gebraucht um durch das Buch zu kommen, was nicht nur daran lag dass es 100 Seiten länger ist als der Vorgänger, außerdem sind die Dinge, die die Reihe so besonders machen hier weniger vorhanden als in den vorherigen 3 Büchern.

    Bevor das jetzt zu negativ klingt, es hat mir devinitiv gefallen, aber ähnlich wie The Veiled Throne für mich nicht ganz an die an die ersten beide rankam, kommt Speaking Bones nicht ganz an The Veiled Throne ran.

    Beneath the Twisted Trees - Bradley Beaulieu


    Es gibt dieses Mal zwar eine Zusammenfassung der ersten 3 Teile am Anfang, aber Beaulieu wiederholt auch im Buch an den entsprechenden Stellen nochmal was passiert ist.


    Jedes Kapitel hat ein Symbol, dass eigentlich für den POV-Charakter steht. In diesem Buch müssen sich aber alle Charaktere ihre Kapitel mit anderen teilen.


    Ceda hat jetzt ihre Shieldwives als Gegenentwurf zu den Blademaidens, auch wenn nicht erklährt wird, wieso sie sich wives nennen, die scheinen nicht alle verheiratet zu sein. Außerdem sind nach 200 Seiten zwei drittel von ihnen tot. Ich bin mir nicht sicher, ob das was über Ceda´s Fähigkeiten als Anfürerin sagen soll, Rhamad verliert in der selben Zeit auch zwei seiner drei Gefolgsleute.


    Ich hatte schon während des letzten Teils versucht die Könige aufzuzählen und dachte das hätte ich, bis ich gemerkt hab, dass ich Azad doppelt gezählt habe. Der König den ich übersehen hatte hat bisher aber so gut wie keine Rolle gespielt, taucht jetzt in diesem Buch aber häufig auf.


    Man sieht jetzt auch mehr von den Mireans, die tatsächlich Chinesen sind, mit Pferden mit Drachenköpfen, die Feuer speien können und Soldaten mit Dämonenmasken.


    Man erfährt hier auch eindeutig, dass es noch um etwas anderes geht als nur die Könige/Rache.


    So am Rand hab ich ähnliches zwar schon bei TV-Serien mitbekommen, aber es ist merkwürdig wie Leute sich aufführen, wenn ihre shippings zerstört werden. Wobei man hier nicht von Zerstörung reden kann und ich mich frage, welche vorherigen 3 Bücher die gelesen haben. Außerdem kommen ja noch 2 weitere. Ich weiß jetzt nicht, ob das Beaulieu´s persönliche Ansicht ist, aber gegen Ende des Buchs wird auch gesagt, dass es sowas wie den Einen/ die Eine vermutlich nicht gibt, bzw. sich das mit der Zeit ändern kann.


    Was ich beim Vorgänger vergessen hab zu erwähnen ist, dass das Finale doppelt so viel Platz eingenommen hat als in den ersten beiden Teilen. Hier fangen die finalen Ereignisse schon an der 60%-Marke an und es kommt zu mehreren "Umwälzungen".


    Ich hätte gesagt, dass die Reihe ehr besser als schlechter wird.




    The Veiled Throne - Ken Liu


    Nachdem sowohl Kuni als auch Pekyu Tenryo die Schlacht am Zatin-Gulf nicht überlebt haben muss jeweils die jüngere Generation, und Jia, übernehmen.

    Das Buch ist wieder in 4 Teile unterteilt.


    Der erste Teil spielt in der Vergangenheit und es Lyucu Backstory in zwei Zeitlinien zwischen denen hin- und her gesprungen wird. Man bekommt Einblicke, was die Expedition aus Dara den Lyucu alles angetan hat.


    Im zweiten Teil geht es mit Thera kurz nach dem Ende von Wall of Storms auf der anderen Seite des Wall of Storms weiter. Hier gibt es erstmal einen Mix aus Master and Commander und Moby Dick bevor es aufs Festland von Ukyo-Gonde geht um mit den Agon eine Allianz gegen die Lyucu zu schmieden. Thera macht hier aber einen sehr offensichtlichen Fehler.


    Teil Drei beginnt 8 Jahre später und spielt dann auch in Dara und Unredeemed Dara.
    Die Agon und Dara halten sich an die Lehren des Propheten Homer Simpson und konzentrieren sich darauf, was sie gemeinsam essen können. In anderen Bereichen sind sie sich aber nicht so einig.
    In Dara behindert Jia die Vorbereitungen auf einen weiteren Krieg und bereitet im geheimen ihre Art vor, mit den Lyucu umzugehen. Ich glaube, ich weiß was sie vorhat, die Frage ist nur wie weit sie damit gehen wird.
    In Unredeemed Dara setzten sich Lyucu und Dara mit ihren unterschiedlichen Ansichten über leben und zusammenleben auseinander und dem Aufkommen der Lyucu-Nazifraktion.


    Teil Vier nimmt fast die gesamte zweite Hälfte ein. Die bisherigen Handlungsstränge gehen nur wenig weiter. Den Löwenanteil nimmt der Wettstreit zwischen zwei Restaurants ein.
    In dem Wettstreit spielt aber nicht nur kochen eine Rolle, sondern auch Geschichten, wie man sie erzählt und wie wichtig die Zutaten sind bzw. ob die Erzählart wichtiger ist als die Zutaten. Und auch allerlei Erfindungen.
    Das ganze hat natürlich auch etwas mit dem Rest des Buchs zu tun. Ich denke ich weiß auch, wo das ultimativ hinführen soll, wie es vorerst endet ist zwar irgendwie realistisch, aber auch frustrierend. Ok, die Charaktere sind auch irgendwie selbst schuld, die haben es ja nicht geschafft richtig miteinander zu reden und als Leser hat man natürlich den Vorteil, dass man beide Seiten kennt.
    Es nimmt aber so viel Raum ein, dass es sich am Ende so anfühlt, als währe kaum was anderes im Buch passiert.


    Das Buch ist aber merkbar eine erste Hälfte. Es endet zwar nicht mit großen Cliffhangern aber trotzdem sehr offen. Es gibt auch einen Timer zur erneuten Öffnung des Wall of Storms der am Ende immer noch läuft.


    Das ist jetzt das erste Buch der Reihe, dem ich keine 5 Sterne gegeben hab, aber es war knapp. Es ist irgendwie schwer, dem Buch gerecht zu werden.




    Sandman: Preludes & Noctures - Neil Gaiman


    Durch die Serie und das Drumrum bin ich neugierig geworden und hab mir gedacht, ich probier einfach mal die Vorlage. Ohne groß Vorwissen darüber oder über Nail Gaiman sieht meine Reaktion ungefähr so aus:


    ?
    ???
    ???????????????????????????????????????????????????


    ok, ich hab inzwischen mitbekommen, dass das tatsächlich nur Preludes sind, aber es folgt halt eine, ich nenns mal, Episode auf die nächste in der Dream/Morpheus/der Sandman erst gefangen gehalten wird, dann ausbricht und dann auf die Suche nach seinen 3 magischen Artefakten geht, von denen er die ersten beiden auch ohne Probleme einsammelt. Dee komt dann häufiger vor und der Sandman wird kurz ausgenockt so dass Dee in einem Diner seinen Wahnsinn rauslassen kann, What the Fuck, und dann gibt es ein Aufeinandertreffen zwischen den beiden das ... merkwürdig ist.
    Zwischendurch tauchen noch irgendwelche DC Charaktere auf, die dann aber kurze Zeit später wieder verschwinden.


