Books, People & Publishing (Mark II)

  • @ Elric:


    Naja, originelle Plots sind schon seit einiger Zeit Mangelware. Es kommt ja auch immer auf die Umsetzung an. Und eine Urban Fantasy, die keine Urban Fantasy (im üblichen Sinn) ist, hat doch auch was. ;)


    @ Vertigo:


    Ich habe The Expanse aus bestimmten Gründen nie gelesen (und auch nur ein eine Serienfolge mal reingeschaut und dann festgestellt, dass das doch nicht so ganz meins ist), von daher kann ich über die dort zum Einsatz kommenden Figuren nichts sagen. Aber beim Long Price Quartet und The Dagger and the Coin trifft das mit den Abziehbildern oder Pappcharakteren mMn nicht zu. Sicher, auch da sind nicht alle Figuren wirklich "tief" charakterisiert - aber wo findet man das denn schon? Sowohl beim LPQ als auch bei TDatC machen einige Figuren eine Entwicklung durch (mal mehr, mal weniger), und die Nebenfiguren sind für mich immer noch ausreichend charakterisiert. So gesehen habe ich durchaus Hoffnung, dass auch die Figurentiefe wieder stimmt, wenn Daniel Abraham zur Fantasy zurückkehrt.


    Andererseits muss ich natürlich zugeben, dass Abraham im Laufe der Zeit kommerzieller geworden ist. Nicht so sehr, dass es mich in TDatC wirklich gestört hätte, aber schon spürbar, wenn man Letzteres mit dem LPQ vergleicht. Klar, Autoren (und Autorinnen) wollen und müssen leben (bzw. einen neuen Verlagsvertrag kriegen - und den gibt's nur, wenn die Zahlen stimmen), deshalb kann ich das bei Abraham ebenso nachvollziehen wie bei einigen seiner Kollegen und Kolleginnen. Und hoffen, dass sich dieser Trend in Age of Ash nicht fortsetzt bzw. beschleunigt. We'll see ...

    He was bigger than me even, and he moved with a silence I envied, some piece of the night cut loose and drifting against lesser blacknesses. (Roger Zelazny, A Night in the Lonesome October)

  • Ein neuer Abraham! Sehr schön! :tschaka:


    ich gebe zu, seit ich hauptsächlich ebooks lese, bin ich wesentlich weniger coverfixiert als früher. Ist schon komisch, wie Dinge, die einem mal so wichtig waren, irgendwann nebensächlich werden…

  • Sehe ich ähnlich. Durch die beiden Serien hat er bei mir ein Stein im Brett. Von "The Expanse" kenne ich nur die Serienumsetzung (für mich die beste SF-Weltraumserie seit "Battlestar Galactica"), die Bücher lese ich vielleicht irgendwann mal, wenn die Erinnerungen an die Serie verblassen*. Aber auf "Age of Ash" bin ich gespannt. Könnte mir vorstellen, dass Heyne den auch nach dem Erfolg von "The Expanse" vielleicht auf Deutsch bringt.


    * wobei mir das viel zu viele Teile zum lesen sind. Selbst bei Fantasy-Serien/Reihen die mir sehr gut gefallen, bin ich in den letzten 15 Jahren so gut wie nie über Band 3 gekommen (in der SF noch nie). Das schaffe ich irgendwie nur bei ganz wenigen Krimi-Reihen.

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    Ich habe The Expanse aus bestimmten Gründen nie gelesen (und auch nur ein eine Serienfolge mal reingeschaut und dann festgestellt, dass das doch nicht so ganz meins ist), von daher kann ich über die dort zum Einsatz kommenden Figuren nichts sagen. Aber beim Long Price Quartet und The Dagger and the Coin trifft das mit den Abziehbildern oder Pappcharakteren mMn nicht zu. Sicher, auch da sind nicht alle Figuren wirklich "tief" charakterisiert - aber wo findet man das denn schon? Sowohl beim LPQ als auch bei TDatC machen einige Figuren eine Entwicklung durch (mal mehr, mal weniger), und die Nebenfiguren sind für mich immer noch ausreichend charakterisiert. So gesehen habe ich durchaus Hoffnung, dass auch die Figurentiefe wieder stimmt, wenn Daniel Abraham zur Fantasy zurückkehrt.

