Mal ganz im Ernst - wieso ist das eigentlich so nervig, wenn man sowas anspricht?
Für mich es die grassierende "Over-the-top-political-correctness", die bei manchen Themen einfach nur noch mit Tot-Schlag-Argumenten beantwortet werden.
Beispiele?
- Gender-Debatte mit obigen Totschlag Argumenten (Männer alle Chauvis/Machos, Frauen sind Duckmäuser)
- Wenn im Restaurant eine Horde von Blagen um Deinen Tisch tanzt, ohne das die Eltern eingreifen. Und wenn man das dann irgendwann nicht so toll findet (Nein, ohne gleich zu beißen), ist man gleich das Familien-feindliche Arschloch und man solle die "lieben Kleinen" doch gewähren lassen so.
- Wenn man sich über hirnlose Aktionen wie die ehemals geplanten Internet-Stopschilder aufregt, kommt (kam) gleich die KiPo-Keule. (Anstatt das Problem anzugehen und nicht das Problem auszufiltern)
- Umschreiben von (Kinder)-Büchern, damit sie der PC konform sind
- usw usw....
Die Liste lässt sich ziemlich lang vorsetzen, da ich da in den letzten Jahren einen gewissen Trend sehe.
Ich bin sicherlich einer letzten sich gegen eine "noch-mehr" Gleichstellung der Frauen einsetzt.
Ich verfolge z.b. auch mit ziemlichen Kopfschütteln die momentane Gamergate Affäre in den USA.
Da sind wir hier in Deutschland ja scheinbar schon 100 Jahre weiter, was das angeht.
Und wenn ich mir anschaue welche Rechte Frauen in ganz anderen Kulturkreisen haben (bzw. eher nicht haben), dann haben wir hier eher ein Luxusproblem.
Das ist wahrscheinlich eh die Crux - wir haben zu viele Luxusprobleme, nur Lachen (oder auch mal schlechte Witze machen) dürfen wir in Deutschland nicht mehr.