    Ich mochte die Geschichte danach mit seiner Schwester.



    Sandman: Doll House - Neil Gaiman


    Hier gibt es jetzt einen roten Faden, und es scheint nebenher noch darum zu gehen, dass der Sandman sich einsam fühlt, und es spielen auch ein paar menschliche Charaktere eine Rolle, aber ich hab das Gefühl, dass das nicht wirklich auf was rausläuft.


    Ich weis ehrlichn gesagt bei beiden Bänden nicht, was ich da gelesen hab. Ich bin immer noch verwirrt.

    Towerlord - Anthony Ryan

    Quote

    He strode forward, coming close enough for me to smell the stench of his unwashed body. He stank of death and a complete disregard for any human standard of cleanliness, and his breath was like a gust of vaporous poison as I cowered away.

    “Where,” he demanded, “is Vaelin Al Sorna?”


    Ich muss erstmal mit einem Disclaimer anfangen denn, Bloodsong hat mir zwar gefallen, aber so aus den Socken gehauen wie alle anderen (ich hab auch festgestellt, dass ich viel mehr aus Bloodsong vergessen habe als z.B. bei Erikson, obwohl ersteres nicht so lang her ist), die extrem besondere Kameradschaft zwischen Vaelin und den anderen ist auch irgendwie an mir vorbeigegangen und ich fand Vaelin jetzt auch nicht ganz so toll, dass ich es nicht ertrage, dass er nurnoch einer von 4 POV´s ist.

    Und ich möchte wissen, was es mit dem Ally und den Geistern auf sich hat, und nicht nur wie es mit Vaelin weitergeht (dass ist vielleicht auch der Grund, wieso mir auch Fall of Hyperion gefallen hat).


    Was ich aber verstehen kann, ist dass Vaelin anders ist als in Bloodsong. Das ist aber auch etwas ungünstig von Ryan gelöst, da Vaelin´s 8 (?) Jahre Gefangenschaft, während denen er sich ändert ja komplett Offscreen ablaufen.

    Er spielt zwar eine wichtige Rolle, aberdie verlangt, dass er längere Zeit am Rand verbringt.

    Dass er bei jeder Entscheidung auf den Bloodsong hört, war im ersten Teil glaub ich auch anders.

    Vaelin will eigentlich auch nichts anderes tun als mit seiner Schwester aus der United Realm zu verschwinden und niewieder kämpfen zu müssen.


    Frentis erinnert vermutlich tatsächlich ehr an den Vaelin aus Bloodsong. Sein Handlungsstrang ist sehr düster, da "The Woman" ihn zwingt, Leute umzubringen und ihn körperlich und geistig vergewaltigt.


    Prinzessin Lyrna ist auf der Suche nach Beweisen für Magie und die Geister. Man erfährt auch was ihren Vater angetrieben hat. Anscheinend hatte er den Krieg vom Ende des ersten Teils von Anfang an geplant und zu verlieren war das Ziel.


    Der neue Charakter Reva ist die Tochter des Trueblades und wurde von religiösen Fanatikern aufgezogen, die sie zur Märtyrerin machen wollten. Dadurch, dass Vaelin nicht das bösartige Darkblade ist, dass sie erwartet hat wird sie aber zum Umdenken gebracht und findet auch Teile ihrer Familie die nicht verrückt sind.


    Die Volarianer haben mich etwas gewundert, einerseits wird gesagt, dass sie auch nur Menschen sind, auf der anderen Seite Sind sie UNGLAUBLICH BÖSE und töten jeden, der zu alt, zu jung, nicht fit oder schön genug ist um einen Sklaven abzugeben. Sie definieren sich auch hauptsächlich durch das Sklavenhalten und sind an die Römer angelehnt. Nur dass ich nicht wüsste, dass bei den Römern die soziale Hierarchie davon abhängig war, wer wieviele Sklaven besaß.

    Auch die Armee besteht zu großen Teilen auch Sklavensoldaten, die darauf trainiert sind sich nicht zu ergeben oder zu fliehen und bis zum letzten Mann abgeschlachtet werden müssen.


    Vernier ist wieder als "Zukunftserzähler" dabei, seine Szenen spielen aber nicht nach den Ereignissen des Buchs sondern vor- und während des Finales. Man bekommt etwas Einsicht in die volarianische Seite, was aber auch Fragen aufwirft. An einer anderen Stelle heißt es, in Volaria würden nur Leute in kommandierende Positionen kommen, die tatsächlich was können. Der General ist aber nur ein lächerlicher Hanswurst, der nichts kann, außer seine massenhaft vorhandenen Soldaten in den Tod zu schicken.


    Ryan hat ja den Ruf, dass er in Bücher, die kein erster Teil sind, zuviel Action reinpackt. Hier wurde nicht jeder Kampf beschrieben oder es wird ab einem Punkt zum Ende vorgesprungen. Ähnlich wie in Bloodsong wibt es aber wieder die ein- oder andere merkwürdige Akrobatikeinlage, deren Funktion ich irgendwie bezweifle. Die Taktik in der letzten Schlacht ist auch so nach dem Motto "If your outnumbered just charge!".

    Black Stone Heart - Michael R. Fletcher

    Quote

    Every day we do the things we think we have to do. So rarely do we stop to question our choices. We don’t even see deciding that we ‘have to do something’ is itself a choice. We blunder through life, writing our failures and excuses as we go, defending every choice with justifications made up after the fact. The truth is, we never really consider the consequences. My choices had consequences. Vast consequences.

    A kingdom fell. No, I shouldn’t belittle their efforts just because they fall well short of my own accomplishments. An empire fell. People died. A lot of people. Some died peripherally, as a result of my choices. Many died by my own hand. I tore souls from innocent victims to summon and bind hellish creatures. Demons, you’d call them. I did terrible, terrible things trying to do the right thing. I sought a god trapped in a sword, the End of Sorrow, and I found it. I went in search of the ancient god I worshipped all those thousands of years ago, and I found her. I had a vision of remaking the world as it once was. She tore out my eyes and replaced that vision with one of her own. So much death. So much violence. In finding everything, I lost the one thing that mattered.


    Ich steck seit ich Wall of Storms Mitte Juni fertig gelesen hab wieder in einem Readingslump, weshalb ich auch mit The Veiled Throne noch nicht fertig bin. (Inzwischen läufts besser.)


    Fletcher hatte ich schon im Auge seit es erst 3 Bücher von ihm gab. Das Konzept von Manifest Delusions klingt auch so faszinierend, aber ich hab doch mit seiner neuesten Reihe angefangen, weil ich vor kurzem erfahren habe, dass sie angeschlossen ist und mir gerade danach war. Ich hab mir vor einiger gedacht, ich sollte beim nächsten Readingslump einfach das lesen, worauf ich gerade Bock habe um wieder rauszukommen.


