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    Der Kurd Laßwitz Preis ist ein alljährlich in bis zu zehn Kategorien vergebener Literaturpreis zur deutschsprachigen Science Fiction. Seit 46 Jahren stimmen die professionell in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten über die besten Neuerscheinungen und Leistungen des Vorjahres im Rahmen der SF ab. Der Preis ist nicht dotiert. Nachfolgend die Gewinner für die besten Science-Fiction-Werke des Jahres 2025. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des EuroCons 2026, der dieses Jahr als MetropolCon in Berlin vom 2. bis 5. Juli im silent green Kulturquartier stattfindet


    Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2025:

    Nils Westerboer: "Lyneham" (Hobbit Presse)


    Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe 2025:

    Yvonne Tunnat: "Nano Godt" (in "Weltenportal" 6)


    Bestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe 2025:

    Becky Chambers: "Und hoffentlich zu lernen..." (Carcosa)


    Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2025:

    Karen Nölle für die Übersetzung von Ursula K. Le Guin: "Der Tag vor der Revolution" (Tor)


    Bester deutschsprachiger Sachtext zur SF mit Erstausgabe 2025:

    Klaus Geus, Wolfgang Both, Horst Illmer und Klaus Scheffler (posthum): "Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933-1945" (Memoranda)


    Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2025:

    Jan Hoffmann für das Titelbild zu "phantastisch!" 98 (Atlantis)


    Bestes deutschsprachiges SF-Hörspiel mit Erstsendung 2025:

    "Kind aus Seide" (WDR)


    Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction 2025:

    Olaf Brill und Michael Vogt für das Heranführen der jüngsten Generation an die Science Fiction durch "Der kleine Perry" (aktuell mit Band 3)


    Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction 2025:

    Klaus Bollhöfener und sein Team für die Herausgabe des Magazins "phantastisch!" seit 25 Jahren


    Sonderpreis kritisch, engagiert, intersektional im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction 2025

    Jamie-Lee Campbell für den Essay "Wer sind Sie? Und wenn ja, wie viele? Über welche Figuren schreiben wir in der deutschen Science Fiction?" (in "!Time Machine" 9)

    Der japanische Horror-Autor Kōji Suzuki ist am Freitag im Alter von 68 Jahren gestorben. Seine "The Ring"-Romane wurde gleich mehrfach verfilmt, sie erschienen in Deutschland zwischen 2003 und 2006 bei Heyne. Weitere Romane von ihm waren "Dark Water" (erschien 2004 bei Heyne) und "Der Graben" (erschien 2014 bei Heyne").

    Die Longlist von zehn Titeln für den seit 1984 vergebenen und mit 4000,00 EUR dotierten Phantastikpreis der Stadt Wetzlar steht fest. Mit 171 Titeln verzeichnete der Preis so viele Einreichungen wie noch nie. Insgesamt zehn phantastische Bücher werden jetzt eingehend von der zwölfköpfigen Fachjury geprüft, ehe die Entscheidung für die Shortlist und dann für den Preis fällt.

    39 mal wurde der Phantastikpreis der Stadt Wetzlar bereits verliehen, darunter an Carl Amery, Cornelia Funke, Wolfgang und Heike Hohlbein sowie Walter Moers; im vergangenen Jahr ging er an Nils Westerboer. Der Preis würdigt phantastische Romane, die in deutscher Sprache verfasst wurden und erstmals als gedrucktes Buch erschienen sind.

    Anfang Juni wird die Fachjury die Entscheidung über die Shortlist von drei Titeln treffen. Der diesjährige Preisträger wird Ende Juni verkündet; die öffentliche Preisverleihung durch den Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar findet voraussichtlich am 11. September im Rahmen der 42. "Wetzlarer Tage der Phantastik" statt.


