Der kleine (große) Schreiber-Guide

  • Die Kunst des Schreibens
    (Für persönlichen Gebrauch ist das Kopieren dieses Textes erlaubt)
    Vorweg sei gesagt, dass ich weder für Vollständigkeit garantiere, noch sagen möchte, dass ich wirklich gut im Schreiben bin. Das sollen andere beurteilen. Über die Jahre hinweg hab ich einiges an Informationen und Tipps aus Bibliotheken und Büchern zusammengetragen, von denen ich hoffe, dass sie euch helfen werden, wie man Romane und Geschichten gut hinbekommt.


    Die Bücher aus denen die Tipps und Hinweise stammen, drehten sich allesammt um die Kunst literarische Texte richtig zu verfassen.
    Es sei darauf hingewiesen dass aufgeführte Tipps und Hinweise nur allgemein gelten, da besonders Genre-bezogen diese abweichen können. Ebenso bin ich NICHT unfehlbar und berichtige bei Fehlern gerne meine Beiträge.
    _____________


    Wer kennt das nicht, man steht im Buchladen vor der Bestsellerliste und wünscht sich auch darauf stehen zu können. Plötzlich erhascht man den Blick auf ein Buch auf Platz 1 oder 2 wo man sich fragt: "Wie konnte es SO ein Buch nur auf Platz 1 oder 2 schaffen? Als Beispiel sei hier Charlotte Roches Buch "Feuchtgebiete" (FSK 18) gennant, bei dem sich viele wunderten, wie das nur jemand kaufen konnte...
    Und genau da beginnt die Analyse. Jemand der gut und erfolgreich (beides muss nicht immer gleichzeitig zutreffen) schreiben will sollte sich Besteller kaufen und sie lesen um zu verstehen warum ausgerechnet dieses es nun auf einen so hohen Rang geschafft hat. Hat der Autor gut geschrieben? Hat er eine literarische Marktlücke gefunden? Ist er der Vorreiter eines neuen Trends? Oder springt er vielleicht auf einen bereits fahrenden Zug auf?
    Als Schriftsteller kann man immer von anderen Schriftstellern lernen und muss es sogar. Man muss Schreibstile beobachten, welche Entwicklungen sie durchmachen, um stets aktuell zu bleiben.


    Eins sei gesagt: der Beruf 'Schriftsteller' ist umwölkt vom Bild des romantischen und verzauberten Berufes, doch die Realität sieht meist anders aus. Deadlines müssen eingehalten werden, Erwartungshaltungen von Lesern erfüllt werden, Haushalt/Familie/Beruf müssen nebenbei ebenfalls noch Platz finden... Beruf? Ja Beruf. Als Schriftsteller kann man gutes Geld verdienen, doch nur wenn man in einem großen Verlag schreibt und entsprechend Werbung gemacht wird. Meist jedoch reicht das Schreiben als Einkommensquelle nicht aus und man muss nebenher arbeiten, welches auch eine große Belastung ist, mit der man klar kommen muss. Außerdem muss man sich auch klar machen, dass man immer in Konkurrenz steht zu den anderen Medien: Film, Fernsehen, Spiele, Musik.



    Nun jedoch zu allgemeinen Tipps, die ich im folgenden nennen, und kurz erklären werde, jedoch in keiner bestimmten Reihenfolge stehen:

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

    Edited 2 times, last by LastSword ().

  • 1."Show, don't tell"


    "Zeigen, nicht beschreiben", sollte das Motto sein unter dem generell Romane stehen sollten. Ein Beispiel verdeutlicht sehr gut, wie das gemeint ist:
    "Klein Juno, wie der Hund der Familie Rothschildt hieß, kam angehetzt wie ein goldener Blitz. Sein gepflegt schimmernder Pelz wallte auf und ab, als er einen Hügel nach dem anderen nahm und mit sabbernden Lefzen sein Herrchen ansprang und dabei das neue waschweiße Hemd mit braunen Flecken beschmierte."
    Nun das gleiche Beispiel nochmal.
    "Klein Juno , wie der Hund der Familie Rothschildt hieß, kam rasend schnell angerannt. Sein Haar war golden und sein Pelz gepflegt. Er schimmerte in der Sonne. Er überquerte einen Hügel nach dem anderen. Über seine Lefzen lief währendessen Sabber und tropfte zu Boden. Juno sprang sein Herrchen an und verdreckte dabei das waschweiße Hemd. Dabei hinterließ er erdbraune Flecken."
    Ich hoffe es wurde ersichtlich, was mit dieser Aussage, des 'zeigens und nicht beschreibens' gemeint ist. In beiden Texten erfährt man, dass der Hund goldenes Fell hat, das anscheinend sehr von seinem Herrchen gepflegt wurde. Der Hund sabbert und springt letztenendes sein Herrchen an, wobei es Flecken auf dem gewaschenen Hemd hinterlässt.
    Im ersten Text jedoch steckt eine ganz andere Dynamik. Man erfährt das Aussehen und Verhalten des Hundes anhand seiner Aktionen und nicht weil der Autor die physischen Merkmale des Hundes abarbeitet und dem Leser in den virtuellen Raum stellt.