    Es geht um Khrean, der sich aus einem vergrabenem Obsidiansplitter, der dann in seinem Herz sitzt, bildet und erfährt, dass er in einem früheren Leben ein Herz aus Obsidian hatte, welches jetzt zerbrochen ist und er mit jedem Splitter den er sammelt Erinnerungen an sein früheres Leben zurückbekommt.

    Der alte Khrean hat mit Hilfe von Dämonenbeschwörung ein Imperium errichtet und die bekannte Welt beherrscht, bis er von den Wizards gestürzt wurde.


    Im Buch geht es viel darum, ob und wie böse der alte Khrean war und ob er neue auch so werden muss und wieviel sein Umfeld ihn beeinflusst.


    Im Internet meinte jemand, die Trilogie währe quasi eine Romanversion von FromSoftware Spielen. Ich seh bisher zwar ein paar Parallelen, aber mich hat es ehr an Sword and Sorcery erinnert. Das erste Mal kam mir der Vergleich bei dem Einbruch in den Magierturm, was so ähnlich ein einer der Conan-Geschichten, die ich bisher gelesen habe, vorkam. Später sind mir einige Ähnlichkeiten zu Elric aufgefallen. (Ich zähl Elric jetzt der Einfachheit halber mal zu Sword and Sorcery, auch wenn ich weiß, dass Moorcock den Begriff nicht mag.)

    Elric war Imperator, der alte Khrean war Imperator, Elric braucht Blut und Seelen um seinen Chaos-Patron herbeizurufen, Khrean braucht Blut und Seelen um Dämonen zu beschwören, man erfährt zwar nicht viel von der Göttin, der er sich verschrieben hat, aber sie scheint dem auch nicht abgeneigt zu sein. Elric hat mit Stormbringer ein Seelenfressendes Schwert, das auch Götter und Ähnliches töten kann, der alte Khrean hat tausende Seelen geopfert um einen mächtigen Dämon an sein Schwert zu binden und es zu einer Art Superwaffe zu machen. Das Schwert taucht aber hier nur in Rückblicken auf.


    Khrean befindet sich schon auf einer Art Abwärtsspirale und tut Dinge, die er ein paar Seiten vorher noch als außer Frage angesehen hat. Er findet aber auch viele Ausreden/Gründe dafür, wie dass sein Leben davon abhängt.

    Wenn ein bestimmter anderer Charakter anfängt eine größere Rolle zu spielen wird die Geschichte deutlich kränker.

    Er schreckt aber am Ende des Buchs immernoch vor manchen Sachen zurück und hinterfragt sein Handeln. Ich hab gehört, von letzterem gibt´s im zweiten Teil noch deutlich mehr.


    Es ist etwas frustrierend wie Khrean manche Sachen, die dierekt vor seiner Nase sind, nicht mitkriegt. Eine der Sachen benutzt Fletcher aber als einen der beiden Cliffhanger am Ende.


    Fletchers Schreibstiel muss ich noch erwähnen, obwohl das Buch nur 400 Seiten lang ist hab ich viele Stellen markiert.



    Veil of Spears - Bradley Beaulieu

    Quote

    It was such an outrageous statement he thought it was said only in jest. But her eyes were all too serious.


    Am Anfang wissen ein paar Charaktere Dinge, die sie eigentlich nicht wissen sollten und später dann auch nichtmehr wissen, so als ob Beaulieu den Leser unbedingt an diese Sachen erinnern wollte.

    Gegen Ende ist auch ein Nebencharakter an zwei Orten gleichzeitig, aber ohne etwas wichtiges zu tun.


    Dieses Mal gibt es keine Rückblick-Kapitel und gefühlt ist Ceda nicht ganz so präsent wie in den Vorgängern. Dafür bekommen die anderen Charaktere mehr Raum.


    Man bekommt auch ein paar Antworten, z. B. was Meryam vorhat und wieso sie die ganze Zeit in Sharakhai rumsitzt, obwohl ihr Thronanspruch Zuhause in Quaimir bedroht wird.


    Auch die Fantasyelemente spielen eine größere Rolle.


    Ich wiederhol mich jetzt aber am Ende passiert wieder mehr als ich erwartet hatte. Ich bin diesmal zwar davon ausgegangen, dass wieder 2 Könige sterben werden, hatte aber beim zweiten einen anderen im Verdacht.


    Was mir noch einfällt müsste ich alles in Spoiler-Kästen packen und es vermischt sich mit dem nächsten Teil, mit dem ich schon fertig bin.

    Wall of Storms - Ken Liu


    Kuni Garu herrscht seit 6 Jahren als Kaiser Ragin über Dara. Aber es gibt viel Uneinigkeit darüber, wie das Land regiert werden soll und wer Kuni´s Erbe werden wird.

    Außerdem geht es um die Frage, ob nördlich von Dara auch Land existiert.


    So, das Buch ist dick, auch inhaltlich.


    Der erste Teil des Buchs erzählt grob was der aktuelle Stand in Dara ist und führt eine neue Hauptperson und ihre Hintergrundgeschichte inklusive der 4 großen philosophischen Schulen und den Schriftarten von Data eingeführt und Kuni´s ältere 3 Kinder.


    Darüber wie Dara jetzt genau regiert wird erfährt man nicht so viel, aber dass die einen Teile des Landes direkt aus der Hauptstadt regiert werden während der Rest größtenteils autonome Herrscher hat klingt tatsächlich etwas unsinnig. Trotzdem kommt Jia ehr wie eine Verrückte rüber, wenn sie alle, die Kuni auf den Thron geholfen haben, loswerden und ein 100% autoritäres System einführen will.

    Es ist auch sehr offensichtlich welches von Kuni´s Kindern am geeignetsten für die Nachfolge ist, nur die Charaktere im Buch tun sich da schwerer.

    Ich hab auch das Gefühl, dass hier mehr gezeigt wird als im ersten Teil.


    Es passiert zwar erst in der Hälfte, aber es ist unmöglich nicht über die Lyucu zu sprechen.


    Ich hab zwar gehört dass Ken Liu sich jetzt mehr von der chinesischen Geschichte löst, aber die Lyucu sind eindeutig die Mongolen, auch wenn sie übers Wasser kommen und kein Reitervolk sind. Aber statt Pferden haben sie geflügelte und feuerspeiende Riesenkühe. Die wirken zwar erstmal wie ein Fantasy-Element, aber es gibt später Erklährungen wieso sie fliegen und feuerspeien können. Außerdem brauchen sie ja was gegen die Luftschiffe, sonst wäre die Invasion ja gleich vorbei.


    Ich mochte auch den "Erstkontakt", aber wie dumm kann man sein?


    Im dritten Teil gibt es dann auch viel Lyucu-Backstory, wo sie herkommen und auch teilweise wie die Expidition aus Dara mit ihnen umgegangen ist.

