Aktuelle Neuerscheinungen

  • Da ich momentan viel zu selten dazu komme, im Forum zu posten (warum das so ist und warum auch im Blog gerade nichts passiert, werde ich demnächst in einem anderen Thread erklären), andererseits zur Zeit aber etliche, teils sehr interessante Bücher erscheinen, zu denen ich was sagen/schreiben kann und will (weil ich sie schon vor längerer Zeit im Original gelesen habe oder an der Übersetzung beteiligt war), habe ich mir gedacht, ich mache diesen Thread auf, in dem es nur um aktuelle Neuerscheinungen (d.h. Sachen, die gerade erscheinen oder in den letzten ... was weiß ich, zwei drei Monaten erschienen sind) gehen soll.


    Natürlich dürfen hier auch andere Forumosen was schreiben. ;)


    Ich werde jedenfalls versuchen, immer dann, wenn ein Titel erscheint, der die o.g. Kriterien erfüllt, auf ihn hinzuweisen und meine - logischerweise persönliche und manchmal auch "befangene" - Meinung dazu kundzutun.


    Los geht es mit einem Buch, das seit einem halben Monat auf dem Markt ist, nämlich Die Stadt der tausend Treppen von Robert Jackson Bennett.


    Ich habe - glaube ich - in irgendeinem anderen Thread schon mal kurz was zu diesem Buch (bzw. zur Originalausgabe City of Stairs) geschrieben, und ich möchte es jetzt, da es auf Deutsch erschienen ist, einfach allen ans Herz legen, die mal einen ein bisschen anderen Fantasyroman lesen wollen - einen ohne mittelalterliches Setting und das ganze Gedöns "in der Tradition Tolkiens" oder "für alle Fans von Game of Thrones". Die Stadt der tausend Treppen ist ein großartig erzählter Roman in einem faszinierenden, sehr modernen Setting (das sich erst nach und nach enthüllt) und erinnert von der Struktur her mehr an einen Krimi oder Thriller als an einen typischen Fantasyroman. Trotzdem ist es einer, denn wie sonst sollte man einen Roman nennen, in dem Götter eine wichtige Rolle spielen, die zwar inzwischen tot sind, aber zuvor im Leben der Bewohner Bulikovs (und auch in der Stadt selbst ... ;)) sehr präsent waren? Das Original war für mich eins der Highlights des Jahres 2015, und da ich inzwischen in die Übersetzung reinschauen konnte, kann ich sagen, dass er sich auch auf Deutsch sehr gut liest. Kein Wunder, da die Übersetzerin Eva Bauche-Eppers heißt, die schon etliche Sachen von China Miéville oder Jesse Bullingtons Brothers Grossbart hervorragend ins Deutsche übertragen hat. (Okay, eine Kleinigkeit hätte ich wahrscheinlich anders gemacht - aber das ist vermutlich Geschmackssache.)


    Da niemand die Katze im Sack kaufen will oder soll, verweise ich einfach auf die Leseprobe direkt auf der Lübbe-Seite, da sie wesentlich länger und aussagekräftiger ist als die bei Amazon.


    Ach ja, eins noch: der Roman ist im Präsens geschrieben (das hat er mit dem gemeinsam, zu dem ich morgen was schreiben werde). Oft komme ich mit Büchern, deren Erzählzeit das Präsens ist, nicht so gut klar - in diesem Fall hat es mich (genau wie bei dem Roman, um den es morgen gehen wird) überhaupt nicht gestört, oder genauer: ich habe es nach ein paar Seiten überhaupt nicht mehr als ungewohnte Erzählzeit wahrgenommen. Aber schaut vielleicht wirklich einfach mal rein, dann merkt ihr ja, ob es passt oder nicht.


    Ansonsten sollte ich vielleicht noch sagen, dass der Roman in sich abgeschlossen ist. Es gibt zwar zwei Fortsetzungen (City of Blades und City of Miracles (kommt im Mai) - erstere ist als Die Stadt der toten Klingen für den Herbst angekündigt), aber die teilen sich mit City of Stairs vor allem den großen Hintergrund (und ein paar Figuren); die Geschichte, die auf den ersten Seiten von Die Stadt der tausend Treppen beginnt, endet mit dem Ende des Buchs.