    2.Überflüssiges kann wegfallen


    Dies ist sowohl makroskopisch, als auch mikroskopisch gemeint, das heißt wenn sich später beim überarbeiten herausstellt, dass bestimmte Situationen oder gar ganze Kapitel nicht unbedingt zur Geschichte oder den Geschehnissen beitragen, sollte man sie umbauen oder ganz herausnehmen. Das gleiche gilt auch für einzelne Sätze, die vielleicht nicht unbedingt nötig sind, da sich die Situation ohnehin von alleine erklärt oder ähnliches. Was man weg lassen kann/soll und was nicht, ist immer schwer zu sagen für einen Autor. Am Besten gelingt es, wenn man schonmal ein bisschen Abstand zum Text gewonnen hat und vielleicht erst nach einigen Tagen, das Geschriebene noch einmal durchliest. Meist fallen einem dann Dinge auf, die unnötig sind, was man beim Schreiben selbst noch nicht so empfunden hat.
    Ein kleiner Merksatz sei genannt: "So ökonomisch wie möglich, so komplex und ausführlich wie nötig."



    3.Fesselnde Handlung


    Hier spielen sehr viele Faktoren hinein, wie der Aufbau einer Suspense oder sogenannten "points of attack". Ebenso die Art des Plots und die Interaktion und Beziehung der Charaktere. Genannte Punkte werden im Laufe des Essays weiter ausgeführt.
    Generell sollte schon bei der Idee für ein Buch, klar sein, war daran so spannend sein soll, beziehungsweise ist diese Art von Spannung schon die erste Idee zu einem Buch. Ebenso sollte man sich informieren welche Erwartung der Leser in dem entsprechenden Genre hat in dem man schreiben möchte. Ein Krimileser möchte geheimnisvolle Rätsel, ein ausgefallenes Verbrechen und einen faszinierenden Mörder. Dabei sehen diese Leser gerne mal davon ab, wenn die Geschichte keine magischen Zauberer oder geheimnisvolle Fabeltiere enthält.
    Leser von Horrorgeschichten hingegen sehnen sich praktisch danach psychisch vom Autor gefolltert zu werden mit Szene in denen brutal gemordet wird, oder bizarre Monster den Protagonisten bedrohen. Ob die Geschichte immer logisch ist, ist diesen Lesern zum Beispiel nicht unbedingt wichtig
    Es sei angemerkt das sich viele Vorstellungen einer Fesselnden Handlung auch genreübergreifend manifestieren, was in den meisten Büchern auch der Fall ist.
    Der Grundsatz einer fesselnden Handlung ist: "Keine Langeweile erzeugen!" Niemand möchte zum Beispiel in einem Buch lesen, wie die Protagonistin gerade Auto fährt und dabei denkt: "Gut das ich meinen Regenschirm dabei hab, es könnte regnen. Was ich wohl zu Essen koche?" Wer liest schon gerne von Dingen, die er selbst jeden Tag tut und dabei genauso gelangweilt ist.
    Ausgenommen hierbei sind so genannte "slice of life" – Werke, in denen Spannung ausschließlich durch Alltag und Alltagserlebnisse aufgebaut wird.



    4.Brücken bauen


    Nehmen sie eine große Packung Mörtel, eine Wagenladung Ziegelsteine und...
    Nein natürlich nicht! Hierbei geht es einfach um den Hinweis am Ende jedes Kapitels kleine unsichtbare Brücken zu bauen, die dem Leser zwar das Gefühl geben: "Wie schön ich bin mit dem Kapitel fertig und könnte jetzt mal aufhören zu lesen... ABER..."
    Wir kennen es alle wir sagen uns: "Nach diesem Kapitel hör ich aber wirklich auf!" oder "Jetz hab ich schon wieder in die Nacht hinein gelesen!"
    Wenn das passiert, hat der Autor seine Arbeit gut gemacht und mit Brücken über Kapitel hinweg, den Leser weiter 'gezwungen'. Es gibt zwei Arten, wie dies erreicht werden kann:


    a) Kurzzeitspannung
    Hierbei geht es um bekannte 'Cliffhanger'. Der Held hängt noch im wahrsten Sinne des Wortes 'an der Klippe' und man will natürlich wissen, wie es weitergeht, ob er es schafft oder abstürzt. Ebenso könnte gerade der entscheidende Moment sein, wo die Frau dem Mann ihre unendliche Liebe gestehen will oder der Polizist den Verbrecher endlich in die Ecke gedrängt hat.