    Da die Lyucu keine dummen Barbaren sind ändern sich auch die Kämpfe, die im ersten Buch ja daraus bestanden, dass eine der Hauptpersonen sich einen Plan ausdenkt, gegen den die Gegner dann keine Chance haben. Die Lyucu können besser reagieren und haben auch eigene Tricks auf Lager.


    Es sterben auch einige neue und alte Charaktere und das Ende ist diesmal viel offener.


    Ich hab das Gefühl ich sollte noch mehr schreiben, aber mir fällt gerade nichts mehr ein und ich bin schon so weit in The Veiled Throne, so dass sich die Eindrücke vermischen.

    Threepwood


    In der Gateway-Version von Elric, die ich habe, vermarkten sie das auch als 6-Teiler, da sie sowohl aus Sailor´s on the Sea of Fate und Wyrd of the White Wolf als auch aus Revenge of the Rose und Bane of the Black Sword je ein Buch gemacht haben.

    Es kommt anscheinend tatsächlich nochmal ein neues Elric-Buch

    https://www.amazon.de/gp/produ…g_crcw_0&storeType=ebooks


    (Edit: Zu langsam gewesen. Pogopuschel ich glaube das erste zwei Bände bezieht sich auf die Sammelbände dieser Edition.)


    Naja, in Außnahmefällen gibt es vielleicht doch einen Grund, nicht ganz die Erscheinungsreihenfolge zu nehmen. Bei Ian Banks bin ich mir immernoch sicher, dass es desser war Consider Phlebas erst als drittes zu lesen, aber die Bücher beziehen sich ja nur indirekt aufeinander.

    Bei Terry Pratchett hab ich gehört, man sollte nicht unbedingt mit dem ersten Buch anfangen, weil er sich in Color of Magic noch nicht ganz gefunden hätte. Ich hab mich da letzthin für Guards, Guards! entschieden, aber das ist auch nur eins von ,ich will garnicht nachzählen wie fielen, die ich in letzter Zeit angefangen habe.


    Ich hatte das auch geschrieben in der Hoffnung, dass jemand was sagt, falls es tatsächlich so einen Grund geben sollte, außer inhaltlich chronologisch.

    Und ich hatte mal irgendwo gelesen, dass Path to the Coldness of Heard das schlechteste Buch währe, da man ihm anmerkt, dass Cook keine Lust mehr hatte und er es nur geschrieben hat um seinen Lesern ein Ende zu geben, nachdem was auch immer da passiert ist. Ich hab irgendwas von einem gestohlenen Manuskript und einem Gerichtsverfahren gehört, dass Cook verlohren hat?

    In der heutigen Zeit ist es wohl was besonderes, wenn ein Autor eine Reihe für seine Leser beendet, viel erfolgreichere Leute sind dazu anscheinend nicht bereit.

    A Shadow of All Night Falling - Glen Cook

    Quote

    The leader raised the bulky Horn. “Yes. We have it now. The keystone of the New Empire. And the Werewind will be the cornerstone.” With varying enthusiasm, as their ancestors had, the others said, “Hail the Empire.” From high above, distance-attenuated, came a sound that might have been laughter.


    So, jetzt hab ich auch die andere lange Reihe von Cookbooks angefangen.


    Nachdem ich ja schon gehört hatte, dass Cook so seine Probleme mit Reihenanfängen hat und ich ja selbst größere Probleme mit gewissen Teilen des ersten Black Company Buchs hatte, bin ich positiv überrascht.

    Das Buch beginnt relativ klassisch, mit einer Prinzessin in einem Turm und einem Jungen, der auf einem Bauernhof aufwächst, geht dann aber in eine andere Richtung. Ich bin mir allerdings nicht sicher, worum es in dem Buch jetzt ging, es gibt mehrmals den Twist, dass es um was anderes ging als man vorher gedacht hat.

    Auch das namensgebende Dread Empire kommt nur am Rand vor. Ich vermute mal es geht eigentlich um den Starrider bzw. was es mit ihm auf sich hat.


    Man begegnet in diesem Buch auch Kruppe´s Vater Mocker.


    Mir fällt ehrlich gesagt nicht viel zu dem Buch ein. Es hat mir aber besser gefallen als die erste Hälfte vom ersten Black Company Buch, aber nicht so gut wie die zweite.


    Auf Goodreads reden die Leute davon, dass man die Prequels vor October´s Baby lesen soll und das angeblich auch Glen Cook so gesagt hat. Bin mir nicht sicher, ich watte eigentlich vor die Veröffentlichungsreihenfolge zu nehmen.

    The Grace of Kings - Ken Liu

    Quote

    A lord who knows how to wield men is ten times more fearsome than one who knows only how to wield a sword.”


    Das Buch beginnt kurz nachdem Kaiser Mapidéré die Inseln von Dara vereint hat und erzählt das Leben der beiden Hauptpersonen Kuni Garu und Mata Zyndu, der Rebellion und dem was danach kommt.


    Auch was, das ich schon länger auf dem Schirm hatte und das ja jetzt bald abgeschlossen ist.


    Das Buch ist anders als vieles was man so aus dem Westen so bekommt. Ich weis jetzt nicht ob das daran liegt, dass der Autor Chinese ist, ich kenn mich da nicht aus, aber es wird tatsächlich vieles erzählt. Die Leute die immer "Show don´t tell!" schreien sollten vermutlich Abstand nehmen.


    Das Setting ist auch das alte China, nur als Inselgruppe und mit Luftschiffen und ein paar anderen Sachen die es damals nicht gab.


    Was ich aber erkannt habe ist die ein- oder andere Parallele zur chinesischen Geschichte. 7 Königreiche die vom eisten Kaiser vereint werden zum Beispiel.

    Ich hab vor einiger Zeit den chinesischen Film White Vengance (merkwürdiger Titel) gesehen, der so 100 Jahre vor der Zeit der streitenden Reiche spielt. Ich weis jetzt nicht wie historisch korrekt der war, aber das hatte auch ähnlichkeiten mit dem Buch hier.

    Ich hab auch gehört, dass es in asiatischen Geschichten häufig 2 Charaktere gibt die ehr abseits stehen und das Geschehen kommentieren, weiß aber auch nicht ob das was speziell japanisches ist. Sowas in der Art gibt es hier auch mit Ratho und Dafiro.


    Die Löwenzahnme-Metapher ist erwas arg dick aufgetragen und auch die Gegensätzlichkeit der beiden Hauptpersonen. Kann auch was asiatisches sein, die sprechen ja gerne in Bildern.

    Es ist auch irgendwie lustig aus Mata´s sicht, dass der böse böse Kaiser so böse ist weil er die alte Ordnung durch eine friedlichere neue ersetzt hat und Adlige durch Leute die vielleicht wirklich Ahnung haben was sie da machen.

    Ich finde es aber gut, dass nicht alles was Mapidérégetan hat als schleicht dargestellt wird. Er ist dann nur irgendwann falsch abgebogen.


    Es wird auch relativ früh klar, dass das Buch dramatisch enden wird. Das Ende ist aber ein relativ abgeschlossenes. Das Buch könnte man vermutlich als mehr oder weniger alleinstehend nehmen.