    So ... morgen geht's dann um den Mond ... und ein paar Morde ... :floet:

    Beware the stories you read or tell; subtly, at night, beneath the waters of consciousness, they are altering your world. (Ben Okri)

  • @ Dassem:


    Das Setting ist nicht mittelalterlich, sondern entspricht technologisch so etwa dem ausgehenden 19. Jahrhundert, d.h. es gibt Eisenbahnen, Schusswaffen, Brillen, Telegramme etc.pp., aber keine Magier, die Feuerbälle werfen oder sowas. Magie ist generell eher ein "Hintergrundthema", da sie vor allem mit den Göttern verknüpft ist, die einst in Bulikov sehr präsent waren (es waren wirklich Götter "zum Anfassen" - deshalb konnten sie auch getötet werden), jetzt aber eben tot sind. Was den Roman trägt, sind die Figuren, vor allem Ashara "Shara" Komayd, die offiziell als Diplomatin nach Bulikov kommt, in Wirklichkeit aber eine Spionin ist, und die zusammen mit ihrem Begleiter Sigurd je Harkvaldsson (dem Mann fürs Grobe, der anfangs durchaus klischeehaft wirkt ... aber das ändert sich mit der Zeit) einen Mord aufklären soll. Und natürlich Bulikov selbst, diese Stadt mit ihren sich nur allmählich enthüllenden Geheimnissen, die eine der faszinierendsten Städte der Fantasy ist.


    Und nur, damit man nicht auf eine falsche Fährte kommt: Ja, Sigurd ist ein "Nordmann", aber ansonsten gibt es eher (für die Fantasy) untypische Kulturen. Bulikov wirkt slawisch, während die Saypuri - die neuen Herrscher über die Stadt und den ganzen Kontinent - südasiatisch bzw. indisch wirken.


    Aber wie gesagt - ich finde den Roman vor allem erzählerisch überzeugend. Lies einfach mal die im anderen Posting verlinkte Leseprobe, die hat ~ 40 Seiten, das müsste eigentlich reichen, um abzuschätzen, ob man mit dem Stil klarkommt und einen die ganze Sache interessiert.

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  • Hach ja, und meine Kaufliste wird länger... ;)

    If you fuck the bad guy, remember the bad guy's gonna fuck you back! (Caine)


    Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen. - George Bernhard Shaw


    Michael Moorcock - Mutter London

  • Der Zusatz in Thargors Posting im In-eigener-Sache-Thread (da melde ich mich direkt noch) hat mich an etwas erinnert, und ich denke, wenn ich hier schon einen Autor wild promote, kann ich auch an dieser Stelle auf Robert Jackson Bennetts Blog hinweisen, den ich gerne lese, weil der Autor mMn in seinen Beiträgen sehr sympathisch rüberkommt. Außerdem kann er nicht nur Blogposts schreiben, über die man durchaus nachdenken kann, sondern auch ... äh ... nicht so tolle Geschehnisse so schildern, dass sie - vor allem, wenn man nichts mit den Folgen zu tun hat - ziemlich ... äh ... naja ... lustig wirken:


    Gemmell Award, and the events of last Tuesday



    Ja, ich weiß, dass das eigentlich nicht in einen Thread gehört, in dem's um aktuelle Bücher geht bzw. gehen soll ... aber andererseits hatten wir's hier eh nie so dolle mit der Thread-Disziplin, oder? ;)
    Und ja, ich schreib' noch was zu Dark Side ... morgen ...

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  • :lachtot:
    Ja, wirklich sehr lustig! :D :D :D

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  • Da wir es natürlich nicht geschafft haben, einen Beitrag in der Rubrik "Forumos-Übersetzer empfehlen" fürs Blog zu schreiben (kommt vielleicht noch - wenn Timpi Zeit hat ;)), hier jetzt zumindest ein kurzer Hinweis, da das Buch, um das es geht, schon gut drei Wochen auf dem Markt ist:


    Timpi und ich haben zusammen Dark Side von Anthony O'Neill übersetzt (wobei Timpi den Löwenanteil der Arbeit geleistet hat; ich hab' die Übersetzung dann nur noch ein bisschen getweekt und getwangt und den mehr oder weniger futuristischen Kram recherchiert), einen auf dem Mond spielenden Krimi - und das hat uns durchaus Spaß gemacht.


