Danke, Arha!
Das untermauert meine Theorie jetzt nicht so richtig von innen heraus ... Mal sehen, vielleicht werde ich sie erstmal im kleinen Kreis vorstellen. ![]()
Danke, Arha!
Das untermauert meine Theorie jetzt nicht so richtig von innen heraus ... Mal sehen, vielleicht werde ich sie erstmal im kleinen Kreis vorstellen. ![]()
Auch dieses Jahr findet - wie jedes Jahr - in Nantes, Frankreich, vom 29. Oktober bis zum 01. November ein großes SF-Festival statt, nämlich Les Utopiales International Science Fiction Festival, in dessen Rahmen auch die Prix Utopiales (für den besten in Frankreich im Vorjahr erschienenen SF-Roman bzw. das beste SF-Jugendbuch) verliehen werden.
In diesem Jahr liest sich die Shortlist folgendermaßen:
Heureux comme jamais, Guillaume Chamanadjian (Aux forges de Vulcain)
Spectres, Thomas Gunzig (Au diable Vauvert)
Bordure, Lucie Mosca (L’Atalante)
Gogmagog, Jeff Noon and Steve Beard (La Volte)
Les Dieux lents, Claire North (Le Bélial’)
Für das Jugendbuch gibt es anscheinend noch keine Shortlist (?) - oder ich verstehe da was miss. ![]()
Wer die Fakten selbst nachlesen bzw auf der (oben auch verlinkten) Festivalseite nachsehen will: Bitteschön!
Ja, das Gefühl habe ich auch. ![]()
Soll heißen, die Reservierung für Freitag ist erledigt.
Und es gibt natürlich immer noch den einen oder anderen Nachzügler:
Cross Cult Romane | Handelsvorschau Oktober 2026 bis März 2027
Cross Cult Comics | Handelsvorschau Oktober 2026 bis März 2027
Da, wo die beiden obigen Vorschauen zu finden sind, gibt es auch noch eine Manga- und eine Manhwa-Vorschau. Vom Kinder- und Jugendbuch-Label Crocu hat man sich anscheinend mit dem Frühjahrsprogramm verabschiedet (sprich: das, was da verlinkt ist, ist besagtes Frühjahrsprogramm).
Bei den Romanen wird die Neuauflage von Marie Brennans Lady Trents Memoiren fortgesetzt, und im November gibt es dann einen gefüllten Schuber mit allen fünf Bänden;, außerdem erscheinen die Bände drei bis sechs der Chroniken von Chih von Ngih Vo. Für die anderen Sachen müsst ihr schon selbst in die Vorschau reinschauen. ![]()
Freut mich, dass ich mal wieder einen Mehrwert liefern konnte. Und schade, dass ihr den Film nicht gemocht habt. (Ich weiß natürlich nicht, mit welcher Erwartungshaltung ihr an ihn rangegangen seid, aber dass Adèle kein weiblicher Indiana Jones ist, war immer klar, wenn man die Comics gekannt hat.)
@ Pogo: Wenn du April und die außergewöhnliche Welt magst, weißt du im Prinzip, wie Tardis Figuren aussehen.
@ Ender: Falls du das noch nicht getan hast, solltest du dir unbedingt ein Adèle-Album oder sowas anschauen, denn Tardi hat schon einen eigenwilligen Zeichenstil (der sich andererseits natürlich hervorragend dafür eignet, die Schrecken des Krieges darzustellen).