    b) Langzeitspannung
    Kurzzeitspannung muss nicht immer sein und der Leser könnte es einen auch irgendwann übel nehmen, wenn man nach jedem Kapitel 'hingehalten' wird und fast schon künstlich versucht den Leser zum lesen zu zwingen.
    Hier greift die Langzeitspannung. Als Beispiel möchte ich hier 'Batman' aus den Marvelcomics nehmen. Unser finsterer Held hat soeben am Ende des Kapitels einen Bösewicht besiegt, der für den gemeinen und garstigen 'Joker' arbeitet. Der Kampf war hart und Robin ist sogar verletzt worden. Das Kapitel ist nun zuende und eigentlich könnte der Leser nun beruhigt den Comic weglegen. Doch er tut es nicht!
    Während des gesamten Comics über weiß der Leser, das hinter all den Machenschaften und Gegnern auf die Batman trifft immer der Joker sitzt und man nie weiß, was er als nächstes auf unseren Held jagen wird. Vielleicht diesmal ein Rudel mutierter Riesengorillas? Klingt erstmal lächerlich... aber wissen wir es?
    Wenn es der Autor stets schafft die Kraft des Antagonisten in der Geschichte aufrecht zu erhalten, unabhängig ob nun ein Kapitel zu Ende ist oder nicht, will der Leser weiterlesen um das finale Ende zu erleben in welchem Joker keine Asse im Ärmel mehr bleiben und er schlussendlich doch von Batman besiegt wird. Genau das macht Langzeitspannung aus.
    Ein guter Mix aus Kurz- und Langzeitspannung macht ein gutes Buch aus. Anfangs fängt man meist mit Kurzzeitspannung an, da die Story-technischen Grundlagen für Langzeitspannung meist noch nicht gelegt sind.

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • 5. Pappkameraden sind eindimensional


    Ein wichtiger Punkt in Geschichten jeder Art sind immer die Charaktere, ja sie können sogar ganze Geschichten tragen, auch wenn diese nicht unbedingt überzeugen können. Ein schönes Beispiel ist in meinen Augen "Fluch der Karibik" Man stelle sich vor man hätte anstelle eine Captain Jack Sparrow einen x-beliebigen anderen Piraten hingestellt, der nicht verrückt ist, sondern nur ein goldgieriger Pirat, der wie kein zweiter seinen Säbel schwingt und auch noch auf 2oo Meter, nen Papagaien aus der Luft schießen kann. Spannend? Ja, vielleicht aber unvergesslich? Jack Sparrow schon. Jeder muss sofort lächeln wenn er an diesen Charakter aus den Filmen denkt.
    So ist das auch in Romanen. Charaktere können eine ganze Geschichte tragen wenn sie gut gemacht sind, und wenn dann auch noch die Geschichte dazu stimmt hat man etwas Unvergleichliches geschaffen.
    Hier sei auch noch anzumerken, dass vor allem in charakterbetonten Geschichten sich die Charaktere stets wandeln (sollten). Dies nennt man dann 'Handlungsdynamik'. Charakterbetonte Geschichten sind jene, in denen es vor allem um die Beziehung der Charaktere untereinandergeht und deren Entwicklung über die Geschichte hinweg. Natürlich sollte jeder Roman zumindest grundlegend charakterliche Entwicklung aufweisen.



    6. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Aufbau des Buches, sowohl in technischer Hinsicht, als auch Geschichtlicher


    Gemeint ist in technischer Hinsicht, dass was man schon von der Schule aus kennt: Einleitung, Hauptteil, Schluss. Dieses System gilt im übrigen auch für einzelne Kapitel! Natürlich könnte man jeden einzelnen der drei Bestandteile noch einmal aufschlüsseln, wie man eine Einleitung schreibt, oder was in den Schluss/Höhepunkt gehört, doch damit wurden schon ganze Bücher gefüllt und es ist nicht möglich ein einigen wenigen Sätzen eine Erklärung dafür zu liefern.
    Sollte man mit einem neuen Buch anfangen, sollte man, bevor man beginnt sich Gedanken über den Aufbau des Buches machen und gegebenenfalls notieren.