    Folgende Titel sind 2026 in der engeren Auswahl für den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar:

    Andreas Brandhorst: "Messias" (Heyne)

    Wieland Freund: "Die Kathedrale der Vögel" (Hobbit Presse)

    Sven Haupt: "Der Himmel wird zur See" (Eridanus)

    Ulrike Kotzina: "Indolentia simplex "(Edition Laurin)

    Anna Maschik: "Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten" (Luchterhand)

    Aiki Mira: "Denial of Service" (Tor)

    Bijan Moini: "2033" (Atrium)

    Lisa-Viktoria Niederberger: "Lahea" (Otto Müller Verlag)

    Bastian Schneider: "Umschreibung" (Sonderzahl)

    Dora Zwickau: "Gesellschaftsspiel" (Piper)

    Der niederländische Comic-Autor und -Zeichner Dick Matena ist am Sonntag im Alter von 83 Jahren gestorben. Hierzulande erschien sein Werk überwiegend in den 90er Jahren bei Arboris und Carlsen, die Serien "Flynn" und "Peer Viking" beispielsweise, der Zweiteiler "Sternenschiff" oder das Einzelwerk "Die fünf letzten Tage des Edgar Allan Poe". Matena schrieb Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre auch für mehrere Alben der Serie "Storm" die Texte.


    Gerry Conway schuf 1974 zusammen mit dem Zeichner John Romita Sr. die Figur Frank Castle alias Punisher, 1975 zusammen mit Ross Andru den später als Ben Reilly bekannten Spider-Man-Klon, 1977 zusammen mit John Buscema die Figur Ms. Marvel alias Carol Danvers, 1978 zusammen mit dem Zeichner Al Milgrom die Figur Firestorm und 1984 zusammen mit Zeichner Don Newton die Figur Jason Todd. Conway zeichnete Anfang der 70er auch für die Story verantwortlich, in der Peter Parkers Freundin Gwen Stacy starb. Er arbeitete sowohl für Marvel als auch für DC, schrieb auch beispielsweise Drehbücher für Fernsehserien. Marvel hat gestern mitgeteilt, dass der 1952 geborene US-amerikanische Comic-Autor gestorben ist.

    Das selbe hat man früher auch über den Lesestoff in den Cora-Taschenheften gesagt. Wer das WIRKLICH liest, wird den Peter sicher von dem Ralf unterscheiden können, und die Chantal von der Florentine... Als Außenstehender schaut man staunend zu. Wobei ich mich da halt immer frage: Geht es wirklich im den INHALT, wird das wirklich GELESEN - oder geht es um was Schönes zum Hinstellen und Angucken? Ich weiß es nicht. Wenn es Leuten Spaß macht, gerne.

    Der englische Science-Fiction-Autor Ian Watson ist heute im Alter von 82 Jahren gestorben. Zu seinen bekanntesten Romanen zählten unter anderem "Das Babel-Syndrom" (1973), "Der programmierte Wal" (1977) und "Todesjäger" (1981). Watson schrieb auch Romane zu "Warhammer 40.000", unter anderem in den 90ern die "Inquisitor"-Trilogie.


    Wie erst vor Kurzem bekannt wurde, ist der australische Fantasy-Autor John Flanagan am 7. Februar im Alter von 81 Jahren gestorben. Seine Jugendbuch-Reihen "Die Chroniken von Araluen" und "Brotherband" sind hierzulande (zum Teil) unter anderem bei bei cbt erschienen.

    Joseph Green ist, wie erst jetzt bekannt wurde, am 20. Februar im Alter von 95 Jahren gestorben. Der US-amerkanische Science-Fiction-Autor schrieb überwiegend Kurzgeschichten. Hierzulande erschienen "Invasion aus dem Nichts" (1976 bei Bastei-Lübbe), "Welt der Chaoten" (1978 bei Ullstein), "Der schlafende Gigant" (1981 bei Goldmann) und ("Meine Freunde, die Aliens" (1981 bei Heyne).


    Die Gewinner der BSFA Awards wurden auf dem Eastercon bekanntgegeben. In der Sparte Best Novel gewann "When There Are Wolves Again" von E. J. Swift, in der Kategorie Best Short Fiction wurde "The Apologists" von Tade Thompson. Alle Gewinner der British Science Fiction Association Awards sind hier zu finden.