Und erwartet von den Adèle-Comics jetzt nicht unbedingt klare, gradlinige Abenteuer. Das ist durchaus auch ein bisschen verschwurbelt, und Adèle kommt auch mal zu dem Schluss, dass alles, was sie erlebt, eigentlich keinen Sinn ergibt. Ist halt alles sehr französisch ... ![]()
Wie vor kurzem verkündet, ist Jacques Tardi am Sonntag 80 Jahre alt geworden, was ich nur mitbekommen habe, weil er in der ISFDB erwähnt wird. Wobei da wiederum lustig ist, was von ihm bzw. seinem Schaffen erwähnt wird, und was nicht. Denn wenn man der ISFDB glaubt, hat Jacques Tardi gerade mal ein paar Titelbilder (genauer gesagt vier, eins für ein Magazin von Kesselring und je eins für Romane von Philip K. Dick, Andre Norton und Michael de Larrabeiti) für phantastische Romane geschaffen. Das ist zunächst einmal ziemlich unglücklich, weil ein wesentlicher und bedeutender Aspekt seines Schaffens unter den Tisch fällt, und es ist darüber hinaus vor allem angesichts der Klimmzüge, die teilweise veranstaltet werden, um irgendwelche "magischen" Realisten aufzunehmen (deren "Magie" sich nicht unbedingt leicht erschließt), auch reichlich unverständlich.
Aber der Reihe nach. Jacques Tardi ist zweifellos ein Gigant der französischen Comicszene, auch wenn die Phantastik nur einen Teil seines umfangreichen Œuvres ausmacht, in dessen Mittelpunkt vor allem das frühe 20. Jahrhundert – mitsamt dem Ersten Weltkrieg – und Steampunkelemente stehen. Hinzu kommen Adaptionen von Krimis von Autoren wie Leo Malet oder Jean-Patrick Manchette, sowie eine Vielzahl weiterer Literatur-Adaptionen, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen werden kann, und er hat etliche Bücher illustriert (u.a. acht Romane von Louis-Ferdinand Céline). Ebenfalls nicht unerwähnt bleiben sollen die beiden Comicromane (oder graphic novels, wenn man den Begriff vorzieht), die das Ergebnis seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg waren und allgemein als sein Hauptwerk – oder zumindest sein beeindruckendstes - gelten: der von ihm allein verfasste C'etait La Guerre des Tranchées (1993; Grabenkrieg (2002)) und der in Zusammenarbeit mit dem Historiker Jean-Pierre Verney enstandene Putain de Guerre (2009; Elender Krieg (2014)). Beide Comicromane bieten ein erschreckend realistisches Bild vom Leben und Sterben in den Gräben des Stellungskriegs, in dem die Soldaten in sinnlosen Sturmangriffen verheizt wurden oder durch menschliches Versagen ums Leben kamen …
Aber dieser kursorische Blick auf das Schaffen von Jacques Tardi mag fürs Erste genügen, denn jetzt wollen wir uns dem Werk zuwenden, mit dem er Mitte der 1970er Jahre seinen Durchbruch hatte: Les Aventures extraordinaires d’Adèle Blanc-Sec, ein mittlerweile aus zehn Alben bestehender, von 1976 bis 2022 laufender Zyklus, der die im Paris der Belle Epoque bzw. der 1920er Jahre spielenden Abenteuer von Adèle Blanc-Sec schildert, die sich ihren Lebensunterhalt als Autorin von Unterhaltungsromanen verdient, allerdings andauernd in irgendwelche schrecklich mysteriösen Fälle gerät, so dass sie letztlich eher wie eine Privatdetektivin agiert. Die resolute und zumeist hochgeschlossene Heldin weiß sich im Umgang mit Flugsauriern, urzeitlichen Menschenaffen und Dämonen ebenso zu behaupten, wie wenn sie es mit ignoranten Patrioten, schwachsinnigen Sexisten oder auch wichtigtuerischen Zeitgenossen zu tun bekommt. Die Geschichten selbst wurden von Tardi als eine Art Hommage an die Fantasy-Thriller entworfen, die während der Belle Epoque en vogue waren. Die Abenteuer der taffen Adèle wurden – genau wie so ziemlich alle anderen Comics von Tardi – ins Deutsche übersetzt, in diesem Fall sogar mehrfach (unter dem Titel Adeles ungewöhnliche Abenteuer); aktuell ist eine dreibändige Gesamtausgabe (Adele Blanc-Sec) auf dem Markt, die ich selbst gerne hätte.