    7. Vorausdeutungen, Anspielungen, versteckte Hinweise und Rückverweise


    Auch in Hinsicht des Aufbaus eines Buch sollte man sich im Vornherein überlegen, wo und wann man Vorausdeutungen macht, Rückverweise oder vor allem Verstecke Hinweise. Versteckte Hinweise zu legen – ähnlich wie Fährten für den Leser, denen er versucht nachzugehen – ist eine Kunst für sich und vor allem eine Paradedisziplin des Krimi. Dennoch sollte man auch in anderen Genre nicht darauf verzichten solche kleinen Fährten auszulegen, die den Leser im Nachhinein überraschen, aber dennoch immer schlüssig waren, im Nachhinein.
    Wenn man mit diesen Mittel gut umgehen kann, schafft man eine 'kompositorische Einheit' und fördern nebenbei sogar noch die Kombinationsgabe des Lesers. Dadurch bekommt er ein tiefes vertrautes Gefühl an der Geschicht teilzuhaben, als nur Ausenstehender zu sein.

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • 8.Eindeutige Perspektiven


    Hierbei geht es darum, das dem Leser ziemlich früh klar gemacht werden sollte, aus wessen Sicht man die Geschichte erlebt. Im Groben ist erst einmal gemeint um welchen Grundtyp an Perspektive es sich in dem Buch handelt.
    - DU
    - ER
    - ICH
    Hierbei gibts es dann noch Abstufungen wie zum Beispiel 'personal auktorial' oder 'auktorial' und ähnlich. Einen genauen Überblick findet ihr hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erz%C3%A4hltheorie
    Da dies aber sehr kompliziert ist und für den Laien nur schwer nachzuvollziehen möchte ich auf die Erzählperspektive eingehen, die in den meisten Romanen benutzt wird; die 'personal-auktoriale' Erzählweise. 'Personale' Erzählweise mein, dass man die gesamte Geschichte sozusagen mit der Kamera im Kopf des Protagonisten erlebt, d.h der Leser erfährt über die Gefühle und Gedanken der Person, nimmt jedoch auch von der Geschichte nur jene Ereignisse wahr, die sich vor den Augen des Helden wiedergeben. Sollte etwas an einem anderen Ort stattfinden, weiß der Held davon nichts, und der Autor darf auch nicht in die Szene an dem anderen Ort springen, an dem seiner Meinung nach etwas passiert. Ebenso darf in der 'personalen' Perspektive nicht in die Köpfe der anderen Mitstreiter/Begleiter der Figur geschaut werden, sondern alles darf nur mit den Augen des Protagonisten wahrgenommen werden.
    Da diese Art der Erzählung sehr einschränkt wird sie heutzutage mit der 'auktorialen' Perspektive kombiniert. Bei ihr ist der Leser eine Kamera, die an verschiedene Orte und Zeiten fliegen kann und in welcher der Autor selbst, bewertet.
    Man kann hierbei nicht in die Köpfe der Figuren schauen. Beide Perspektiven kombiniert ergeben das, was wir heute in der meisten Zeit zu lesen bekommen. Man springt in die Köpfe der Figuren, erfährt über ihre Gedanken und Gefühle, schwenkt dann allerdings auch wieder weg, schaut über Länder oder gar Welten hinweg, wo sich vielleicht die Bösewichte gerade auf einen Angriff vorbereiten und schaut bei der Gelegenheit diesen auch noch in die Köpfe.
    Zusammenfassend ist zu sagen: Für den Leser muss von Anfang an klar sein, aus wessen Sicht die Geschichte stattfindet. Meist beginnt es um den Hauptcharakter herum und in dessen Gedanken und Gefühlswelt. Wenn man dann beginnt auch in andere Köpfe zu schauen muss dieser Stil dann bis zum Ende des Werkes beibehalten werden, denn man wäre doch selber auch verwirrt, wenn man plötzlich nichts mehr über die Gedanken einer Figur die einige Seiten vorher noch traurig nachdachte, plötzlich nicht mehr in den Kopf schauen könnte.
    Beherrschung von Perspektive ist eine Grundlage des Schreibhandwerks.



    9. Jede Geschichte braucht ein Quäntchen Geheimnis


    Vor allem in Abenteuer- und Fantasyromanen muss nicht immer alles bis ins kleinste Detail erklärt werden. Wenn eine Tatsache, wie bei Harry Potter zum Beispiel die Anwesenheit von Magie, schlüssig ist, muss nicht noch erklärt werden, wie diese Art von Magie mit den Naturgesetzen vereinbar ist, oder ob sie nicht gegen das 2. Gesetz der Thermodynamik verstoßen würde.
    Als Leser liebt man es doch wenn nicht alles aufgedeckt wird, wenn man von sagenhaften Ländern erfährt, die aber nicht unbedingt von den Helden erforscht werden.
    Dieses Geheimnis ist es, das einer Geschicht eine Art Lebendigkeit verpasst, die einen Leser um so mehr verzaubert.



