Band 9 des Re-read vom Spiel der Götter abgeschlossen.
Es fühlt sich gut an wieder "daheim" zu sein. Habe nun meinen ersten Re-read fortgesetzt und muss sagen, auch wenn ich beim ersten Mal mit Tehol und Bagg so gar nicht zurecht gekommen bin, klappte es dieses Mal deutlich besser. Ggf. liegt es daran dass die Geschichte um die beiden, die Stadt oder die Edur nicht mehr so "reingeschoben" wirken. Nachdem ich die Geschichte nun auch schon etwas weiter im ersten Anlauf gelesen habe, kommt mir diese Storyline nicht mehr wie eine eingeschobene Kurzgeschichte vor. Gedanken an Tom Bombadil kamen mit beim ersten Mal auf. Etwas fehl am Platz, passt irgendwie rein aber, naja. Wie gesagt, beim Re-read kommt man mit den Zusammenhängen besser klar. Vielleicht hatte ich damals auch nicht weit genug gelesen (Band 12 iirc) aber es war ein Fest auch diese beiden alten Halunken wieder zu besuchen.
Shurq Elalle und ihr Werdegang, der arme Ublala Pung, die Ebericts und die anderen beiden Beddictbrüder (Hull und Brys) waren es definitiv wert wieder besucht zu werden.
Der zweite Strang der Geschichte (welcher später zusammengeführt wird) um die Edur, die Familie der Sengars und das göttliche Geschenk das ihnen zu Teil wird hatte ich auch nicht mehr sonderlich gut in Erinnerung. Der entstehende Konflikt war noch präsent, aber eine Freisprecherin, Krishnan oder eine ominöse Schlucht hätte ich nicht mehr auf dem Schirm.
Fazit bisher, nach etwa der Hälfte der Deutschen Bände,
ES LOHNT SICH NOCHMAL GELESEN ZU WERDEN
(grade wenn das letzte Mal 14 Jahre her ist oO)
Jetzt gibt es erstmal eine kurze Malazan-Pause und ich widme mich meinem ersten "Techno-Thriller".
Antinomie von Steffen Vogt.
Ich bin gespannt. Im Moment fühlt es sich eher wie Darkfantasy mit Schauer/Horrorelementen an.
Find ich toll! 