Books, People & Publishing (Mark II)

  • Wer hätte es gedacht, Tad Williams' 3. band Navigator's Children wird wieder mal in zwei Teile geteilt :D Der Gute kann einfach keine Trilogie schreiben!


    Antizipierter Release 2022 und Teil 2(4) dann 6 - 12 Monate später. Immerhin bekommen wir die zweite "Novelle" in diesem Universum dieses Jahr im November.


    Irgendwie hatte ich es ja aber schon erwartet, als ich irgendwo mal gelesen habe, dass das Manuskript wohl 1800 Seiten haben würde...


    Argh...ich hatte noch ein Release-Datum von 2021 für den dritten Band der Hauptreihe gesehen in einem Verlags-Katalog. Ein übler Dämpfer für mich :-/ Aber gut, war ja zu erwarten mit der üblichen Verzögerei im Buch-Business und dann noch Corona oben drauf.

    Der Novellen Band klingt allerdings auch sehr interessant. Ich befürchte aber, dass der aus der Ich Perspektive erzählt sein könnte, was für mich der totalle Ablöscher ist. Mal sehen...


    Und lol...ja der gute Tad. Vielleicht hätte er von Anfang an eine Tetralogie ankünden sollen :D Ist wohl mehr sein...groove.

  • Da antworte ich jetzt mal ganz frech drauf. immerhin hat mir Elric mel eine ganz tolle Ausgabe von "Watchmen" geschenkt. :verlegen::biggrin2:

    Außerdem habe ich noch "V wie Vendetta" und "die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen". Wie viele Bände gibt es von der Liga? Ich habe Band eins und zwei auf deutsch. Das Ende in Band Band zwei war wirklich sehr seltsam. :nixweiss: Wobei ich da auch nicht weiß wieviel da aus ursprünglichen Kurzgeschichten zusammengebastelt wurde.

    Na dann bin ich mal gespannt, was da noch so kommt.

    Ich habe dir hier mal was dazu geschrieben, weil ich diesen Thread nicht mit noch mehr Comic-Inhalten zukleistern wollte. ;)

    He was bigger than me even, and he moved with a silence I envied, some piece of the night cut loose and drifting against lesser blacknesses. (Roger Zelazny, A Night in the Lonesome October)

  • Argh...ich hatte noch ein Release-Datum von 2021 für den dritten Band der Hauptreihe gesehen in einem Verlags-Katalog. Ein übler Dämpfer für mich :-/ Aber gut, war ja zu erwarten mit der üblichen Verzögerei im Buch-Business und dann noch Corona oben drauf.

    Der Novellen Band klingt allerdings auch sehr interessant. Ich befürchte aber, dass der aus der Ich Perspektive erzählt sein könnte, was für mich der totalle Ablöscher ist. Mal sehen...


    Und lol...ja der gute Tad. Vielleicht hätte er von Anfang an eine Tetralogie ankünden sollen :D Ist wohl mehr sein...groove.

    Zumindest hätte er nicht dauernd verkünden sollen, dass es dieses Mal wirklich eine Trilogie wird. Inhaltlich überrascht es mich kaum. Die Geschichte nimmt erst am Ende von Band 2 so richtig Fahrt auf.

  • Und auch das überrascht nicht! Ist doch bei Williams bisher immer so gewesen, dass am Ende von Band 1 die eigentliche Geschichte losgeht und am Ende von Band 2 dann auch wirklich was passiert. Oder erinnert ihr euch anders als ich an Otherland und Osten Ard? :kicher:

    Wobei ich ihm das nicht krumm nehme, schließlich macht es trotzdem Spaß seinen Figuren zu folgen...

    If you fuck the bad guy, remember the bad guy's gonna fuck you back! (Caine)


    Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen. - George Bernhard Shaw


    Michael Moorcock - Mutter London

  • Ich glaube er könnte seine "Effektivität" im Geschichtenerzählen deutlich erhöhen, wenn er nicht ganz so oft völlig belanglose Umherwandereien so eeeewig ausdehnen würde. Das hat er sowohl in MST gemacht als auch im jetzigen Nachfolger.

    Natürlich kann man das auch mögen, aber es hat oft die Geschichte nicht wirklich vorwärts gebracht und trotzdem richtig viel Buchseiten gekostet.


    Grundsätzlich habe ich natürlich nichts dagegen, dass es mehr Seiten von Osten Ard zu lesen geben wird :D ;)

  • Wie steht man hier eigentlich zu Royce Buckingham? Ich habe irgendwann mal "Die Karte der Welt" mitgenommen, weil mich das Cover angesprochen hat. Nachdem die ersten paar Seiten aber doch wieder sehr stark nach "Bauernjunge zieht in die Welt" ausgesehen haben, hat mein Interesse doch recht schnell wieder nachgelassen. Der Klappentext hätte vielleicht genug Hinweise darauf gegeben. Aus irgendeinem Grund muss ich bei der Erwähnung von Tad Williams aber immer erst an das Buch denken. Nicht, dass ich irgendetwas von Williams gelesen hätte. :/

  • Ich fand "Die Karte der Welt" ganz okay. Ist aber nichts, was mir groß in Erinnerung geblieben ist. Die Prämisse hatte mich interessiert, weil ich eine schwäche für Geschichten habe, in denen neue Gebiete entdeckt werden. Aber die Umsetzung fand ich jetzt nur so mittelprächtig. Ist aber zu lange her, um da jetzt noch Details benennen zu können.