    10. Sprachliche Klarheit und Eleganz, rhythmischer Fluss, überraschende einleuchtende Bilder und Vergleich


    Dieser Tipp sollte eigentlich für sich sprechen. Wie jedes andere Handwerk sind das die Werkzeuge mit denen man arbeitet, die jedoch von jedem der willig ist, erlernt werden können. Einzig für die Wortbilder und Vergleiche muss man ein wenig phantasievoll sein. Rhytmischer Fluss erreicht man leicht, indem man sein Geschriebenes Laut vorliest. Man merkt dann schnell, wo man selbst in stottern kommt.
    Stilistische Mittel sind hier zu finden:
    http://arturleinweber.de/schul…e_figuren_stilfiguren.php



    11. Text laut lesen/zeitliche Distanz/gründliches Überarbeiten


    Wie schon einen Punkt vorher angedeutet ist dies ein wichtiger Schritt zur Erlangung eines rhytmischen Flusses. Während des Verfassens eines Textes noch nicht so wichtig ist es einer der Kernaufgaben während der Korrektur und Überarbeitung!
    Auch zeitliche Distanz ist klar. Jeder kennt es vielleicht noch aus der Schule: Was man während der Prüfung noch für ganz toll und kreativ gehalten hat, stellt sich beim wiederholten Lesen nach einigen Wochen vielleicht als vollkommener Quark heraus, einfach wegen der zeitlichen Distanz.
    Gründliches Überarbeiten ist auch ein wichtiger Punkt! Lieber nimmt man sich mal zwei Abende in denen man schwierige Stellen überarbeitet als einen, in dem man mal eben über sein Manuskript drüber huscht. Man sollte daran denken: Lektoren lesen immer gründlich.

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • 12. 'What works, works'


    Dies mag vielleicht hart klingen, doch wer vor allem finanziellen Erfolg haben will und nur auf Kommerz aus ist, muss sich daran halten.
    Wenn der Markt, wie im Moment, so verläuft, dass Vampir-Romane eine wahre Goldgrube sind, sollte man sich vielleicht überlegen einen Vampir-Roman zu schreiben. Ebenso andere Themen wie 'Verschwörung' dank der Dan Brown Bücher sind zur Zeit sehr gefragt. Generell ist zu sagen, dass man in einer Buchhandlung mit offenen Augen stehen sollte, um zu sehen was zur Zeit gefragt ist oder in naher Zukunft gefragt sein könnte.
    Wer jedoch ohne Hinblick auf den Kommerz und schnelles Geld schreiben möchte, kann diesen Punkt vernachlässigen. Jedoch sollte man nicht störrisch und provokativ versuchen gegen einen Trend zu arbeiten oder ein zu 'spezielles' Buch schreiben zu wollen, das keine Zielgruppe hat. Außerdem kann man von aktuellen Bestellern lernen, weshalb sie zu dem geworden sind (von einem Hype oder Massentrend mal abgesehen).



    13.Identifikation > Ideal/Wunsch


    Während es früher dem Leser darum ging vor allem mit den Ideen und Absichten eines Charakter übereinzustimmen, auch wenn man ihn nicht unbedingt gemocht hatte, ist der Trend dahingehen gegangen, das vor allem heute die Menschen sich in die Figur eines Romans hinein versetzen können. Wichtig anzumerken sei hier noch, das dies nicht unbedingt von Beginn an eines Romans der Fall sein muss. So lange der Charakter interessant ist, kann dies auch erst im späteren Verlauf einer Geschichte stattfinden, so lange es stattfindet.



    14.Mit Hochspannungspunkt beginnen


    Um einen Leser gleich zu Beginn eines Werkes zu packen ist es wichtig gleich mit einem Hochspannungspunkt zu beginnen. Vielleicht einem Übermächtigen Konflikt oder ein einschneides Erlebnis, das den Leser gleich in Aufruhr bringt. Dieses darf aber nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden oder nur 'Mittel zum Zweck' sein.