    Ich hatte über weite strecken aber ein Problem damit Kuni´s Freunde zu unterscheiden. Im Gegensatz zu anderen Nebencharakteren werden die nicht erstmal mit mehreren Seiten bis einem eigenen Kapitel eingeführt und es hat sich für mich erst gegen Ende herauskristallisiert wer wer ist.


    Das einzige wirkliche Fantasy-Element sind die Götter, bei denen ich mir aber nicht sicher bin, ob sie tatsächlich existieren. In der ersten Hälfte gibt es für das scheinbare Eingreifen immer weltliche Erklährungen, aber die Götter könnten auch einfach sehr subtil sein.

    In der zweiten Hälfte fangen dann Personen, die scheinbar Götter sind, an mit Leuten zu sprechen und versuchen direkter Einfluss zu nehmen.


    Ich hatte es vorher zwar nicht vor hier direkt weiter zu lesen, hab jetzt aber doch schon den 2. Teil angefangen. Vielleicht schiebe ich auch ein anderes Buch zwischen rein, Wall of Storms ist ja fast 1000 Seiten lang.

    Robin Hobb sollte ich auch irgendwie vorziehen, sonst geräht die auch dieses Jahr wieder unter die Räder.

    The Crippled God (Die Gläserne Wüste/ Der verkrüppelte Gott) - Steven Erikson

    Quote

    "Für wen kämpfen wir nochmal?"

    "Na für alle."

    "Kein Wunder, dass wir verlieren."


    So, hier war viel, sehr viel und ich hab definitiv nicht alles verstanden. Das heißt der Reread ist jetzt quasi Pflicht (nicht, dass ich es nicht eh vorhatte).


    Um am Anfang anzufangen, nachdem in Dust of Dreams so oft gesagt wurde, dass das mit den Nah´Ruk ein Zufall war, erfährt man hier gleich im ersten Kapitel, dass der Abtrünnige dahintersteckt.

    Erikson lässt einen dann aber bis zum 4. Kapitel warten, bis man erfährt, was mit den Malazanern passiert ist.

    Wie bei Black Company halten sich die Verluste in Grenzen. Außer bei den Verbrannten Tränen mit ihrem fehlgeschlagenen Helm´s Klamm Moment. Die rettende Kavallerie ist so ein Klischee, dass ich mich schon länger gefragt habe, wieso das niemand mal auf den Kopf stellt (sogar die Serie, die jede mögliche Erwartung untergräbt hat das nicht geschafft), aber hier hab ich 2 Monate gebraucht um zu merken was Erikson da gemacht hat. Liegt vielleicht daran, dass ich nicht erwartet hatte, dass die groß was reißen.


    Der Handlungsstrang der Triller marschiert schnell weiter zur zweiten Schlacht am ersten Gestade. Die Tiste Liosan stehen auch schon bereit und haben nur eine Szene bevor die Schlacht anfängt. Über die Liosan erfährt man nur wenig, ähnlich wie die Bargast sind sie auch konservativ und kämpfen gegen die Dunkelheit, weil sie das schon immer getan haben. Das interessanteste an denen war die Szene mit Kallor.

    Irgendwie liest man hier das Ende einer Geschichte, ohne den Anfang zu kennen, was wohl auch wieder typisch Erikson ist. Auch wirkt es so, als wäre es hier, dass noch etwas passiert während die Knochenjäger durch die Glaswüste marschieren. Auch weil die Schlacht auf mehrere Kapitel aufgeteilt ist zwischen denen mehrere andere Kapitel liegen.


    Und Yedan und das Hust-Schwert. Nicht nur was es alles zerschneidet, sondern auch, dass es dabei schreit und lacht.



    Die eigentliche Haupthandlung entwickelt sich zu einer Art 2. Weltkriegs-Szenario in dem sich mehrere menschliche und nichtmenschliche Fraktionen gegen die Forkrul Asshail zusammentun, welche sehr faschistisch rüberkommen und Genozid vorhaben.

    Die Forkrul Asshail wirken immernoch etwas aus dem nichts, aber man erfährt hier Dinge, die die Ereignisse der vorherigen Bücher mehr mit dem Ende verbinden als es in Dust of Dreams den Anschein hatte.


    Allerdings hatte ich nicht so sehr das Gefühl, dass das Buch unbedingt positiver gestimmt ist als Dust of Dreams. Wie Paran an einer Stelle sagt, die Menschheit wird sich früher oder selbst ausrotten, man braucht nur keine Leute, die das beschleunigen.


    Es wird jetzt auch drauf eingegangen, warum die Grauen Helme sich den Knochenjägern angeschlossen haben.

    Und man erfährt auch was es mit den Jadegiganten auf sich hat. Auch typisch Erikson wird es gleich am Anfang einfach so gesagt. Aber jetzt wo ich es weis ist mir aufgefallen, dass alle Teile da waren und ich auch selbst hätte draufkommen können.


    Ähnlich wie der Schwarz Korall-Part in Toll the Hounds wirkt die Sache mit Korabas und den Eleint sehr überstürzt und passiert größtenteils offscreen.


    Da das Buch der Gefallenen ja auch in der Malazan-Welt ein Buch ist bin ich davon ausgegangen, dass Fisher der Autor ist, er hat ja irgendwie alles geschrieben. Dementsprechend hab ich nicht kommen sehen, wer der Autor ist, aber es ist sehr passend.



    Ich hatte im Vorfeld gehört, dass die Timeline ab Toll the Hounds keinen Sinn mehr macht. Ich weiß jetzt auch nichtmehr in wie weit es den anderen Büchern wiederspricht, aber hier hatte ich das Gefühl als währen die meisten größeren Ereignisse der Vergangenheit, also Kallor´s und das erste Imperium, der Bürgerkrieg in Karkanas und das K´Cain Che Malle Reich in Lether usw., gleichzeitig passiert sind.


    Noch so ein paar Sachen


    Zur neuen Übersetzung. Der Übersetzer mach ein paar Sachen anders als gero, z.B. zerren und stechen statt stoßen, auch wenn sich das teilweise später zurückändert. Zwei kleine Nebencharaktere schpankenn zwischen einem deutschen und englischen Namen hin und her. Und mit der Zeit benutzt der Übersetzer immer mehr unpassende Worte wie purzelten oder drangsalieren. Auch das dauernde mögt, ich denke die Sätze hätten mit wollt besser geklungen.

    Und

    Aching God - Mike Shel

    Quote

    He nearly lost his footing twice in the darkening hall after turning from the now-hopeless fight, the sounds of the animated dead scrabbling behind him in renewed pursuit. The image of a voracious, rampaging corpse dining on Lenda’s flesh was locked in his mind’s eye as he fled down the corridor toward the sunken temple’s entry chamber. His eyes refused to adjust to the faint illumination trickling from his intended goal at the end of the hall, and there was no sign of Brenten, who had continued running in fear when he and Lenda had stopped to face the necrotic onslaught together. But now she was dead, and Auric ran for his life, liquid terror pumping through his veins. Her mangled body would lie there to rot, unburied by those who loved her. Or maybe the things would continue feasting on her flesh until nothing remained but tooth-scarred bones.