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    Der Text bei Amazon (und vermutlich auch anderswo) trifft's nicht so ganz (der auf dem Buch selbst ist ein bisschen näher dran), denn Polizeilieutenant Damien Justus (gesprochen wie "Eustace") wird keineswegs auf den Mond strafversetzt, sondern hat sich freiwillig dorthin versetzen lassen, weil er auf der Erde den falschen Leuten auf die Füße getreten ist (das ist kein Spoiler, sondern steht schon im vierten Kapitel). Der Rest passt dann (bis auf den allerletzten Satz) besser, denn in Purgatory auf der Rückseite des Mondes (sprich: der dunklen Seite) herrscht der Multimilliardär Fletcher Brass tatsächlich wie ein absoluter Herrscher, und da er mit äußerst zweifelhaften Methoden zu seinem Reichtum gekommen ist, hat er dafür gesorgt, dass sich in Sin, der Stadt im Zentrum von Purgatory, viele Menschen angesiedelt haben, die mit den Gesetzen auch eher auf Kriegsfuß stehen.


    Und jetzt kommt eben Damien Justus nach Purgatory bzw. Sin ... und muss sich schon kurz nach seiner Ankunft um einen Mordfall kümmern. Zur gleichen Zeit hinterlässt auf der anderen Seite des Mondes ein Androide eine blutige Spur, dessen Ziel Purgatory ist. Was die beiden Dinge miteinander zu tun haben? Tja, nicht zuletzt darum geht es in dem Buch. :D


    Die Leseprobe bei Amazon bietet einen guten Einblick in den Erzählduktus und den Stil, denn man lernt in ihr nicht nur Justus, sondern auch den Androiden kennen (der allerdings meistens nur aus der Sicht derjenigen geschildert wird, die ihm ... äh ... begegnen bzw. auf die er stößt). Zusätzlich zu diesen beiden Handlungssträngen gibt es immer mal wieder Kapitel, die sich - wie ein Reiseführer - an die Leser wenden und in das Setting einführen. Ich persönlich finde diese Art, den Lesern die notwendigen Informationen zu vermitteln, gelungen (auch wenn man das natürlich auch anders lösen könnte - aber dann würde der Roman deutlich länger werden).


    Also, mir/uns hat die Geschichte gefallen; sie ist spannend, die Figuren sind glaubwürdig (und bei Fletcher Brass kann einem inzwischen tatsächlich ein anderer Multimilliardär in den Sinn kommen, der es auch nicht so mit demokratischen Grundprinzipien hat :floet: ), es gibt ein paar nette Wendungen und die Auflösung der ganzen Sache ist schlüssig. Natürlich geht es nicht ganz unblutig zu (hey, das ist ein Krimi!), aber es gibt kein Schwelgen in Grausamkeiten oder sowas. Eher clevere, manchmal witzige Dialoge und neben Justus, Brass und dem Androiden auch noch ein paar sehr interessante Nebenfiguren wie Q.T. aka "Cutie" oder Jean-Pierre Plaisance.


    Wer mal Lust auf einen Krimi in einem ungewöhnlichen, aber sehr anschaulich geschilderten Setting hat, sollte sich zumindest die Leseprobe mal anschauen (auf die ich leider nicht direkt verlinken kann - aber die findet ihr auch so, gelle? ;))

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  • Farblich passend dazu, erscheint im April auch ein SF-Krimi bei Knaur, den ich übersetzt habe.


    [Blocked Image: https://www.droemer-knaur.de/fm/48/thumbnails/978-3-426-52048-2_Druck.jpg.36723645.jpg]


    Ist doch immer ein schönes Gefühl, wenn man die Früchte der eigenen Arbeit in der Hand halten kann. Da hier ist eines der drei SF-Bücher, die ich im letzten Jahr übersetzt habe. Hier der Klappentext von Knaur:

    Quote

    Die Einsätze sind hoch in Patrick S. Tomlinsons faszinierendem Science Fiction-Debüt – denn die Arche ist die letzte Hoffnung der Menschheit.