    15.Langweilige Stellen durch Perspektivwechsel umgehen


    Jeder war schonmal an dem Moment, wo einem die Geschichte langweilig wurde, es ist vielleicht gerade eine Zugfahrt abzuhandeln oder ein Flug über den Atlantik, wo nichts spannendes passiert. Generell sollte man versuchen solche Momente spannend zu machen durch Geschehnisse oder zumindes mentale Konflikte oder spannende Gedankengänge der Protagonisten. Da dies jedoch in den meisten Fällen übertrieben wirkt oder unpassend, umgeht man solche Szenen mit Perspektivwechseln. Dies kann auch durch Zeit hinweg passieren, also man springt zum Beispiel zur Ankunft des Flugzeuges, oder einer anderen Person an einem anderen Ort, welche auch von Bedeutung sind.
    Dies ist jedoch nur möglich, wenn es die generelle Erzählperspektive des Romanes erlaubt, wie schon weiter oben erläutert.

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • 16. Dann, danach, plötzlich...


    Wie man sich vielleicht schon denken kann: Solche Worte sind tot. Vor allem in Romanen. Wenn möglich sollte man adäquaten Ersatz finden. Vor allem in Fantasy sollte man auch die Phrase "... irgendwie hatten sie es doch geschafft/irgendwie hatte er ihn dann doch besiegt..." vermeiden, da dies von mangelnder Kreativität und Können für den Leser zeugt.



    17. 'Passiv'


    Diese Schreibform sollte mit bedacht gewählt werden, da sie Sätze langatmig und holprig erscheinen lassen kann.


    Sonstiges:


    Leserarten:


    1.Professioneller Leser
    Grob kann man in 3 Arten von Lesern einteilen. Der Professionele Leser wäre das erste Beispiel. Dieser wählt seine Lektüren sehr gut aus und meist mit Thematiken mit besonders literarischem Wert oder Tiefgründigkeit. Selten findet man in seinem Bücherregal Trivialliteratur. Ebenso Unterhaltungsliteratur ist rar gesät. Er interessiert sich auch stark für das Können eines bestimmten Autors.


    2.Bildungsleser
    Ihm geht es vor allem darum, welchen intellektuellen Wert ein Werk hat und ob es für die Allgemeinheit nützlich ist. Sein verstärkter Fokus liegt auf Sachbüchern, Biografien oder Zeitzeugenberichten.


    3.Normal- und Freizeitleser
    Er ist das Gros an Menschen draußen auf der Straße. Er möchte vor allem unterhalten werden, weshab man ihn vorwiegend in der Unterhaltungliteratur findet.
    Diese lieben, vor allem durch Film und Fernsehen geprägt, handlungsbezogene Werke, in denen sie Spannung erwarten und ungern über langweilige Dinge lesen wollen. Ähnlich einer Schwarz-Weiß-Sicht wünschen sich diese Leser Charaktere zum Identifizieren oder Abgrenzen. Es sei betont das dabei nicht nach Gut und Böse differenziert werden muss. Ein Leser kann die gesamte Geschichte über auch von einem Massenmörder und seinen Taten fasziniert sein, den er komplett verabscheut und es jeder Identifikation mangelt. Aber der Leser möchte genaue und klare Grenzen um welche Art von Charakter es sich handelt.
    Auch ein Trend vor allem der neueren Zeit ist, das sich Normal- und Freizeitleser emotional berühren lassen wollen, das heißt Gefühle wie Angst, Liebe, Entsetzen, Trauer mit den Helden erleben möchten.
    Bei all dem genannten sehen Freizeit- und Normalleser dann auch gerne mal darüber hinweg, wenn das Werk handwerklich vielleicht gerade ausreichend ist oder auch nicht aus der Masse heraussticht. Es ist sogar so der Fall, das meist einfach und klar geschrieben Bücher bevorzugt werden in denen vor allem auf Parataxe wert gelegt wurde. Ihnen ist die Nähe zum Text eben wichtiger als die Distanz.

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • 4. Der Modellleser
    Dieser Leser ist ein gedankliches Konstrukt, da er in der Realität nicht oder kaum existiert. Dieser Leser verfügt über die Decodierkompetenz und das Wissen, das ein Werk vom Leser erfordert. Was das genau bedeutet: Der Autor hat bestimmte Absichten, die er seinem Text zugrunde legt oder baut vielleicht moralische Konflikte in die Geschichte ein, von denen er der Meinung ist der Leser sollte sich damit beschäftigen.
    Nun ist es jedoch so, das es immer Menschen gibt, die solche Stellen und die Absichten dahinter nicht erkennen und einfach darüber hinweg lesen, aber dennoch damit zufrieden sind, wie die Dinge sich entwickelt haben. Ein Autor kann nicht erwarten, dass die Leser alle seine Ideen und Absichten die sich in Bildern und Sätzen verstecken und etwas suggerieren sollen verstehen, das ist ein wichtiger Punkt.