    Eigentlich hatte sich Sir Auric Manteo vor 3 Jahren zur Ruhe gesetzt, nachdem er als einziger eine Expedition in einen Djao-Tempel überlebt hat.

    Allerdings bittet ihn die Syraeic League zurückzukommen, da ein Artefakt andefangen hat eine Krankheit zu verbreiten, die viele getötet hat und andere, darunter auch Auric´s Tochter, im Koma liegen und die Syraeic League hofft, dass man die Krankheit besiegen kann indem man das Artefakt zurückbringt.


    Das ist ein Debut und soweit ich weiß selfpublisht. Shel hat vorher schon für Pathfinder geschrieben und das merkt man dem Buch auch an. Ich glaube da gibt es nen Namen für das Sub-Genre.

    Es wird eine Gruppe von 6 Leuten mit unterschiedlichen Rollen wie Prister, Zauberer und Alchemist (in Pathfinder gibt es eine Alchemisten-Klasse).

    Was ich nicht erwartet hätte ist, dass der Großteil der Gischichte aus dem Weg zum Tempel besteht und das Dungeoncrawling nur ein paar Kapitel am Ende einnimmt. Gestört hat mich das nicht, außer gegen Ende wenn sie dann noch von den Mönchen in dem Kloster über dem Tempeleingang aufgehalten werden. Es gibt warscheinlich eine Erklährung dafür, dass sie so eine unruhige Reise haben, aber das muss auch der 2. Teil zeigen.


    Das Buch hat Horrorelemente, auch an unerwarteten Stellen, ist aber nicht übermäßig brutal, außer einer besonders unappetitlichen Auspeitschszene in der Mitte. Der Aching God selbst ist dann aber nicht ganz so beeindruckend, aber die Auseinandersetzung mit ihm ist auch kein Videospielmäßiger Bosskampf.


    Es ist auch komplett aus der Sicht von Auric geschrieben, er ist auch außführlich charakterisiert und ein positiver Charakter trotz düsterer Welt, die eine Hälfte der Gruppe bleibt aber etwas blass.


    Nett fand ich, dass zwischendurch auch thematisiert wird, ob die Syraeic League Forscher oder nur Grabräuber sind. *hust* Ich weis in welche Kategorie ich in Computerspielen falle. *hust*

    Blood Upon the Sand - Bradley P. Beaulieu

    Quote

    “The enemy of my enemy.”

    “Is in the end no friend at all. Not truly.”


    Das Buch ist deutlich zielgerichteter als der erste Teil. Man erfährt recht früh, dass der Moonless Host (und andere Leute) etwas vorhat und dass passiert dann am Ende auch.


    Die Rückblicke in Ceda´s Vergangenheit gibt es überraschenderweise immernoch, aber diesmal ist jedes davon eine Fortsetzung des vorherigen.


    Das erste Kapitel könnte fast auch aus Assassins Creed stammen, wie auch die eine oder andere Szene später. Man erfährt auch mehr über Magie und die Kräfte der Könige.


    Am Ende passiert dann wieder mehr als ich erwartet hätte und es endet so, dass ich eigentlich gleich weiterlesen möchte, aber ich hab vor, erstmal das eine oder andere Buch zu lesen. Wieso eine Reihe weiterlesen wenn man auch andere anfangen kann.


    Ich hatte vorher auchnoch die Novelle Of Sand and Malice Made gelesen, weil Leute auf Goodreads meinten man müsste die unbedingt vorher gelesen haben. Naja, ein wichtiger Charakter tauch hier kurz auf und den wird man vermutlich nicht das letzte mal gesehen haben, aber bisher wirkt die Novelle nicht so unverpassbar wichtig.



    Babylon´s Ashes - James S. A. Corey


    Erde und Mars stellen eine gemeinsame Flotte auf um die Free Navy zu bekämpfen, aber Marco läuft lieber davon.


    Alternativtitel: What the fuck happend oder The Expanse goes bad.

    Ich weis wirklich nicht, was dass hier sein soll. Das Buch wirkt ehr so, als wollten die beiden Autoren vor dem Zeitsprung zu den letzten 3 Büchern für Ruhe sorgen und hatten keine wirkliche Idee wie.


    Die Inhaltsangabe oben beschreibt fast das gesamte Buch, außer einer Szene in der Mitte und den letzten paar Kapiteln passiert einfach nichts. Stattdessen wird die, im letzten Buch so große, Gefahr duch Marco und die Free Navy zum schlechtesete Scherz im ganzen Sommensystem gemacht.


    Gleich am Anfang wird von Pa schonmal festgestelle, dass Marco ja nichts erreicht hat, da das marsianische Staatsoberhaupt und Fred Johnson noch leben. (Die Millionen von Toten auf der Erde jucken irgendwie keinen.)

    Marco macht auch nichts, außer die angeblich befreiten Stasionen dem Feind zu überlassen, da der die Belters ja nicht verhungern lassen kann. Dann werden auch noch Vergleiche zwischen ihm und Bin Laden gezogen, um dem Leser zu zeigen, dass er doch ganz gefährlich ist, weil ... ... ... Amerikaner (ich weiß, dass 9/11 Amerika traumatisiert hat, aber im Expanse.Universum macht der Vergleich keinen Sinn und man kann sich im Weltraum nicht in den Bergen verstecken wie in Afganistan.)

    Da er auchnoch Sexist ist (was sonst) benutzt er wegen seiner Misserfolge die uralte Technik des Blame women for it. Und wenn er damit fertig ist, ist sein dämlicher Sohn dran.


    Apropo dämlicher Sohn, der andere schlimmste Charakter der Reihe.

    Was man von Filip in Nemesis Games gesehen hat war im Stil von "Muh, alle Toten auf der Erde gehen auf mein Konto, muh." Und das ändert sich nicht groß, obwohl man jetzt in seinem Kopf ist. Er tötet gerne grundlos Menschen und er ist sehr unzufrieden. Ich hab mich zwischendurch gefragt, ob er depressiv sein soll, aber das würde in dieses "alle psychisch kranken sind gefährliche Mörder"-Ding reinfallen. Ich hoffe das wollen die beiden Autoren nicht.

    Wenn sein Vater ihn als Sündenbock benutzt und er sich fragt, ob seine Mutter doch recht hat, könnte man denken jetzt kommt sowas wie Charakterentwicklung, aber im nächsten Kapitel fantasiert er darüber sie und Holden zu töten.


    Es schadet dem Buch auch irgendwie, dass es bisher keine richtige Belterperspektive gab. Einerseits sind sie die unterdrückten, andererseits wenn sie sich wehren sie gleich die Bösen und niemand kommt auf die Idee, die Bombardierung der Erde öffentlich zu verurteilen, was nach 9/11 ja eine ganze Reihe von Leuten getan haben.


    Ich könnte noch weitermachen, aber ich hab ehrlichgesagt keinin Bock und bleide dabei, dass ich sehr enttäusch bin (ich hab auch ein Jahr gebraucht um es fertigzulesen), aber (um auf ner positiven Note zu enden) es ist nicht das schlechteste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe und ich hab immer noch vor weiterzulesen.