    Nachdem die Erde zerstört wurde, sind die letzten 50.000 Menschen auf einem gewaltigen Raumschiff, der „Arche«, unterwegs zum nächsten bewohnbaren Planeten. Beinahe hundert Jahre hat die Reise bereits gedauert, erst die jetzige Generation von Bewohnern soll die Ankunft erleben. Das Leben an Bord ist streng reglementiert, jeder Bewohner ist über ein Implantat jederzeit zu orten. Dennoch verschwindet der brillante junge Wissenschaftler Edmond Laraby spurlos – und wird kurz darauf tot aufgefunden. »Selbstmord«, heißt es von offizieller Stelle, doch Detective Bryan Benson hegt Zweifel: Was hat es mit den Aufnahmen von Tau Ceti auf sich, die Laraby ausgewertet hat? Und wie hängt eine Geheimorganisation, deren Mitglieder sich durch Vortäuschen des eigenen Todes der Überwachung entzogen haben, in der Sache mit drin?


    »Wenn Sie einen Mix aus hervorragender Science Fiction und Action-Thriller suchen, dem eine Prise Mystery beigemengt wurde, dann lesen Sie dieses Buch!« SF & F Reviews

    Wobei die Sache mit dem vorgetäuschten Tod ein wenig spoilert (wenn auch nicht schlimm). Ist auf jeden Fall ein unterhaltsamer SF-Krimi in ungewöhnlichem Setting, mit viel Humor und einer rasanten und spannenden Handlung. Man darf keine Hard-SF wie in Kim Stanley Robinsons Aurora erwarten, das hier geht eher in Richtung leichte Unterhaltung, wobei der Autor sich schon bemüht, in technischer Hinsicht ein halbwegs realistisches (oder zumindest glaubhaftes) Szenario zu erschaffen (was ihm auch ganz gut gelingt). Und einige interessante moralische Fragen werden auch behandelt. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und das mit 400 Seiten relativ (und angenehm) kurze Buch hat keine Längen, erzeugt aber trotzdem eine sehr dichte und lebendige Welt, die über eine reine effektvolle Kulisse hinausgeht.


    Die Haupthandlung mit dem Mordfall ist abgeschlossen, aber es gibt einige spannende Andeutung, die Lust auf die beiden Fortsetzungen machen. Ob die auch auf Deutsch erscheinen werden, weiß ich allerdings nicht. Habe da noch nichts in die Richtung gehört. Auf Englisch heißt die Reihe Children of a Dead Earth; Teil 2 ist unter dem Titel Trident Forge bereits letztes Jahr erschienen.



  • Das Buch ist soweit ich weiß in sich abgeschlossen, oder? Auf ein Stanalone habe ich durchaus Lust und das liest sich so, als ob man ein paar schöne Lesestunden haben könnte. Kommt in die engere Wahl.

  • Da im Thread "Vorschauen Frühjahr - Sommer 2021" unter anderem die Frage aufgetaucht ist, ob denn sonst noch interessante "Perlen" irgendwo erscheinen bzw. angekündigt sind, z.B. bei Klein- und kleinen Verlagen, habe ich mir gedacht, ich reaktiviere einfach mal diesen (vor dreieinhalb Jahren mit den besten Absichten gestarteten und leider wieder versandeten) Thread, in dem es - im Gegensatz zu den Vorschau-Threads, die ja weit in die Zukunft gerichtet sind - um tatsächlich erschienene, deutschsprachige aktuelle Neuerscheinungen gehen soll, die ansonsten vielleicht unter dem Radar fliegen. Was bedeutet, dass es eher um Bücher aus besagten Klein- und kleinen Verlagen gehen wird, aber auch um welche aus Verlagen, bei denen man damit nicht rechnet, und natürlich darf auch auf Bücher aus den Genrereihen der Publikumsverlage hingewiesen werden, die vielleicht sonst untergehen.


    Und da es immer sinnvoll ist, auch gleich ein, zwei Beispiele mitzuliefern, legen wir doch gleich mal los ... ;)


    Vor kurzem wurde der Wandler Verlag gegründet, der ganz aktuell gerade sein erstes Buch herausgebracht hat, und bei dem für die Zukunft Titel von John Langan (das wird afaik eine Übersetzung von The Fisherman) und John Crowley (wenn's das wird, was ich gerüchteweise gehört habe, kommt da was wirklich Faszinierendes) angekündigt sind.