    Hermann ist gestern gestorben, der belgische Comiczeichner und -texter wurde 87 Jahre alt. Vor über 60 Jahren begann seine Karriere als Zeichner von "Andy Morgan" (Autor der Serie war Greg), der Abenteuer-Serie blieb er bis Ende der 70er Jahre treu; 2010 folgte ein letztes Album. Weitere bekannte Arbeiten waren die Western-Serie "Comanche" (sie zeichnete er von ihrem Beginn 1969 bis in die 80er (auch hier Greg der Autor)) oder der Historien-Comic "Jugurtha" (für die Laymille die Texte schrieb). 1978 ging die Endzeit-Serie "Jeremiah" an den Start - hier wirkte er auch aus Autor. Diese Serie läuft bis heute, sie wurde zwischen 2002 und 2024 auch als Fernsehserie unter dem Titel "Jeremiah – Krieger des Donners" umgesetzt. Ebenfalls war er auch der Autor der im Mittelalter spielenden Serie "Die Türme von Bos-Maury", die zwischen 1984 und 2012 entstand und bei der Hermanns Sohn, Yves H., als Zeichner mit arbeitete.

    Len Deighton ist heute gestorben. 1962 erschien sein erster Roman, "Ipcress - Streng geheim", der 1965 fürs Kino verfilmt und 2022 als "Die Ipcress-Datei" als Fernsehserie umgesetzt wurde. Weitere Romane - und Verfilmungen - mit dem im Film benannten Harry Palmer folgten, aber auch weitere Romane mit anderen Helden und Einzelromane. Mit "SS-GB" schrieb er 1978 einen Alternativwelt-Roman. Der englische Schriftsteller wurde 97 Jahre alt.

    Der US-amerikanische Science-Fiction-Autor William C. Dietz ist am Sonntag im Alter von 81 Jahren gestorben. Er schrieb mehrere Dutzend Romane, von denen in Deutschland nur ein Bruchteil erschien. Heyne verlegte zum Beispiel 2005/2006 die ersten Romane seiner Serie "Sternenlegion".

    Der Kurd Laßwitz Preis ist ein alljährlich in bis zu zehn Kategorien vergebener Literaturpreis zur deutschsprachigen Science Fiction. Seit 46 Jahren stimmen die professionell in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten über die besten Neuerscheinungen des Vorjahres ab. Der Preis ist nicht dotiert. Nachfolgend die Nominierungen zum Kurd Laßwitz Preis 2026 für die besten Science-Fiction-Werke des Jahres 2025. Die Wahl endet am 3. Mai, danach werden die Ergebnisse bekanntgegeben. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des EuroCons 2026, der dieses Jahr als MetropolCon in Berlin vom 2. bis 5. Juli stattfindet.


    Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2025:

    Anika Beer: "We Burn the Sun" (Piper)

    Stefan Cernohuby: "The Deniables - Gestohlene Vergangenheit" (Leseratten)

    Dietmar Dath: "Skyrmionen oder: A Fucking Army" (Matthes & Seitz)

    Sven Haupt: "Der Himmel wird zur See" (Eridanus)

    Sven Haupt: "Ein Übermaß von Welt" (Eridanus)

    Tom Hillenbrand: "Thanatopia - Aus der Welt der Hologrammatica 3") (Kiepeneuer & Witsch)

    Kai Hirdt: "Im kosmischen Bermuda-Dreieck" & "Wenn Topsid fällt" ("Perry Rhodan" 3358 & 3359) (VPM)

    Aiki Mira: "Denial of Service" (Tor)

    Brandon Q. Morris: "Mars Genesis – Die letzte Reise" (Tor)

    Nils Westerboer: "Lyneham" (Hobbit Presse)


    Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe 2025:

    Moritz Boltz: "Hope" (in "Exodus" 49)