2010 hat es Adèle dann auch auf die große Leinwand geschafft: In Adèle und das Geheimnis des Pharaos (Originaltitel: Les Aventures extraordinaires d’Adèle Blanc-Sec) darf sich die Hauptdarstellerin Louise Bourgoin in einer mit vielen optischen Höhepunkten angereicherten, sehr französisch wirkenden aber familientauglichen Handlung beweisen, und das macht sie so überzeugend, dass man es bedauern kann, dass aus dem Film kein Franchise geworden ist.
Wer übrigens Tardis Zeichnungen auf der großen Leinwand zu Gesicht bekommen will, sollte sich auf die Suche nach April und die außergewöhnliche Welt (Originaltitel: Avril et le monde truqué) machen, einem französisch-belgisch-kanadischen Animationsfilm aus dem Jahr 2015, der in einer Steampunk-Parallelwelt spielt, in der Frankreich in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen Feldzug gegen Kanada plant, um Zugriff auf die dort existierenden Wälder zu bekommen.
Jacques Tardi war und ist, wie man nach diesem wirklich sehr kursorischen Überblick über sein Schaffen vielleicht erahnen kann, ein Künstler, mit dem zu beschäftigen sich lohnt – und er ist einer, der einen ein bisschen umfangreicheren Eintrag in der ISFDB durchaus verdient hätte … 😉
Es gibt Bücher, auf die warten manche von unseren Regulars, weil die bzw deren Erscheinen sich zB verzögert hat. (Äh, nein, ich meine weder den Mann, dessen Mittelinitialen wie die von Tolkien aussehen, noch den anderen, von dessen drittem Buch seine Verlegerin noch nichts gesehen hat; also wir brauchen hier gar nicht erst mit Schnappatmung anzufangen.
)
Nein, es geht um ein anderes Buch, das noch nicht sooo lange überfällig ist, und über das es heißt
It is no easy thing to kill a god. To keep one dead is harder.
... is a center of trade and wealth, an ancient city with a long, bloody history. Through the centuries, one thread has woven all of its stories together and bound them. But the Thread of ... has been cut.
Byrn a Sal is the first prince of a new era, but the legacies of the past haunt him. And hunt him.
In secret libraries, the true history of the city is uncovered for the first time. In the corridors of power, the future of ... struggles to be born. In the city they thought they knew, Byrn a Sal and childhood friend Halev Karsen struggle to uncover a vast conspiracy with more than their lives at stake.
But not all princes are fit to rule. Not all friends are what they seem. And not all who stand against evil are good.
In an epoch woven from numberless stories, this one belongs to ...
"An atmospheric and fascinating tapestry, woven with skill and patience" sagt Joe Abercrombie.
Na, was ist es?
Wer es noch nicht weiß, darf hier klicken (und wird sich hoffentlich auf nächsten Februar freuen
).
Nein, keine neue Vorschau (obwohl da bestimmt noch was geht ...
), sondern ein kleiner Hinweis:
Ich habe ein paar Postings weiter vorne direkt auf die Vorschau des foliant-Verlags verlinkt. Wenn man nicht in die Vorschau springt, sondern über die Startseite geht, hat man die Chance, auf einen netten kleinen Weltraumtrip ...
Hm. Wenn jetzt noch jemand Shroud herausbringt, würde mal wieder die gesamte Hugo-Award-Shortlist als Übersetzungen vorliegen (denn ich weiß aus einer belastbaren & zuverlässigen Quelle, dass zumindest die Rechte für The Raven Scholar längst eingekauft sind - ich vermute, man wartet auf Band II, um die Abstände nicht allzu groß werden zu lassen).