    Besagtes erstes Buch ist Das Weihnachts-Dingsbums von F. Paul Wilson, ein iIllustriertes Kinderbuch über die Freundschaft eines kleinen Mädchens mit einem Weihnachts-Monster, welches gern die Geschenke der Kinder stiehlt (in der Übersetzung von Joachim Körber). Das klingt für mich nach einem Weihnachtsgeschenk für bestimmte Forumosen ... :floet2:


    Bei dieser Gelegenheit kann ich dann gleich noch auf etwas anderes hinweisen:


    Bei PAN, dem Phantastik-Autoren-Netzwerk, gibt es (theoretisch) monatlich eine Liste mit den Neuveröffentlichungen der Mitglieder (theoretisch deshalb, weil die letzte Liste von August/September datiert). Da sind jetzt natürlich nur deutschsprachige Autorinnen und Autoren erfasst, die PAN-Mitglieder sind, aber zumindest als Übersicht ist das mMn durchaus interessant. Auf der verlinkten Seite finden sich dann auch PDFs mit den Neuveröffentlichungen im August und im September, in denen jeweils auch ein bisschen was zu den Büchern steht. Falls gewünscht, kann ich die Liste/das PDF hier in Zukunft immer verlinken, wenn sie/es kommt (und ich es mitkriege ;)).


    Und natürlich dürfen hier auch andere Forumosen was posten. Aber in diesem Thread bitte nur aktuelle (sagen wir ... Sachen, die nicht älter als drei, vier Monate sind) deutschsprachige Neuerscheinungen. Für Eigenwerbung haben wir einen eigenen Thread, und um die englischprachige Szene werde ich mich demnächst im NWotW-Thread wieder kümmern (oder wir überlegen uns gelegentlich eine andere Lösung).

    Beware the stories you read or tell; subtly, at night, beneath the waters of consciousness, they are altering your world. (Ben Okri)

  • Same here, vor allem da genau der John Langan bei mir auf der Liste steht - schon lange... wegen dir, gero... :D

    If you fuck the bad guy, remember the bad guy's gonna fuck you back! (Caine)


    Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen. - George Bernhard Shaw


    Michael Moorcock - Mutter London

  • Jetzt zitiere ich mal ausnahmsweise selbst.

    Vor kurzem wurde der Wandler Verlag gegründet, der ganz aktuell gerade sein erstes Buch herausgebracht hat, und bei dem für die Zukunft Titel von John Langan (das wird afaik eine Übersetzung von The Fisherman) und John Crowley (wenn's das wird, was ich gerüchteweise gehört habe, kommt da was wirklich Faszinierendes) angekündigt sind.


    Besagtes erstes Buch ist Das Weihnachts-Dingsbums von F. Paul Wilson, ein iIllustriertes Kinderbuch über die Freundschaft eines kleinen Mädchens mit einem Weihnachts-Monster, welches gern die Geschenke der Kinder stiehlt (in der Übersetzung von Joachim Körber). Das klingt für mich nach einem Weihnachtsgeschenk für bestimmte Forumosen ... :floet2:

    Das Zitat ist etwas mehr als ein halbes Jahr alt, und tatsächlich gibt es inzwischen was Neues vom Wandler Verlag (bzw. ist etwas auf der Website bestellbar. Das ist jetzt zwar nicht der von einigen hier erwartete Roman von John Langan, aber trotzdem ein interessantes Werk, nämlich Das grosse Werk der Zeit von John Crowley (und damit genau der Titel, den ich vermutet hatte).


    Das grosse Werk der Zeit von John Crowley (im Original Great Work of Time) ist eine Novella, in der es um Zeitreisen und alternative Zeitlinien geht, und um die Probleme, die sich ergeben, wenn man an der Geschichte herumpfuscht.


    Hier der Ankündigungstext:



    Alle Infos incl. Bestellmöglichkeiten finden sich hier.


    Mir persönlich gefällt die Geschichte sehr, sehr gut (wenn ich jemals in die Verlegenheit gekommen wäre, eine Anthologie mit meinen Lieblings-Novellas zusammenzustellen, wäre sie ein heißer Kandidat), und ich denke, dass sie auch ein paar anderen Forumosen gefallen könnte.


    (Außerdem wollen wir in diesem Thread ja auf Neuerscheinungen hinweisen, die ansonsten vielleicht unter dem Radar fliegen.)

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