    Twelve Kings - Bradley P. Beaulieu

    Quote

    She fell asleep wondering when the King’s response would come. Surely it would, and surely it would not be kind—the one thing that could be counted on in Sharakhai was that in the currency of vengeance, the Kings paid early, they paid in kind, and they paid with ample interest.


    Nachdem sie von den Göttern unsterblich gemacht wurden herrschen die 12 Könige seit 400 Jahren über Sharakhai. Die junge Ceda (kein Hohemagier) will den Tod ihrer Mutter durch die Könige rächen und kommt dabei auch einen Pfad der sie auch zu ihrer Vergangenheit führt.


    Auch so ein Buch, dass ich schon seit Ewigkeiten auf dem Schirm hatte, aber seit letztem Jahr ist die Geschichte ja abgeschlossen.


    Das Buch ist größtenteils aus Ceda´s Sicht geschrieben, es gibt aber noch andere POV-Charaktere und dann gibt es noch Rüchblickkapitel. Ich hab im Vorfeld gehört, die Rückblicke währen unnötig, das seh ich nicht so, aber die meisten sind etwas zu lang geraten.


    Das Setting ist sehr Arabisch, nur ohne den Sexismus. Es werden auch viele arabische Wörter benutzt die nicht erklährt werden. Außerhalb der Wüste gibt es noch 4 andere Königreiche, aber ich bin mir nicht sicher worauf die basieren. Ach ja, eins davon heißt Malasan.

    Es wirkt beinahe so, als hätte die Stadt Sharakhai eine Art Persönlichkeit.


    Die Actionszene im ersten Kapitel ist zwar sehr detailiert beschrieben, aber gleichzeitig sehr wirr. In den (wenigen) die danach kommen versucht Beaulieu es mit weniger Details, das hat für mich besser funktioniert.


    Eigentlich passiert garnicht so viel, abgesehen von den letzten 10%, aber das Buch liest sich so flüssig weg, dass mir das erst gegen Ende aufgefallen ist (soll auch kein Kritikpunkt sein).

    Im Verlauf der Geschichte werden einige Fragen aufgeworfen, die natürlich nicht alle in diesem Buch beantwortet werden.

    Je näher ich dem Ende gekommen bin, umso mehr hab ich mir gedacht, von bestimmten Charakteren hätte sich mal jemand mit Ceda hinsetzen und mit ihr über ihre Mutter und alles reden sollen.


    Ich bin mir noch nicht ganz sicher was ich von den Nebencharakteren halten soll.


    Was ich nicht ganz verstanden hab ist die Magie, ich hoffe darüber erfährt man noch mehr.



    Threepwood:

    Nach dem was ich auf Goodreads gelesen habe sind die nächsten 3 Apt-Bücher eine Art Mittelteil, die sich auf einzelne Charaktere konzentrieren, und die große Handlung geht dann in Buch 8 weiter.

    Dragonfly Falling - Adrian Tchaikovsky

    Quote
    To live in an Ant-kinden city was to understand silence, and he had spent time in a few. There was the silence of everyday tasks which meant that one heard only the slaves cluttering about, whispering to one another. There was the silence of the drilling field where there were marching feet and the clink of armour but never a raised voice or a shouted command: five hundred soldiers, perhaps, in perfect formation and perfect order. There was the silence after dark when families sat together with closed lips, while the slaves stayed huddled in their garrets or outbuildings.


    Während die Wasps Tark belagern versucht Stenwold weiter Collegium und den Rest der Lowlands von der Gefahr zu überzeugen.


    Nachdem Buch Eins sich noch wie ein Prolog angefühlt hat, passiert hier deutlich mehr als ich erwartet habe. Die Belagerung von Tark ist nach der Hälfte vorbei und dient nur dazu, die beteiligten neuen und bekannten Charaktere in neue Richtungen zu schicken. In der zweiten Hälfte gibt es dafür die Belagerung von Collegium, bei der quasi eine Gruppe verrückter Wissenschaftler ihre Stadt gegen die militanten Ants verteidigen.


    Die Charaktere sind grob auch die drei Handlungsorte verteilt und Tchaikovsky setzt bei den Wechseln häufiger auf Cliffhanger, allerdings gehen die Cliffhanger meistens an der selben Stelle weiter. Es gibt auch quasi Daueraction und die Geschichte wird verbreitert. Es gibt auch neue Charaktere wie den Wasp Imperator und die Blut trinkenden Moskito-kinden Zauberer Uctebri.


    Magie spielt eine größere Rolle als vorher, ich hab aber immer noch nicht ganz verstanden wie und was alles möglich ist. Tchaikovsky führt übrigens munter weiter andere kinden und art-Fähigkeiten ein, ich hab auch dezent den Überblick verlohren, da wäre eine Auflistung im Anhang nicht schlecht.



    Blood of the Mantis - Adrian Tchaikovsky

    Quote

    His were a scarce kinden, never numerous but now rare indeed, surviving as little more than the folk-tales of peasants warning their children: Go to sleep or the Mosquito-kinden will come and drink your blood. Sometimes, in remote places, they did.


    Während sich alle Kriegsparteien über den Winter neu sammeln ziehen Wasp Agenten und Stenwolds Leute los um die Shadowbox zu finden


    Das Buch ist jetzt wieder ruhiger und es wird sich mehr vorbereitet als das viel passiert. Außerdem ist das Buch deutlich kürzer. Es gibt wieder drei Handlungsstränge plus die Geschehnisse am Hof der Wasps und an anderen Orten.


    Die art-Fähigkeiten wiederholen sich langsam, die Telepatie der Ants haben auch Bees und (ganz selten) Wasps, außerdem kann fast jeder eine Art Waffe ausfahren oder einen "Säuregriff" einsetzen. Und es gibt die neuen Jesus äh Skater-kinden, die übers Wasser laufen.


    Hier fällt es mir schwer groß was zu schreiben, da die meißten Sachen die mir einfallen Spoiler sind, aber es hat mir gefallen.



    Salute the Dark - Adrian Tchaikovsky

    Quote

    ‘I cannot hope to make you understand how the world is truly made,’ he told her. ‘Metaphor, then: the world is a weave, like threads woven into cloth.’ His hand came out of his sleeve with a strip of his red ribbon. ‘If you say so.’ ‘Everything, stone, trees, beasts, the sky, the waters, all are a weave of fabric,’ he said patiently. ‘But when you think, it is different. Your thinking snarls the fabric, knots it. If you were a magician, you could

    use the knot of your mind to pull on other threads. That is magic, and now you see how very simple it is. I wonder everyone does not become an enchanter.’


    Nachdem der Winter vorbei ist und die Wasps neue Armeen in Stellung gebracht haben geht der Krieg weiter.


    In diesem Buch passiert wieder mehr, allerdings lässt Tchaikovsky die Dinge hier etwas anders angehen und die Daueraction aus Dragonfly Falling gibt es nur in der zweiten Hälfte. In der ersten Hälfte wird noch vorbereitet und es werden Charaktere in Stellung gebracht.