    Antares Bottlinger: "Hochzeitsglocken" ("Perry Rhodan STELLARIS" 107 in "Perry Rhodan" 3354) (VPM)

    Patricia Eckermann: "Sabotage" (in Michael Wehren (Hrsg.): "Andymonaden") (Memoranda)

    Christian Endres: "Smarte Tränen" (in "c't" 18/2025) (Heise)

    Erik Hauser: "Die Flucht der Saugroboter" (in "Zwielicht" 22)

    Aiki Mira: "Ausreißende Sterne" (in Michael Wehren (Hrsg.): "Andymonaden") (Memoranda)

    Maria Orlovskaya: "Es gibt keinen besseren Ort als die Pein" (in "Weltenportal" 6)

    Uwe Post: "Blumen für Lisa-9" (in "Exodus" 49)

    Jol Rosenberg. "Kinderladen" (in: "Queer*Welten" 15) (Ach Je)

    Nele Sickel: "Geschichten im Sand" (in Achim Stößer, Galax Acheronian und Stefan Junghanns (Hrsg.): "Trümmer am Milchstraßenrand")

    Yvonne Tunnat: "Nano Godt" (in "Weltenportal" 6)

    Maximilian Wust und Annika Rothenaicher: "Briefe an die DNA" (in Marianne Labisch und Kiran Ramakrishnan (Hrsg.): "Tales of Science II" (p.machinery)

    Maximilian Wust und Michaela Schrimpf: "Hypostasis" in: "Weltenportal" 6)


    Bestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe 2025:

    Kaliane Bradley: "Das Ministerium der Zeit" (Penguin)

    Rebecca Campbell: "Arborealität" (Carcosa)

    Becky Chambers: "Und hoffentlich zu lernen..." (Carcosa)

    Percival Everett: "Dr. No" (Hanser)

    Jasper Fforde: "Wie die Karnickel" (Satyr)

    Sam Hughes: Wir haben keine Antimemetik-Abteilung (Heyne)

    Anton Hur: "Toward Eternity (S. Fischer)

    Naomi Kritzer: "Das Jahr ohne Sonnenschein" ()in Yvonne Tunnat und Chris Witt (Hrsg.): "Ihr Körper, das Schiff" (A7L Books)

    Ian McEwan: "Was wir wissen können" (Diogenes)

    Alastair Reynolds: "Das Schiff der flüsternden Träume" (Heyne)

    Neal Shusterman: "All Better Now (Sauerländer)


    Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2025:

    Karen Nölle für die Übersetzung von Ursula K. Le Guin: "Der Tag vor der Revolution" (Tor)

    Barbara Slawig für die Übersetzung von Rebecca Campbell: "Arborealität" (Carcosa)

    Nikolaus Stingl für die Übersetzung von Percival Everett: "Dr. No" (Hanser)

    Sharyn Wegmann für die Übersetzung von Yvonne Tunnat und Chris Witt (Hrsg.): "Ihr Körper, das Schiff" (A7L Books)

    Karin Will für die Übersetzung von Becky Chambers: "Und hoffentlich zu lernen..." (Carcosa)

    Sophie Zeitz für die Übersetzung von Kaliane Bradley: "Das Ministerium der Zeit" (Penguin)


    Bester deutschsprachiger Sachtext zur SF mit Erstausgabe 2025:

    Jamie-Lee Campbell: "Wer sind Sie? Und wenn ja, wie viele? Über welche Figuren schreiben wir in der deutschen Science Fiction?" (in "!Time Machine" 9) (Memoranda)

    Katja Diehl und Mario Sixtus: "Picknick auf der Autobahn. Wie wir in Zukunft unterwegs sein werden" (S. Fischer)

    Klaus Geus, Wolfgang Both, Horst Illmer und Klaus Scheffler (posthum): "Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933-1945" (Memoranda)

    Simoné Goldschmidt-Lechner, Nerd Girl Magic: "Fandom aus marginalisierter Perspektive" (Verbrecher)