  • Ich glaube er könnte seine "Effektivität" im Geschichtenerzählen deutlich erhöhen, wenn er nicht ganz so oft völlig belanglose Umherwandereien so eeeewig ausdehnen würde. Das hat er sowohl in MST gemacht als auch im jetzigen Nachfolger.

    Natürlich kann man das auch mögen, aber es hat oft die Geschichte nicht wirklich vorwärts gebracht und trotzdem richtig viel Buchseiten gekostet.


    Grundsätzlich habe ich natürlich nichts dagegen, dass es mehr Seiten von Osten Ard zu lesen geben wird :D ;)

    Dafür hab ich bei Williams immer das Gefühl, dass er ab irgendeiner Seitenzahl erschrickt, wie viel er schon erzählt hat und plötzlich ganz schnell zum Ende kommen muss. Das wirkt wie im Zeitraffer erzählt. :denk:

    Bei Osten Ard kam ich nie über den Anfang, wo er nach zig Seiten gefühlt immer noch am Kehren war hinaus. Dafür mochte ich "Otherland" Sehr gerne. Und bei einer Lesung kam der Autor selbst auch sehr sympathisch rüber.

  • Vielen Dank für eure Eindrücke, Pogopuschel und Fantasyblogger. Ich habe etwas ähnliches befürchtet. Hält aber Ressourcen für interessantere Dinge frei. Irgendwann vielleicht mal. Bis auf weiteres staubt das Buch dann aber ein.

  • zu Royce Buckingham: Ich möchte seine Dämone-Reihe sehr gerne, weil die Idee doch durchaus originell war. Die beiden Nachfolger (zumindest die, die ich gelesen habe, vielleicht gibt's noch mehr davon...) waren dann noch ne Ecke besser. Deshalb hatte ich mir auch "Die Karte der Welt" gekauft. Leider geht es mir wie Pogo: das war nett, aber nicht so gut, dass es einen bleibenden Eindruck hinteralssen hätte. Das lässt sich gut zwischendurch mal lesen, ist auch nicht so sonderlich kompliziert... :nixweiss:

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    Michael Moorcock - Mutter London

  • Ich habe mir gerade mal die Cover zu den Dämonen angeschaut. Das ist zumindest nichts, was aufgrund des Covers in meinem Regal landen würde. Alles Weitere muss sich dann wohl irgendwann mal ergeben mit dem Autoren. Zumindest das Cover des Buches gefällt mir immer noch. Die beiden Folgebände eigentlich auch. ^^


    Direkt mal bezüglich eines anderen Autoren angefragt: David Hair.

    Noch so einer, der vor allem wegen des Covers in meinem Regal gelandet ist. Bisher allerdings nur Band 1 von "Die Brücke der Gezeiten". Auch hier geht es doch sehr stark wieder in die Richtung von eigentlich unbedeutenden Menschen, die die Welt retten sollen. So jedenfalls mein Eindruck aus dem ersten Band, der auch nur die erste Hälfte des englischen Bandes darstellt, wenn ich richtig informiert bin. War gegen "Ende" soweit in Ordnung, wenn auch nicht besonders überwältigend. Was mir ganz gut gefallen hat, war der Prolog. Ich habe ein gewisses Faible dafür, wenn im Hintergrund höhere Mächte die Fäden ziehen oder es wenigstens so wirkt. Hatte mir damals auch schon in Bernhard Hennens Elfenreihe gefallen.

    Zur Frage - lohnt es sich, die Reihe weiter zu verfolgen? Ist da mit einem inhaltlich-qualitativen Wachstum zu rechnen, irgendein Alleinstellungsmerkmal, oder verbleibt das eher auf dem Niveau des ersten Bandes?

  • Direkt mal bezüglich eines anderen Autoren angefragt: David Hair.

    Noch so einer, der vor allem wegen des Covers in meinem Regal gelandet ist. Bisher allerdings nur Band 1 von "Die Brücke der Gezeiten". Auch hier geht es doch sehr stark wieder in die Richtung von eigentlich unbedeutenden Menschen, die die Welt retten sollen. So jedenfalls mein Eindruck aus dem ersten Band, der auch nur die erste Hälfte des englischen Bandes darstellt, wenn ich richtig informiert bin. War gegen "Ende" soweit in Ordnung, wenn auch nicht besonders überwältigend. Was mir ganz gut gefallen hat, war der Prolog. Ich habe ein gewisses Faible dafür, wenn im Hintergrund höhere Mächte die Fäden ziehen oder es wenigstens so wirkt. Hatte mir damals auch schon in Bernhard Hennens Elfenreihe gefallen.