Lustig sieht's bei der besten Serie aus:
Gestern wurden auf dem LAcon V die Gewinner der Locus Awards, des Astounding Awards for Best New Writer und des Lodestar Award for Best Young Adult Book verkündet. And the winners are:
Best Novel
Best Novella
Best Novelette
Best Short Story
Best Series
Best Graphic Story or Comic
Best Related Work
Best Dramatic Presentation, Long Form
Best Dramatic Presentation, Short Form
...
Lodestar Award for Best Young Adult Book [Not a Hugo Award]
Astounding Award for Best New Writer [Not a Hugo Award]
*Finalist in their 2nd year of eligibility.
Da, wo die Pünktchen sind, habe ich ganz viele Kategorien ausgelassen, weil ... es einfach überhand nimmt. ![]()
Wer will, kann da nachsehen, wo man immer nachsehen kann, nämlich bei Locus.
Irgendwelche tatsächlichen oder baldigen Übersetzungen trage ich später nach - jetzt muss ich nämlich erstmal weg.
P.S.: Die verlinkten Originalstories könnt ihr aus dem ersten Posting in diesem Thread holen. (Macht zwar eh niemand ... aber man weiß ja nicht, man weiß ja nicht ...)
Heute können – hoffentlich bei bester Gesundheit – sowohl Marjorie Bradley Kellogg als auch Jacques Tardi ihren 80. Geburtstag feiern.*
Marjorie Bradley Kellogg – die eigentlich Bühnenbildnerin ist und ihre Romane wahlweise unter ihrem vollen Namen oder als M. Bradley Kellogg bzw. Marjorie B. Kellogg veröffentlicht hat – betrat die Szene 1983 mit dem Roman A Rumor of Angels, in dem der Insassin eines Hochsicherheitstrakts ein Ausweg offeriert wird – falls sie bereit ist, sich auf eine Selbstmordmission auf einer fremden Welt einzulassen.
Wesentlich origineller war der gemeinsam mit dem NASA-Klimatologen William B. Rossow verfasste, aus den Romanen The Wave and the Flame und Reign of Fire (beide 1986) bestehende Zweiteiler Lear's Daughters: ein von der aus allen Nähten platzenden, nach Nahrungsmitteln und Energie gierenden Erde ausgeschicktes Forschungsschiff entdeckt einen Planeten, der – gemäß der Daten – eigentlich eine trockene Wüstenwelt sein sollte, sich aber in Wirklichkeit mitten in einem arktischen Winter befindet. Ich habe damals den ersten Band durchaus begeistert gelesen (u.a., weil gemäß der Mythologie der anscheinend primitiven Eingeborenen verfeindete Zwillingsschwestern und Göttinnen die Naturgewalten als Waffen benutzen und die ganze Welt ihr Schlachtfeld ist) … und dann irgendwie den zweiten verpasst. Zum Glück ist der Roman Ende der 00er-Jahre noch einmal in einem Band als Lear's Daughters erschienen, und ich konnte die Geschichte zu Ende lesen. Und ja, da waren ein paar schöne Ideen drin, auch wenn's bei der Erklärung der Wetterphänomene dann ein bisschen knirscht (wobei ich mich ehrlich gesagt an die Einzelheiten nicht mehr erinnern kann
).
Ebenfalls ums Klima geht es in Harmony (1991; auf einer vergifteten Erde haben sich die Reichen und Privilegierten in Kuppelstädte zurückgezogen, während alle anderen irgendwie draußen überleben müssen) und Kelloggs bislang letztem Roman Glimmer (2021), in dem nach dem Abschmelzen der Gletscher, dem Zusammenbruch jedlicher Versorgung und dem Auftreten von Pandemien jede Ordnung zusammengebrochen ist und es nur noch um das "survival of the fittest" geht. Hier muss die traumatisierte Hauptfigur nach der Rückkehr ihrer Erinnerungen um ihren Platz im Leben kämpfen.