    Julia Grillmayr: "Science Fiction Futurologien. Die spannungsreiche Beziehung zwischen Zukunftsforschung und Spekulativer Literatur" (Transcript)

    Isabella Hermann: "Zukunft ohne Angst. Wie Anti-Dystopien neue Perspektiven eröffnen" (Oekom)

    Aiki Mira: "Utopische Körper. Africanfuturism und Queer*SF als utopische Praxis": (in Melanie Wylutzki und Hardy Kettlitz (Hrsg.): "Das Science Fiction Jahr 2025") (Hirnkost)

    Jol Rosenberg: Kann Phantastik progressiv sein, wenn sie keine Infragestellung des Status quo beinhaltet?" (in "Weltenportal" 6)

    Angela & Karlheinz Steinmüller: "Rückblick auf das lichte Morgen. Essays zu SF und Phantastik in der DDR" (Memoranda)

    Bettina Wurche: "Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung" (Hirnkost)


    Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2025:

    Lothar Bauer für das Titelbild zu Frank Lauenroths "Delter" (p. machinery)

    Cuculum (d.i. Axel Kuckuk) für das Titelbild zu "Exodus" 49

    Mario Franke für die Illustration zu Michael Schmidts und Hubert Hugs "Innovation mit Nebenwirkungen" (in Marianne Labisch und Kiran Ramakrishnan (Hrsg.): "Tales of Science II" (p.machinery)

    Jan Hoffmann für das Titelbild zu "phantastisch!" 98 (Atlantis)

    Detlef Klewer für das Titelbild zu "Weltenportal" 6

    Günter Puschmann für das Titelbild zu "SOL" 117 (PRFZ)


    Bestes deutschsprachiges SF-Hörspiel mit Erstsendung 2025:

    "Calor Mortis" (WDR)

    "Dear Earth Dearth" (ORF)

    "Neongrau" (WDR)

    "JuJos wilde Zeitreise" (SRF)

    "Sturz in die Sonne" (SRF)

    Kind aus Seide (WDR)


    Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction 2025:

    Dirk Berger für die Prachtbände zu Richard Matheson im Festa Verlag

    Olaf Brill und Michael Vogt für das Heranführen der jüngsten Generation an die Science Fiction durch "Der kleine Perry" (aktuell mit Band 3)

    Katja Diehl und Mario Sixtus für die gemeinschaftliche Arbeit an "Picknick auf der Autobahn. Wie wir in Zukunft unterwegs sein werden"

    Achim Stößer, Galax Acheronian und Stefan Junghanns für die Herausgabe der SF-Anthologie "Trümmer am Milchstraßenrand"

    Yvonne Tunnat und Chris Witt sowie Brandon Q. Morris für die Herausgabe der SF-Anthologie "Ihr Körper, das Schiff"

    Michael Wehren für die Herausgabe der SF-Anthologie "Andymonaden"


    Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction 2025:

    benSwerk / S. Beneš für die kontinuierliche Gestaltung verschiedener SF-Buchreihen bei Hirnkost, Memoranda und Carcosa

    Klaus Bollhöfener und sein Team für die Herausgabe des Magazins "phantastisch!" seit 25 Jahren

    Birgit Fischer für jahrzehntelanges Engagement im deutschen Fandom

    Christoph Grimm und Sarah Lutter für die Herausgabe des Magazins "Weltenportal"

    Michael Marrak für 30 Jahre innovative Phantastische Literatur in Wort und Bild sowie 25 Jahre "Lord Gamma"

    Ingrid Pointecker für ihre Nachwuchsförderung in ihrem OhneOhren Verlag, der zugleich als Ort und Rückhalt für marginalisierte Autor*innen dient

    Thomas Recktenwald für sein langjähriges Engagement beim Science Fiction Club Deutschland

    Peter Schmitz für die Redaktion der SF-Story-Sparte in der Computerzeitschrift "c't"

