Neu im Regal (oder auf dem Stapel) Mk II

  • Mark A. Latham - The Last Vigilant (den hat mir ein netter Forumose besorgt, während ich in Schottland war ;))


    Und da wir heute in Freiburg waren, habe ich die Gelegenheit genutzt, dem X für U mal wieder einen Besuch abzustatten, und dabei zwei Comics mitgenommen:


    Frédéric Genêt - Ciudalia (Die Kunst des Krieges - Band 1; Auftakt der Adaption des preisgekrönten Romans Gagner le Guerre von Philippe Jaworski)

    Alexandre Ristorcelli - Die Hüter des Weltenbaums (Adaption des Romans Les Chasseurs de Sève von Laurent Genefort)


    Da ich mich schon länger ein bisschen mehr in die französische Phantastik einlesen will, französische SF/Fantasy/Phantastik in Romanform aber von Ausnahmen abgesehen eher selten ins Deutsche übersetzt wird (und mein Französisch noch immer nicht ausreicht, längere Prosawerke mit Genuss (!) zu lesen), scheint mir das eine gute Gelegenheit, mich dem einen oder anderen Werk erstmal über die Comic-Adaption zu nähern. Auf den ersten Blick sehen beide Adaptionen sehr ordentlich aus (auch wenn ich bei einer schon etwas entdeckt habe, das vielleicht zu einem Punktabzug führen wird).

    He was bigger than me even, and he moved with a silence I envied, some piece of the night cut loose and drifting against lesser blacknesses. (Roger Zelazny, A Night in the Lonesome October)

  • Es ist bisher weder im Regal noch auf dem Stapel, da ich um das folgende Buch jetzt schon länger herumschleiche, es dann aber doch auch irgendwie eine gewisse Investition wäre: hat jemand Z Ypsilon X von Peter Waterhouse gelesen und kann etwas dazu sagen? Oder hat jemand sonstige Erfahrungen mit Peter Waterhouse und kann etwas zu dem sagen?

  • Es war BuCon, also der phantastische Ableger der Buchmesse.

    Nicht nur dass man einige hier Anwesenden wieder getroffen hat, diesmal gab's sogar ein bisschen fettere Bücherausbeute als gedacht.


    In einer Lesung wurde mir das Buch "in Bernstein gebannt" gekonnt von der Autorin schmackhaft gemacht.

    Eine urbane Ferngeschichte bei der es nicht nur um Leute geht die ein gemeinsames Hobby teilen (interessante Objekte finden die man in fremdem Eigentum findet und diese dann getauscht werden), sondern explizit auch um diese Dinge geht. Dinge die man sammelt, denen eine eigene Kraft oder Bedeutung inne zu wohnen scheint.

    Eines dieser Dinge scheint etwas besonderes zu sein. Ein Tagebuch das mehr bietet als nur die Informationen darin.


    Eine abgeschlossene Geschichte auf ~340 Seiten von Alessandra Reß.



    Dann gab's noch

    Hendrik Thomsen

    Irrlicht: Absturz (erster Teil) und

    Irrlicht: Freier Fall (zweiter Teil)


    Klassisches Cyberpunk. Eine Augenweide inmitten der ganzen schmachtenden Romantasy (die nicht wirklich mein Fall ist).

    Hier gab's keine Lösung dazu, deshalb der Klappentext von Teil 1:

    "Du bist Material.

    Eine Ressource - jedenfalls Teile von dir. Also stell dich nicht so an. Dein Leben war nicht völlig sinnlos.


    Nur allzu gern lässt sich Trish von Xinja IIs Nachtleben verschlucken. Sie ist ein Niemand und nichts ist von Bedeutung - bis sie in einem künstlichen Irrlicht einen Hauch von Leben spürt.


    Trish ist entzückt, dich ihre Traumtänzerei wird zum Alptraum: ein wertvoller Speicherkern, skrupellose SYNC-Hacker und eine Selbstmörderin mit vertrautem Gesicht stellen alles in Frage, was sie zu wissen glaubt. Jemand ist hinter ihr her, und sie ist nicht vorbereitet..."


    Nach Aussage des Autors sollen es (bis zu?) 12 Bände werden. Pro Buch sind es (aktuell) zwischen 270 und 280 Seiten, also zum flotten zwischendrin lesen durchaus geeignet.

    Ich persönlich freu mich mal wieder auf ein bisschen Cyberpunk und lass mich da überraschen.




    Und dann gab's noch zwei Bände von

    Sameena Jehanzeb.

    Winterhof (Der Ruf der Märchenlande 1)

    Siebensteinthal (Der Ruf der Märchenlande 2)


    Klappentext band 1:

    "Von klein auf liebt Kora den Schnee und den Winter. Seine eisige Umarmung gibt ihrem kranken Herzen das Gefühl, im richtigen Takt zu schlagen. Je älter Kora wird, desto weniger Schnee gibt es in ihrem Leben. Die Welt wird wärmer, die Umweltkatastrophen verheerender und schon bald muss Kora den Winter suchen. Schließlich findet sie ihn in einem kleinen Dorf, in dem der Legende nach die Schneekönigin wohnt. Als sie tatsächlich auf diese trifft, stellt die Königin des Winters die vor eine Entscheidung, bei der Kora nur verlieren kann - ganz gleich, welche Wahl sie trifft."


    Hier bin ich nicht ganz neutral muss ich gestehen, da ich (wie auch andere hier) die Autorin kenne. ABER das hat sich mal zur Abwechslung nach einer netten Märchengewchichte angehört. Denn auf die Suche nach dem Winter kann man sich da wo ich wohne auch immer mehr machen. Eine Eiskönigin die nicht einfach nur nett ist und singt, sondern anscheinend ihrem eisigen Element entspricht... aber anscheinend doch nur in einem kleinen Dorf wohnt (oder dorthin zurückgedrängt wurde ?) fand ich ganz spannend.


    Band 1 hat hier ca 150,

    Band 2 ca 200 Seiten.


    Verspricht ein "kurzes Schmankerl" zwischendurch zu werden. Ich bin gespannt.

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