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    Alle Figuren müssen auch gar nicht bis ins kleinste Detail charakterisiert werden, aber zumindest bei den Hauptfiguren einer Geschichte würde ich mir das schon wünschen. Zumindest in The Expanse ist das nach meinem Empfinden nicht gelungen. Die Reihe hat im Moment aber den immensen Vorteil, dass mich das Drumherum mehr interessiert als die Charaktere und ich ihre teilweise begrenzte Darstellung als Träger der Geschichte akzeptieren kann. Der Weg, den die Serie ab Staffel 4 einschlägt - oder einzuschlagen scheint - gefällt mir in der Hinsicht beispielsweise gar nicht mehr. Dafür gefällt mir Buch vier ausgesprochen gut, während mir bei den ersten drei die Serie deutlich besser gefallen hat. Alles etwas undurchsichtig mit den Präferenzen. :nixweiss:


    Die von dir sonst genannten Reihen kann ich nicht beurteilen. Mein Repertoire ist in dem Bereich letztlich doch ziemlich begrenzt, wie ich immer wieder feststelle. Dazu habe ich mir den Fantasy-Bereich wahrscheinlich selbst zeitweise zu madig gemacht, als das ich da genug gelesen hätte.


    Meine Skepsis mag im Ganzen also daher rühren, dass hier wohl eine Person im Fokus steht und sich alles mehr oder minder um sie herum entwickelt. Ein charakterliches Arschloch o.ä. ist dabei zu verkraften. Wenn es sich aber in immer gleichen Bahnen bewegt, wird es schwieriger. Um hier mal den Vergleich zu The Expanse zu schlagen: der erste Band verfolgt die Sicht zweier Charaktere. Einen davon konnte ich im Buch zumindest überhaupt nicht ausstehen (naiver, strahlender Held, so in etwa). Da bedurfte es schon einiges, um sich das bis zum Ende anzutun. Auftritt: übergeordnete Geschichte und politische Probleme im Sonnensystem. Nur wie gesagt, das wurde eigentlich in der Serie besser aufgegriffen.


    Genug der Abschweifungen: ich weiß nicht, welcher Autor für welche Sichtweise in The Expanse verantwortlich gezeichnet hat. Wenn die neue Reihe hier vor allem die Punkte aufgreift, die mich stören, wird es zwar schwierig, lässt sich aber eigentlich auch nicht wirklich vorab feststellen.


    Bei aller Skepsis werde ich dann wohl doch einen Blick wagen. Es sei denn, die ganze Expanse-Reihe verdreht sich so sehr um das eigentlich interessante Problem, dass es keiner befriedigenden Lösung zugeführt wird. Dann bekommt der gute Herr Abraham niemals wieder eine Chance. :/

  • Bei aller Skepsis werde ich dann wohl doch einen Blick wagen. Es sei denn, die ganze Expanse-Reihe verdreht sich so sehr um das eigentlich interessante Problem, dass es keiner befriedigenden Lösung zugeführt wird. Dann bekommt der gute Herr Abraham niemals wieder eine Chance. :/

    Wobei ich dir - falls du tatsächlich Abrahams frühere Zyklen nicht kennst - eher vorschlagen würde, mal in das Long Price Quartet reinzuschauen, das nicht nur Jo Walton für den besten abgeschlossenen Fantasy-Zyklus der 00er Jahre hält. ;)


    Wobei es da natürlich auch Gegenmeinungen gibt (z.B. von Leuten, die mit einer bestimmten Komponente des Textes nicht so klarkommen), die sich aber iirc nie an den Figuren aufgehängt haben, denn das sind zwar nicht alles tolle Menschen, aber es gibt mMn halt auch keine echten Arschloch-Charaktere, sondern eher Menschen mit mal größeren, mal kleineren Schwächen und Fehlern.