    Zur Frage - lohnt es sich, die Reihe weiter zu verfolgen? Ist da mit einem inhaltlich-qualitativen Wachstum zu rechnen, irgendein Alleinstellungsmerkmal, oder verbleibt das eher auf dem Niveau des ersten Bandes?


    Ich fand die nachfolgenden Bände besser als den ersten, der besteht halt zur Hälfte aus Einführung. Ich hab hier auch was zu denen geschrieben, befor das Forum neuaufgesetzt(?) wurde:


    Buchgedanken...

  • Mea culpa. Ich hatte vor meiner Frage einmal die Suche angeschmissen und nichts zu dem Autoren gefunden. Ich habe es spaßeshalber gerade noch ein paar mal probiert. Ergebnis: Erste Suche 2 Treffer (mein Beitrag und deiner); Zweite Suche 13 Treffer; Dritte Suche 20 Treffer, danach pendelt es ganz schön. Ist ja auch halb so wild.


    Das, was ich jetzt von dir gelesen habe, klingt doch ganz vielversprechend. Dann werde ich die Reihe zeitnah dann doch noch einmal näher in Augenschein nehmen.

  • Guy Gavriel Kay hat vor kurzem auf Twitter vermeldet, dass nächstes Jahr im Frühjahr - genauer: im Mai 2022 - ein neuer Roman von ihm erscheinen wird.


    All the Seas of the World spielt in der gleichen Welt wie A Brightness Long Ago (und damit in der Welt, in der die meisten seiner Romane seit The Lions of Al-Rassan (1995) angesiedelt sind) und wird in den USA bei Berkley, in Kanada bei Penguin Canada und im UK bei Hodder & Stoughton erscheinen.


    Von irgendwelchen Übersetzungslizenzen ist nicht die Rede, aber ich würde eh nicht damit rechnen, dass von Kay so schnell nochmal was ins Deutsche übersetzt wird, nachdem die beiden China- Kitai-Romane, die Fischer TOR 2016/17 veröffentlich hat (Im Schatten des Himmels, Am Fluss der Sterne), anscheinend nicht so erfolgreich waren wie gewünscht / erhofft, und damit - nach Goldmann, Heyne und Piper - schon der vierte Verlag an dem Versuch gescheitert ist, GG Kay im Zwergenland zu etablieren. (Übersetzungen von Children of Earth and Sky und A Brightness Long Ago sind ja auch nicht in Sicht.)


    Je, nu ... :nixweiss:


    Bis der Roman ein Titelbild bekommt und es weitere Informationen zum Inhalt gibt, werde ich (hoffentlich) im NWotW-Thread wieder on track sein. Auf alle Fälle wird's dann die entsprechenden Infos auch hier irgendwo geben.

    He was bigger than me even, and he moved with a silence I envied, some piece of the night cut loose and drifting against lesser blacknesses. (Roger Zelazny, A Night in the Lonesome October)

  • Es ist ein Jammer, dass Kay bei uns in Deutschland keine Chance hat, ich war so glücklich über die Tor-Übersetzungen ...

    Nun ja, danke für den Hinweis, gero, ich freue mich aufs neue Buch :tschaka:, wann immer es kommen mag.

  • Yepp, das ist die Trilogie, auf die auf der ersten Seite dieses Threads ein erstes Mal hingewiesen wurde. Damals war das alles aber noch sehr vage.


    Ich hab's letzte Nacht gesehen und wollte die Info eigentlich auch noch posten, war dann aber zu müde und lustlos. Von daher, danke Pogo - wer weiß, ob ich heute noch dran gedacht hätte ... :biggrin2:


    Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Und ich schätze, das wird mal wieder ein Buch sein, das ich mir tatsächlich vorbestelle.

    He was bigger than me even, and he moved with a silence I envied, some piece of the night cut loose and drifting against lesser blacknesses. (Roger Zelazny, A Night in the Lonesome October)

  • Der Blurb drunter klingt zwar nach Standard0815, aber das Cover is hübsch - in der Hoffnung, dass es zum Buch passen wird! ;)

    Und ja: natürlich les ich das Buch - Danke Pogo! :D

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    Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen. - George Bernhard Shaw


    Michael Moorcock - Mutter London

  • Schwierig, schwierig. Ich bin im Moment wieder mit The Expanse beschäftigt und obwohl die Geschichte in den Büchern mich im Moment wieder mehr abholt, sind die Charaktere doch größtenteils Abziehbilder: strahlender Held, böser Bösewicht etc. Kaum etwas dazwischen, kaum so richtiger Tiefgang. Da klingt das Buch dann erst einmal auch nicht so interessant. Aber das Cover, tja, das Cover. Das sagt mit zu. Vielleicht reicht das ja schon, um es im Blick zu behalten.

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