    Eine kurze Anmerkung zur aktuellen Fantasy-Szene:
    - 60-70% der Leser von Fantasy-Literatur sind weiblich und haben andere Vorstellungen und Erwartungen an ein Fantasy Buch, als Männer
    - die Anzahl der weiblichen Autorinnen (auch in anderen Genre) nimmt stetig zu, also hat man als Autorin starke Konkurrenz was Individualität und Abgrenzung zu anderen angeht
    - die heutige Fantasy lebt parasitär (was in diesem Fall nichts Schlechtes sein muss) von der Realhistorie und der Archäologie
    - diese Entwicklung hat zur Folge, dass vor allem Fantasy bevorzugt wird, die unsere Realität (welches Zeitalter ist egal) immer öfter mit Fantasywelten verschmelzen oder Übergänge stattfinden.


    Eingeläutet wurde dieser Trend vor allem durch Joanne K. Rowlings 'Harry Potter' und anschließend von Filmen und Werken fortgeführt wie 'Die Chroniken von Narnia' von C. S. Lewis und einschlägigen Vampirromanen
    Diesbezüglich bevorzugen die Leser von Unterhaltungsliteratur, zumindest im kommerziellen Bereich den Weg hin zur Realität und Authenzität.

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • Der Konflikt


    Ohne einen Konflikt gibt es keinen Roman. Punkt. Denn: Konflikt ist gleich Höhepunkt und das warum der Leser das Buch überhaupt liest. Was nützen einem die fantastischsten und zwiespältigsten Persönlichkeiten wenn sie im Endeffekt nur ihren Alltag verleben und glücklich und zufrieden am Ende eines Tages oder eines Buches ins Bett gehen...
    Grundsätzlich kann man in folgende Konflikte unterteilen, wobei ihr Kombinationen und Überschneidungen möglich und erwünscht sind:


    a) Kampf zweier Elemente mit Entscheidungszwang (Sieg oder Niederlage)
    b) Unwissen, Informationsentzug, offene Fragen, Rätsel, Doppeldeutigkeit: zielen auf eine Lösung
    c) Bedrohung/Gefahr
    d) Nombruch
    e) Sensation (Das Ungewöhnliche, Neue)


    Spannung lässt sich, wie weiter oben schon ausführlicher beschrieben, unterteilen in Langzeit und Kurzzeitspannung.


    Die Plotarten (sowas wie die Grundhandlung/der rote Faden) mit Beispielen


    1.quest (es gilt eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen) (J. R. R. Tollkien – Der Herr der Ringe)
    2.discovery (etwas mus gefunden/erforscht/entdeckt werden) (Jules Verne – Die Reise zum Mittelpunkt der Erde)
    3.riddle (ein Rätsel wartet auf seine Lösung) ( Die Gebrüder Grimm - Rumpelstielzchen)
    4.escape (man versucht vor etwas zu flüchten oder sich aus etwas zu befreien) (Michael Chrichton – DinoPark/Jurrasic Park)
    5.puruit (jemand wird verfolgt und muss aufgehalten werden) (Ian Flemming – James Bond)


    Es sei angemerkt, dass es bei Plotarten um den Grundplot geht, also die Basis der Geschichte. Es ist natürlich klar und auch wünschenswert, wenn ein Roman mehrere der oben genannten Elemente beinhaltet, doch über den 'roten Faden' seiner Geschichte sollte man sich immer klar sein und es den Leser erkennen lassen.

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • Der Aufbau einer Szene (aus der Dramatik entlehnt)


    Bei Szenen in Romanen geht es um einzelne Abschnitte die sich wie folgt auszeichnen:


    Hintergrund: Wo findet die Szene statt, kann der Leser nachvollziehen wie ich mir den Hintergrund der Szene vorstelle


    Figuren: klar.


    Interaktion: Die Figuren interagieren sowohl mit sich selbst als auch mit ihrer Umwelt und wenn es nur der Wind ist, der einer Prinzessin durch ihr Haar weht oder die knischenden Steine unter einem landenden Raumschiff


    Handlung: irgendetwas passiert, die Geschichte wird erzählt. Die Zeit am Ende einer Szene muss immer weiter fortgeschritten sein, als zu Beginn


    Gefühle: Ein wichtiger Punkt. Was auch immer in diese Szene geschieht oder wo sie geschieht. Figuren haben immer ein Gefühl zum Geschehen. Und wenn es nur 'Gleichgültigkeit' ist.