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  • Schon lustig, wie unterschiedlich Charaktere wargenommen werden... Ich mag den Herrn Kapitän der Rocinante doch sehr gern. Und ja: im ersten Band ist er doch sehr vom Typ "strahlender Held" geprägt. Aber das ändert sich doch ziemlich stark in den weiteren Büchern (bin mit Band 4 fertig), so jedenfalls mein Eindruck. Besonders in Band 4 doch deutlich.


    Allerdings ist "the Expanse" kaum irgendwie mit den beiden anderen Reihen von Abraham vergleichbar. Dafür ist die Basis eine viel zu unterschiedliche.

    Und ich bin noch immer der Meinung, dass Abraham bzgl. Charakterentwicklung einer der ganz, ganz großen ist.

    Enden schreiben muss er trotzdem noch lernen... :floet2:

    If you fuck the bad guy, remember the bad guy's gonna fuck you back! (Caine)


    Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen. - George Bernhard Shaw


    Michael Moorcock - Mutter London

  • Wobei ich dir - falls du tatsächlich Abrahams frühere Zyklen nicht kennst - eher vorschlagen würde, mal in das Long Price Quartet reinzuschauen, das nicht nur Jo Walton für den besten abgeschlossenen Fantasy-Zyklus der 00er Jahre hält.

    Gerade die Zusammenfassung von denen durchgelesen - die kommen auf jeden Fall auf die Liste.

  • Ich habe Long Price Quartet mal auf die Liste gesetzt. Ist mit dem Gesamtbuch ja recht erschwinglich. Mal schauen, ob ich mir Abraham bis dahin schon abgewöhnt habe. :biggrin2:


    Bezüglich Expanse und besonders Buch vier bin ich geneigt, kleinere Zugeständnisse zu machen. Wie sich das im Gesamten darstellt, muss ich schauen, wenn ich es zu Ende gelesen habe. Dazu dann zu gegebener Zeit mehr von meiner Seite.

  • Heute ist übrigens der 100. Geburtstag von Patricia Wrightson (wenn auch schon fast wieder vorbei). In einer idealen Welt hätte ich den Beitrag, den wir heute vor zehn Jahren zu ihrem 90. Geburtstag im Blog veröffentlicht haben, ordentlich aufgepimpt und einfach nochmal gebracht. ;)


    Damals war dieses Feature noch ganz neu, und die frühen Texte wurden mehr oder weniger mal eben aus dem Handgelenk geschüttelt. Heute könnte und würde ich viel mehr über Patricia Wrightson schreiben, deren Wirrun-Trlogie immer noch einen meiner liebsten wtf-Momente in der Fantasy der 70er und 80er Jahre enthält. Aber leider ist dies keine ideale Welt, und mir fehlen im Moment Zeit und Muße für Blogbeiträge (oder längere Forentexte). Deshalb an dieser Stelle nur diese kurze Erinnerung an eine Autorin, deren phantastisches Werk ich immer gern gelesen habe - nicht zuletzt deshalb, weil es eben keine typische pseudomittelalterliche Fantasy sondern etwas ganz anderes war.

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  • Quote from Gero

    Heute ist übrigens der 100. Geburtstag von Patricia Wrightson

    Oder ist er erst morgen? Die Quellen scheinen sich nicht ganz einig zu sein. Manche nennen den 21. Juni, andere den 19. Juni als Geburtstag. Ein paar geben sogar den 19. Juli als Geburtstag an, wobei ich diese Seiten für weniger seriös halte (networth Geschichten...)


    Interessant, der deutsche Wiki-Eintrag ist der einzige, der den 21. Juni als Geburtstag angibt. Es gibt aber durchaus englischsprachige Quellen, wie z. Bsp. den Nachruf des Guardians, die ebenfalls den 21. Juni nennen.

