Der Prix Rosny Aîné ist der vierte "große" Phantastikpreis in Frankreich, mit dem in diesem Fall SF-Romane ausgezeichnet werden. Er wird immerhin bereits seit 1980 vergeben (nebenbei bemerkt genau wie die Aurora Awards) und zwar in den Kategorien Roman und Kurzgeschichte/Erzählung für Neuerscheinungen des Vorjahres. Die Gewinner wurden bereits im Juli im Rahmen des 53. nationalen französischen SF-Cons verkündet, der dieses Jahr vom 09.-12. Juli im belgischen Esneux stattgefunden hat. (Aber wenn man davon nichts weiß, kann man nichts drüber schreiben, oder?)
Best Novel
- WINNER: Sintonia, Audrey Pleynet (Belial)
- La Dernière Tentation de Judas, Phillipe Battaglia (Atalante)
- Echos Stellaires, David Bry (Flueve Eds)
- Aatea, Anouck Faure (Argyll)
- Soma, Floriane Soulas (R. Laffont)
Best Short Story
- WINNER: “Les Noueurs,” Chloé Chevalier (Utopiales 2025)
- “Résonances”, Mina Jacobson (Bifrost 10/25)
- (Dés)Incarnations, Julia Richard (Timelapse)
- Maléfcity – Histoire D’Un Conte Défait, Nicolas de Torsiac (Cordes de lune)
- Re:Start, Katia Lanero Zamora (Argyll)
Seit 2004 wird außerdem noch eine SF-Persönlichkeit mit dem Prix Cyrano ausgezeichnet. Das ist in diesem Jahr Pierre Stolze.