    Friedhelm Schneidewind für die Redaktion und Moderation der monatlichen Radioreihe "Kopf im Ohr" - Literradio der VS-Regionalgruppe Rhein-Neckar

    Rainer Schorm für sein Lebenswerk als Autor, Herausgeber, Grafiker und Expokrat (posthum)

    Jörg Weigand für jahrzehntelanges Engagement im Bereich der SF, Phantastik und der Unterhaltungsliteratur als Herausgeber und Sachbuchautor


    Sonderpreis kritisch, engagiert, intersektional im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction 2025:

    Jamie-Lee Campbell für den Essay "Wer sind Sie? Und wenn ja, wie viele? Über welche Figuren schreiben wir in der deutschen Science Fiction?" [in "!Time Machine" 9]

    Aşkın-Hayat Doğan für seine Video-Reihe "Diverser Lesen mit Ask" und seine Lesereihe "Queering Galaxies" als kulturelle SF-Austauschräume

    Patricia Eckermann für die Story "Sabotage" (in "Andymonaden")

    Florence Gaub für das Sachbuch "Szenario - Die Zukunft steht auf dem Spiel"

    Das Team und die Jury der PB für die Phantastik-Bestenliste

    Ingrid Pointecker für ihre Nachwuchsförderung in ihrem OhneOhren Verlag, der zugleich als Ort und Rückhalt für marginalisierte Autor*innen dient

    Michael Wehren für die Herausgabe der SF-Anthologie "Andymonaden"

    Der ColoniaCon ist ein Highlight für alle Science-Fiction-Fans. Man taucht ein in die faszinierende Welt der Zukunftsvisionen, fremder Welten und phantastischer Abenteuer! Der ColoniaCon, das traditionsreiche Treffen der Science-Fiction- und Phantastik-Community, lädt am 9. Und 10. Mai ein, ein Wochenende voller Inspiration, Begegnungen und kreativer Vielfalt zu erleben.

    Im Herzen von Köln, im Kulturbunker Köln-Mülheim, steht die größte Science-Fiction-Serie der Welt - "Perry Rhodan" - im Mittelpunkt. Doch der ColoniaCon ist mehr als das: Hier treffen sich Fans, Autoren, Zeichner und Verlage, um gemeinsam die gesamte Bandbreite des Genres zu feiern. Von klassischen Romanen über aktuelle Neuerscheinungen bis hin zu beeindruckender Kunst aus der Welt der Phantastik und Science Fiction - hier gibt es jede Menge zu entdecken.

    Spannende Lesungen, Diskussionsrunden, Workshops und andere Programmpunkte mit bekannten und neuen Autoren stehen auf dem Programm, Einblicke in die Arbeit talentierter Zeichner und Illustratoren, Buchstände mit einem breiten Angebot aus Science Fiction und Fantasy - und dazu jede Menge Gelegenheiten, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und Teil einer lebendigen Community zu sein.

    Der Colonia-Con ist nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern auch ein Ort, an dem Visionen entstehen.

    Mehr Infos finden sich hier.

    Das eine sind Deine Nachrufe. Oder Nachrufe generell.


    Bei PN.de unterscheide ich zwischen Sachen, die ich vor programmiere (wie die Sachen, die heute bis jetzt online gegangen sind). Wenn ich aber am Freitagabend lese, dass Dan Simmons tot ist - dann kann ich mir da schlecht Zeit lassen bis Samstagmittag, wo ich mehr Zeit hätte. Ich klopfe also immer nur die wichtigsten Sachen zusammen, und gut ist. Bei Simmons denk ich, fehlt vermutlich, dass er auch mal einen deutschen Preis gewonnen hat (KLP?). Aber es muss dann auch mal gut sein, bei einer reinen Todesmeldung zählen für mich da die wichtigsten Fakten.


    Ein Nachruf ist da natürlich was anderes.

    Dan Simmons ist am 21. Februar gestorben. Der US-Amerikaner war in vielen Genres zu Hause, er schrieb Horror-, Science-Fiction- und Kriminal-Romane.