  • Ups ... ich wusste gar nicht, dass das Datum strittig ist ... bzw. meine Quellen waren sich bisher immer einig. ;)


    Hm. 2004 hat die Southern Cross University in Lismore, New South Wales, ihr die Ehrendoktorwürde verliehen, und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass eine Universität für die mit derartigen Verleihungen verbundenen Lobhudeleien* sauber recherchiert. Und da steht dann auch der 19. Juni. Muss natürlich trotzdem nicht stimmen, andererseits ... :nixweiss:



    * - das ist keineswegs despektierlich gemeint; ich mag, wie gesagt, vor allem ihre Wirrun-Trilogie sehr

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  • Mir wäre das gar nicht aufgefallen, hätte ich nicht aus Versehen anstatt des englischen Wiki-Eintrags, den deutschen aufgerufen. Im letzteren wird nämlich auch der 21. Juni als Geburtsdatum genannt. Tatsächlich habe ich, abgesehen von zwei englischsprachigen, nur deutschsprachige Artikel gefunden, die dieses Datum bestätigen...

    Das letztere den 21. als Geburtsdatum angeben, ist wohl nicht weiter verwunderlich, werden sie sich doch wahrscheinlich am deutschen Wiki-Eintrag orientiert haben. Seltsamer ist, dass es neben dem bereits erwähnten Nachruf des Guardians noch diese englischsprachige Quelle gibt, die ebenfalls den 21. Juni nennt.

    Der deutsche Wikipedia-Artikel gibt als Quelle für das Geburtsdatum übrigens einen Nachruf im Buch Das Science Fiction Jahr 2011 an, das von Sascha Mamczak, Sebastian Pirling und Wolfgang Jeschke herausgegeben wurde. Was darin wohl als Quelle angegeben wird?

  • Hach ja, egal wann jetzt ihr Geburtstag nun wirklich ist/war, unsere Älteste hat auch mit viel Freude die Wirrun-Bücher gelesen. Die hab ich noch hier stehen von meiner Oma und hatte die vor über 30 Jahren genossen. Wunderschön geschrieben und tatsächlich was ganz anderes als der (aktuelle) Mainstream. :dog:

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  • Vor einem knappen Dreivierteljahr habe ich mal so nebenbei darauf hingewiesen, dass Matthew Hughes (von dem afaik bislang immer noch nur eine einzige Story ins Deutsche übersetzt wurde) mit Barbarians of the Beyond einen Roman geschrieben hat, der in Jack Vances Dämonenprinz-Universum angesiedelt ist (oder, eigentlich, in dem Teil des Vance-Kosmos, in dem der Dämonenprinz-Zyklus spielt) und der somit keine Fortsetzung der Geschichte von Kirth Gersen darstellt, sondern sich nur des gleichen Hintergrunds bedient.



    Mittlerweile ist das Buch erschienen. Matthew Hughes hatte auf seiner HP irgendwann mal mitgeteilt, dass man das Manuskript großen Verlagen angeboten hat, aber anscheinend hatte keiner davon Interesse, und daher ist der Roman jetzt bei Spatterlight herausgekommen, dem Verlag, der von John Vance gemanaged wird und sich bislang fast ausschließlich um das Oeuvre von Jack Vance gekümmert hat.


    Und da ich nicht nur ein großer Jack-Vance-Verehrer bin, sondern auch Matthew Hughes' Romane sehr gern lese, musste ich mir das natürlich zulegen, Kaufstopp hin oder her. ;)

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  • Der o.g. Roman von Matthew Hughes ist übrigens als dritter Band einer Subreihe mit dem Titel "Paladins of Vance" erschienen, über die der Verlag schreibt:


    Quote

    On the Paladins of Vance label, Spatterlight publishes original works by authors who have given their own imagination free rein in the many wonderful worlds of the Grandmaster of fantasy & sci-fi.


    Der erste Band der Reihe war - wenig überraschend - A Quest for Simbilis (EV 1974) von Michael Shea, die Fortsetzung des ursprünglich unter dem Titel The Eyes of the Overworld (1966) veröffentlichten ersten Episodenromans mit den Abenteuern von Cugel the Clever. (Mehr dazu im verlinkten Blogeintrag zu Michael Shea.)


    Dass Matthew Hughes in dieser Reihe auftaucht, ist nicht weiter verwunderlich; das war mehr oder weniger zu erwarten, sobald er etwas schreibt, das im Vance-Kosmos angesiedelt ist und nicht in seinem eigenen (an Vances Dying-Earth-Setting angelehnten) Archonate Universe.