    Die zweite Hälfte wirkt dann aber überstürzt. Ok, es ist das zweitkürzeste Buch mit nur ein paar Seiten mehr als Blood of the Mantis, aber es gibt einen Haufen Nebenschauplätze die vorher nur kurz vorgehommen sind müssen dann aber kurz auftauchen. Die erneute Belagerung von Collegium fällt dann besonders enttäuschend aus.

    Tchaikovsky zögert diesmal nicht Hauptpersonen überraschend über die Klinge springen zu lassen. Dabei geht er ganz anders vor als z.B. GRRM, ohne große Dramatik Zack, passiert im Krieg. Außer in einer Szene, in der man es lang kommen sieht.



    Das Ende ist mehr Ende als ich erwartet hätte, man könnte fast denken, dass es vorbei ist, außer ein paar Andeutungen.

    Zu Anna Smith-Spark hab ich hier schonmal was geschrieben und gero auch.


    Buchgedanken...


    Hab aber bis heute nicht weitergelesen.


    Godblind hab ich noch vor, irgendwann.


    An eine weitere Autorin erinner ich mich nicht. War die auch im Grimdark bereich?

    Return of the Crimson Guard - I. C. Esslemont

    Quote

    Silk had already disappeared. Jalor and the Captain crossed blades with the front of the column. Rell moved to cover the rear. Sunny raised a fist, shouting, ‘’Ware!’ The men went ashen-faced and flinched – definitely veterans. Sunny threw and ducked, as did everyone. The sharper cracked just past the threshold in the midst of the column. The detonation threw bodies to the walls in a flash of sprayed gore. Jalor and the Captain finished off the stunned survivors.


    Ich fang diesmal mit dem Fazit an, da das sonst vielleicht falsch rüberkommt.

    Es hat mir gefallen, auf jeden Fall besser als Night of Knives, auch wenn ich nicht weiß, wie ich es im Verhältnis zu Erikson´s Büchern stellen würde.


    Ich hab aber auch Sachen dran auszusetzen.


    Es gibt vor dem Prologue eine Seite auf der es darum geht, dass Dunkelheit und Licht gegeneinander gekämpft haben und dann Schatten aufgetaucht ist, ihnen gesagt hat dass sie aufhören sollen und sie ihn dann gemeinsam töten. Bin mir nicht sicher ob das methaphorisch gemeint ist, ober ob es tatsächlich einen Charakter gab, der Schatten darstellt, so wie Ossric Licht und Draconus Dunkelheit.


    Das erste Kapitel erinnert dann an den Anfang von Black Company, die gerade einen Job erledigen, bevor sie wo anders hin gehen, hier der Sammelpunkt für ihre Eternal Return.

    Als ich nachschauen wollte ob die sich am Anfang wirklich auf Asshail befinden hab ich diese Karte gefunden, aber stimmt die? Müsste sich der Lether/Kolanese Kontinent nucht rechts oben befinden?

    https://static.wikia.nocookie.…/latest?cb=20141221120212


    Danach kommen aber eine ganze Reihe von unnötigen Actionszenen, die mich genervt haben, bis zu dem Putschversuch in Li Heng. (Die dreifache und bestimmt 200 Seiten lange Endschlacht hat mir zum Vergleich gefallen. Ich hab nur nicht verstanden warum die Moranth nicht alle weggesprengt haben.)


    Das Buch wirkt auch so, als wollte Esslemont seine nächsten 4 Bücher anteasern. Die Stormriders tauchen wieder vor und man kann anscheinend mit ihnen reden. Man bekommt auch einen ersten Blick auf die Korelrii, die ganz besonders freundliche Leute zu sein scheinen. Da muss Stonewielder jetzt aber liefern, sonst wird mich das Buch unabhängig vom Rest entteuschen. Die Seguleh kommen vor und suchen nach etwas. Und neben dem Anfang auf oder unter Asshail gibt es auch einen Abstecher nach Jakaruku.

    Ich hab gehört, wenn man Path to Ascendancy gelesen hat, kennt man einige der Charaktere schon.


    Irgendwie hat sich Esslemont ein oder zwei Nebenhandlungen zuviel aufgeladen, was sich besonders im Mittelteil bemerkbar macht. Der Strang um die eingesperrten Magier ist irgendwie ... whatever. Kyle´s verhalten, wegen einer Bemerkung nach Jakaruku segeln zu wollen macht wenig Sinn. Die Rylandaras Sache wirkt auch angeklebt. Iron Bar´s 3 Szenen wirken auch die Setup für das nächste Buch, in dem er ja eine größere Rolle spielen soll. Traveller´s Begleiter Ereko war irgendwie nur da um sympathisch zu sein


    Die Crimson Guard hat auch ihre eigene markabere Art von Funk. Und für ein Buch das nach ihnen benannt ist, spielen sie gar keine so riesige Rolle.Skinner ist auch da, aber er hat sich anscheinend sehr verändert, seit die Anderen ihn das letzte Mal gesehen haben.

    Iron Bars hält auch nur kurz sein Gesicht "in die Kamera".


    Das Imperium kommt bei Esslemont etwas anders rüber als ich es von Erikson in Erinnerung habe. Irgendwie scheinen da ein Haufen Adlige zu sein, die sich streiten. Ich dachte, bei den Malazanern hätten Adlige nichts zu melden.

    Auch die Soldaten, die bei Erikson ja so überdiszipliniert sind, kommen schlechter weg (das war mir schon in Night of Knives aufgefallen).

    Es gibt aber natürlich noch die guten Soldaten, die die Indianer vor den bösen Siedlern verteidigen, die ihr Land stehlen wollen. Äh... Wickaner vor Adligen.


    Ich mag übrigens die Soldatencharaktere aus dem Buch, außer vielleicht Corporal Jumpy, der ist zwiespältig.


    Das mit der Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist hier auch anders. Bei Erikson ist es ja einfach so, außer bei den Kulturen bei denen es nicht so ist. Hier kommt es ehr so rüber, als hätten die Malazaner überall mit Gewalt das Patriachat zerstört.


    Und Mallick Rel, in seiner ersten Szene kommt es fast so rüber, als würden seine Taten ihm leid tun. Später erfährt man dann, dass er anscheinend Rassist ist. Ich bin mir nicht sicher, ob Esslemont ihn besser darstellen will oder nicht. Ich kann ihn immer noch nicht ausstehen. Ich weiß auch nicht wie er die gesammte Klaue unterwandern konnte. Ok, viele lojale Klauen wurden wohl am Ende von Bonehunters getötet, aber so gut wie alle anderen? Dass er neben den Gerüchten auch den Wunsch nach einer starken (männlichen) Führungsperson verbreiten lässt wirkt wie ein Realweltkommentar.


    So, jetzt Laseen. Ich hab Leute sagen hören, dass Esslemonts Laseen anders ist. Ich seh da immernoch keinen Unterschied, aber vielleicht bilde ich mir das nur ein, so oft kommt sie bei Erikson ja nicht vor.