Das aus den Bänden The Book of Earth (1995), The Book of Water (1997), The Book of Fire (2000) und The Book of Air (2003) bestehende Dragon Quartet gehört leider größtenteils noch zu meinen Bildungslücken in Sachen Fantasy. Im ersten Band wird früh deutlich, dass auf der von vier mächtigen, aus elementaren Energien bestehenden Drachen erschaffenen Welt irgendetwas schrecklich schief gegangen ist, denn die junge Erde (ja, die heißt so) stolpert über Earth, den ersten Drachen, der aus seinem jahrtausendelangen Schlaf erwacht ist, weil er einen Ruf hört – und dieser Ruf kann nur bedeuten, dass das Ende der Welt nahe ist …
Tja, und weiter habe ich dann nicht mehr gelesen, weil … wahrscheinlich, weil es zu viele andere Bücher gab, die gelesen werden wollten. Anyway … nachdem ich mich für diesen Text nochmal mit Marjorie Bradley Kellogg beschäftigt habe, kann ich mir gut vorstellen, entweder irgendwann das Dragon Quartet weiterzulesen, oder mir Glimmer nochmal genauer anzuschauen.
* - dass die beiden nicht die einzigen sind, ist ja wohl klar, oder?
Jacques Tardi kommt ... vielleicht nachher. Oder morgen. Oder so ... ![]()
Übrigens denke ich, dass Klett-Cotta mit Shogun auch nicht das Buch meint, sondern auf die neue Serienumsetzung anspielt.
Das denke ich auch, aber da ich die (noch) nicht kenne und die Thematik an sich ja afaik gleich bleibt, habe ich mich auf das Buch bezogen.
Trotzdem finde ich es ein bisschen schräg, ein Buch mit einer Buchverfilmung oder sogar zwei Buchverfilmungen zu vergleichen, da eine Verfilmung logischerweise andere Schwerpunkte setzen muss bzw. sollte (es sei denn, der Autor hat das Buch wie ein Drehbuch angelegt
). Oder, ein bisschen anders ausgedrückt: Normalerweise sollten wir doch vermeiden, Äpfel mit Birnen zu vergleichen - warum muss Klett-Cotta das dann tun (oder glaubt, es tun zu müssen)?
Do you really want to feel the heat? ![]()
Bin mit Band 1 durch und sitze noch an der Rezension. Schon einmal so viel: Für Shogun fehlt, dass verschiedene Kulturen aufeinander treffen, für Game of Thrones ist es nicht düster und überraschend genug.
Danke für deine Einschätzung. Ich bin noch ein bisschen skeptisch. Der Reiz von Shogun liegt mMn zu einem erheblichen Prozentsatz darin begründet, dass John Blackthorne sich in einer Gesellschaft zurechtfinden muss, die ihm ebenso fremd ist, wie ihre Regeln es sind.
Und mit Game of Thrones wird mittlerweile alles verglichen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist ...
(Wobei ich es lustig finde, dass man das Buch mit Game of Thrones - also der TV-Serie - vergleicht. Hofft man da schon auf eine Verflimung, oder klingt es einfach nur besser ... und ist außerdem ja auch viel, viel origineller.)
Danke für die Rückmeldung, Jörn!
Ich warte mal, ob sich noch irgendwer meldet oder ob Elric seine einschränkenden Anmerkungen noch ein bisschen konkretisiert.
...
Das Ende ist okay, es fehlt mir so ein klein wenig ...
...
... und das Ende hat seine Momente, hat mich aber nicht komplett zufrieden gestellt ...
Ich kann es trotzdem sehr, sehr empfehlen!
Und ohne noch ein weiteres Fass aufmachen zu wollen, aber hat jemand die Adlerkrieger (also Die Legende ~/ Der Schwur ~/ Der Pfad der Adlerkrieger) gelesen?