    Sein Erstling, "Göttin des Todes" (später hierzulande neu auflegt unter dem Originaltitel "Song of Kali") erschien 1985 und gewann im Folgejahr den World Fantasy Award. Der 1989 erschienene Roman "Kraft des Bösen" gewann den Locus Award, den Bram Stoker Award und den British Fantasy Award. Den Hugo Award und den Locus Award erhielt er dann für für seinen dritten Roman, "Hyperion", der ebenfalls 1989 veröffentlichte wurde. "Das Ende von Hyperion" (beziehungsweise später "Der Sturz von Hyperion") aus dem Jahr 1990 gewann den Locus Award und den BSFA Award. "Sommer der Nacht" (von 1992) und "Kinder der Nacht" (von 1993) wurden jeweils mit einem Locus Award ausgezeichnet, ebenso wie "Das Feuer von Eden" (von 1994) und "Endymion - Die Auferstehung" (von 1997) sowie "Ilium" (von 2003).


    "Olympos" (2005), "Drood" (2009) und "Flashback" (2011) waren weitere bekannte Romane von ihm, der Roman "Terror" (2007) wurde 2018/2019 als Serie umgesetzt und war hierzulande im Angebot von Prime Video zuerst zu sehen.


    Dan Simmons wurde 77 Jahre alt.

    cbj und Cross Cult, beides Labels der Penguin Random House Verlagsgruppe, kündigen neue Titel zu "KPop Demon Hunters" in Zusammenarbeit mit Netflix an. Das Programm umfasst eine Reihe wunderschön gestalteter, fanorientierter Titel, die die energiegeladene, musikalische Welt von "KPop Demon Hunters" feiern und das Film-Erlebnis lustig, kreativ und kunstfertig auf die Buchseiten übertragen.


    Am 11. März erscheinen bei cbj zwei Must-have-Titel für Fans und Sammler: "KPop Demon Hunters für die Fans" (Kinderbuch ab 6 Jahren) und "KPop Demon Hunters: Das offizielle Posterbuch". Im Frühjahr werden weitere Titel auf Basis der Originalhandlung in verschiedenen Formaten folgen, darunter Activity-Bücher, Stickerbücher, Screen-Comic und vieles mehr. Das fesselnde Universum von "KPop Demon Hunters" wird im Herbst mit einem Malbuch für erwachsene Fans erweitert, gefolgt von einer Manhwa-Ausgabe, deren Veröffentlichung für das Frühjahr 2027 geplant ist, sowie weiteren spannenden Projekten, die zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.


    "KPop Demon Hunters" ist der beliebteste Netflix-Film aller Zeiten und wurde in Zusammenarbeit mit Sony Pictures Animation produziert. Vor Kurzem gewann der Film zwei Golden Globes und sein Chart-stürmender Soundtrack wurde zum Soundtrack des Jahres 2025 und war damit der am längsten präsente Nummer-1-Hit einer Girl-Group in den Billboard Hot 100 im 21. Jahrhundert.

    Hademar Bankhofer ist gestern gestorben, der Österreicher wurde 84 Jahre alt. Bankhofer wurde einem breiten Publikum in den letzten Jahrzehnten bekannt als Journalist mit dem Schwerpunkt Gesundheitsthemen, man ihn sah im Fernsehen bei österreichischen Sendern und bei deutschen. Zuvor war auch im Romanheftbereich als Autor aktiv: Er war der Schöpfer der Serie "Occu", die von 1976 bis 1970 bei Zauberkreis erschien - die meisten Romane stammten aus seiner Feder.

    Peter Mathys, 1941 in Basel geboren, ist am 7. Februar gestorben. Ende der 50er Jahre veröffentlichte er seine erste Science-Fiction-Kurzgeschichte, in der Folgezeit übersetzte er Romane. Ab 1996 entstanden vier Romane, p.machinery brachte 2021 mit "Sonnenbrand" eine Sammlung seiner Science-Fiction-Erzählungen auf den Markt.