    Der zweite Band - Phaedra: Alastor 824 (2019) - war hingegen eine kleine Überraschung, denn er stammt von einem niederländischen Autor mit dem wunderbaren Namen Thijs van Ebbenhorst Tengbergen, der unter dem Pseudonym Tais Teng veröffentlicht. Tais Teng ist allerdings nicht nur ein (vor allem im Kinder- und Jugendbuchbereich aktiver) Autor, sondern auch Illustrator und hat ein paar Jahre lang Innenillustrationen zur Atlan-Serie beigesteuert. Und natürlich hat er auch das Cover zu seinem im Alastor-Cluster spielenden Roman selbst angefertigt.


    Man darf gespannt sein, was da noch kommt. (Wenn man Jack-Vance-Fan ist bzw. den ziemlich einzigartigen, farbenprächtigen Kosmos mag, in dem seine Geschichten angesiedelt waren.)



    [Off-Topic-Nachtrag:] Sorry, dass es mit dem PKM-Nachruf noch nicht geklappt hat, aber meine Tage verlaufen derzeit ein wenig unvorhersehbar. Der "Nachruf" kommt aber noch - eventuell sogar heute Nacht. Das hängt u.a. davon ab, wie fit ich noch bin, wenn ich nachher wieder nach Hause komme. ;).[/ot]

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  • Hm ... manchmal bin ich froh, dass mir Entscheidungen abgenommen werden. :biggrin2: So wie in diesem Fall, wo keine zwei Stunden, nachdem ich die entsprechende Mail im Postfach hatte, das Objekt der Begierde bereits ausverkauft ist.


    Worum es geht? Na, um Dune.


    Wobei ich zugeben muss, dass ich mir den Band ziemlich wahrscheinlich verkniffen hätte, wenn es ihn noch gäbe, denn preislich wäre das nochmal eine ganz andere Dimension als die MBotF-Ausgaben bei Subterranean Press gewesen. Und es gibt ja noch fünf Folgebände.


    Andererseits ... ach ... ich hätte diese Ausgabe schon gern hier im Regal stehen ...

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  • Wow, das ist wirklich sehr schön!


    Leider sieht man den Preis nicht mehr. Aber wenn sogar du da schon...Allergiereaktionen...zeigst :D ... dann muss der doch sehr hoch gewesen sein.

  • Das war er, Iola, das war er - und da ich irgendwann im Vorfeld schon die ungefähre Größenordnung mitbekommen habe, habe ich das Buch für mich auch mehr oder weniger gleich abgehakt. Geblieben ist dann trotzdem ein vager Wunsch (bzw. eher so der Gedanke "ach, es wäre ja schon schön, wenn du dir das leisten könntest"), aber der ist wie gesagt so vage, dass ich es absolut nicht bedauere, dass die Bücher ausverkauft waren, als ich den Link angklickt habe.


    Preislich sieht es so aus (ich packe das mal in Spoilertags, sonst kriegen hier noch Leute Herzklabastern ...)



    Wenn man jetzt bedenkt, dass das Buch gar nicht vom Autor, sondern u.a. von seinem Sohn signiert ist, dass da nochmal locker mindestens $50 shipping und 7% EUSt draufkommen, dann ist das ein richtig teurer Spaß. Da helfen dann auch die Bilder von Marc Simonetti, der Dune Messiah illustrieren wird, nicht mehr (bisschen runterscrollen, zuerst kommen die sechs Cover, die Simonetti für einen brasilianischen Verlag gemacht hat, dann die Illus zur Centipede-Press-Ausgabe von Dune Messiah).


    Und im Gegensatz zu manchen anderen Sachen, bei denen ich mich ärgere, dass ich zu lange gewartet habe oder zu lange unschlüssig war, obwohl ich die eigentlich wirklich gerne haben wollte, schmerzt es mich nicht, dass diese Ausgabe des Dune Cycle an mir vorübergehen wird ... :nixweiss:

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