Tja, die Gnade der späten Geburt, oder der Fluch des Krimskrams und ... ach, Quatsch, falsche Geschichte. ![]()
Ich habe die Rocky Horror Picture Show damals im Kino gesehen, und ich habe auch Legende im Kino gesehen. Legende habe ich vor ein paar Monaten nach langer, langer Zeit mal wiedergesehen (ich glaube, zum ersten Mal), und ich habe zwar immer noch eine ganze Menge Einwände, aber man kann ihn sich ansehen und sich einigermaßen unterhalten fühlen.
Die Rocky Horror Picture Show hingegen ist in mehrfacher Hinsicht etwas ganz Besonderes.
Ach ja ... es nimmt kein Ende ...
Dr. Frank N. Furter, Der Herr der Finsternis, Pennywise ... und viele, viele mehr ...
R.I.P., Tim Curry!
Dort steht tatsächlich bei seinem Werk unter Sonstiges, dass er den Text für die Beleidigungsduelle in Monkey Island geschrieben hat.
Je, nu ... OSC hatte halt schon damals gerne "a finger in every pie ..." ![]()
Heute wäre der englische - nicht nur, aber vor allem - SF-Autor Christopher Hodder-Williams 100 Jahre alt geworden.
John Christopher Glazebrook Hodder-Williams (25. August 1926 – 15. Mai 1995) war ein englischer Musiker, Songwriter und Autor, der vor allem durch seine SF-Romane einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat; darüber hinaus hat er noch Luftfahrt- und Spionagethriller geschrieben. Hodder-Williams' Vater war Ralph Hodder-Williams, einer der Eigentümer von Hodder & Stoughton, dem Verlag, in dem die meisten seiner frühen Werke erschienen sind ... honni soit qui mal y pense und so ... ![]()
Christopher Hodder-Williams war in vielerlei Hinsicht ein typischer englischer Nachkriegsautor, dessen Romane "combine social and cultural concerns typical of UK post-World War Two writers with somewhat melodramatic plotting and stiff characterization of women in particular" sagt John Clute. Von Hodder-Williams' elf SF-Romanen sind immerhin sechs - also knapp über die Hälfte - übersetzt worden (und von seinen Nicht-SF-Romanen immerhin zwei). Mir sind vor allem ein paar Fragmente von Der große summende Gott von 1969 bzw. 1972 (OT: A Fistful of Digits (1968)) in Erinnerung geblieben, in dem es um den Verlust der persönlichen Identität in einer zukünftigen Welt geht. Generell hat sich Hodder-Williams in seinen SF-Romanen wie Virus der Angst (1981; OT: Panic O'Clock (1973)), Die Gebetsmaschine (1977; OT: The Prayer Machine (1976)) oder Der unsichtbare Krieg (1979; OT: The Silent Voice (1977)) mit Vorliebe dem Spannungsfeld zwischen der Menschheit und der von ihr (bzw. uns) geschaffenen Technologie gewidmet, und sein chronologisch letzter, nicht übersetzter Roman The Chromosome Game (1984), der auf einer von einem nuklearen Dritten Weltkrieg verwüsteten Erde spielt, deutet stark darauf hin, dass sein Blick in die Zukunft ziemlich pessimistisch war.
Manchmal frage ich mich, was jemand wie Christopher Hodder-Williams heute - in Zeiten der KI und all des Unsinns, den man damit anstellen kann - wohl denken würde. Und ich fürchte, er würde ganz schnell wieder in seinen Sarg zurückkehren und den Deckel über sich zumachen ...
Danke für deine Rückmeldung, Pogo. Elric hat sich ja weiter vorne im Thread schon geäußert.
Wie sieht's mit den anderen Regulars oder Irregulars aus? Hat niemand den Tränenvogel gelesen? Und wenn's vielleicht auch nur der erste Band war, oder wie bei Pogo die ersten beiden - na? Na? (Ja, ja ... und sich dann beschweren, dass es "unsere" Art der Fantasy nicht mehr gibt ... äh ... just kidding.
)
Okay, ich warte noch ein bisschen ...