    All diese Faktoren machen eine Szene aus, und falls eines davon vergessen werden sollte merkt das der Leser sofort oder die Szene wirkt befremdlich und unrealistisch.
    ________________________


    Abschließend:
    Es sei gesagt, dass dies nur eine Zusammenfassung und kleine Sammlung an Tipps ist, die einem das Schreiben leichter (oder auch schwerer) machen. Meine Sammlung ist weder perfekt, noch muss sie unbedingt richtig sein.
    Ich hoffe ich konnte euch hiermit ein wenig helfen und auf neue Ideen bringen.
    Vieles von dem was ich geschrieben habe können viele Menschen instinktiv und intuitiv beim Schreiben anwenden und denken meist nicht mal darüber nach und es hört sich gut an. Wenn ihr mit wachem Geist die aktuellen Verkaufsschlager lest, wird euch auffallen, das bei den meisten Romanen, nicht immer und unbedingt das Können überzeugen, sondern bei wirklich guten Romanen die Ideen und die Leidenschaft.


    In diesem Sinne, viel Spass beim Schreiben


    LastSword


    (Weiter Anregungen/Ideen/Tipps erwünscht)

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • Ja, knapp 12 Stunden hats umgerechnet gedauert.
    Wollte mein Wissen eben teilen, außerdem liebe/lebe ich schreiben, da tut man sich das schon mal gerne für andere an ;)


    Ja, worship me! :P (EDIT: Natürlich nur ein Witz ;))

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

    Edited once, last by LastSword ().

  • :verlegen: Dank dir.


    Wenn mir in den nächsten Wochen der Umzug nicht zu sehr in den Weg kommt, gibts von mir noch einen Charakter-Guide, beziehungsweise hier als kleine Anfügung.

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • Habs mir noch nicht durchgelesen, aber SUPER!!! :D


    Edit: DAS ist ja mal echt gut beschrieben! Ist wirklich cool gemacht!

    Mut bedeutet nicht die Abwesenheit von Angst sondern die Erkenntnis, dass es etwas wichtigeres gibt als Angst.


    Elizabeth Kostova - Der Historiker

    Edited once, last by Juliet ().

  • Ich helfe gerne, aber jeder darf jederzeit Ideen hinzufügen oder eigene Erfahrungen als Leser hineinschreiben, was einem in Büchern wichtig ist und gefällt etc...

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • LastSword

    Quote

    Original von LastSword
    Wenn mir in den nächsten Wochen der Umzug nicht zu sehr in den Weg kommt, gibts von mir noch einen Charakter-Guide, beziehungsweise hier als kleine Anfügung.


    Bin zwar kein "Schreiberling" (und hab außer in Bezug auf FanFiction dahingehend keine großen Ambitionen), aber mich interessiert das Konzept an sich... Wäre z.B. dein Charakter-Guide in Ergänzung / als Erweiterung zu Punkt 5 "Pappkameraden" zu sehen?

  • Richtig, das hatte ich schon fast vergessen...


    Die grobe Struktur ist:
    Charakterbögen z.B


    Soziale Ebene einer Figur (Umwelt/Freunde/Verwandte/etc.)
    Physische Ebene (Körper/Besonderheiten etc.)
    Psychische Ebene (Ängste/Weltanschauungen/etc. mit Ursachen)


    Jeweils erörtert und vertieft aber heute schaff ich das wohl nicht mehr^^


    Gibts noch mehr, aber die Unterlagen hab ich jetz nicht zur Hand, ich kann mich ja mal morgen Vormittag/Mittag mal hinsetzen und das Ausarbeiten ;)

    Liebe ist so kompliziert, wie man sie macht.
    -Ich-

    '5 Centimeter per Second' - die Geschwindigkeit mit der Kirschblüten zu Boden fallen [und gleichzeitig die Geschwindigkeit in der sich Menschen voneinander entfernen].

  • Hiho!


    Ich las selbst in Büchern zum Thema "Schriftstellerei" keine so guten Infos - in so "wenig" Text.
    Ausgezeichnete Arbeit, ehrlich. Respekt.


    Beste Grüße


    Ryan

    Wenn Du Deine tiefsten Träume nicht in Taten verwandelst,


    dann wirst Du im Alter viele Geschichten darüber zu erzählen haben,


    dass es in Deinem Leben so viele Dinge gab, die Du gern getan hättest.


    Wäre es nicht viel erfüllender darüber zu berichten,


    was Du an schönen Dingen erschaffen hast?


    Dennoch, bedenke stets, dass selbst ein Zauberer kein Brot in Brot verwandeln kann.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!