RPG - Das Buch

  • Hallo Forumos,


    Ich habe hier in diversen Postings schon ein paar Mal angedeutet, dass ich an einem Buch arbeite. Eine Geschichte, die ich schon seit Ewigkeiten mit mir herumtrage und die ich nun endlich zu papier bringe. Derzeit gibt es keine Bestrebungen die Sache am Ende zu publizieren, ich will sie einfach erst einmal fertig bekommen. Alles andere wird sich finden. Ich habe aus beruflich/privaten Gründen angefangen mit dem Zug zu pendeln, da hat man eine Menge Zeit, die man nutzen kann. :)


    Ich hatte es TeichDragon schon vor Ewigkeiten bei einer denkwürdigen Rollenspielrunde versprochen, dass er mal etwas zu lesen bekommt. Da ich nun endlich die ersten Kapitel einmal korrekturlesen konnte, dachte ich, Forumos soll auch was davon haben. ;)
    Daher habe ich eine Leseprobe (und für die Mutigen noch einen Teil als Hörbuch) online gestellt.


    Ihr findet die begleitende Internetseite zum Buch und auch die Leseprobe unter der Adresse: www.role-playing-game.de


    Ich wünsche viel Spaß beim Lesen
    Mailman

  • Dazu drei Fragen:


    i) Erwartest Du irgendwelche Reaktionen von den Lesern?


    ii) In welchem Stadium ist das Buch? Hat schon irgendeine Art von Nachkorrektur und Lektorat stattgefunden?


    iii) Mit welcher Intention hast Du das geschrieben? Wolltest Du die Rollenspielrunde dokumentieren? Brennt Dir die Geschichte auf den Nägeln? Oder wolltest Du einfach nur mal ein Buch schreiben?


    Beste Grüße, Ole

  • Hi Ole,


    zu 1) Natürlich freue ich mich über konstruktive Kritik. Es muss sich aber niemand dazu gedrängt fühlen. Schließlich ist so eine Geschichte immer Geschmacksache. Da ich hier auf Forumos inzwischen fast täglich unterwegs bin, dachte ich es sei ein schöner Platz, um Leute an der Geschichte teil haben zu lassen. Da sie aber etwas zu lang ist um sie in einem Posting unterzubringen, wie das hier sonst geschieht... ;)


    zu 2) Dieser Teil des Buches wurde bereits einmal von einem guten Freund, der da recht fit ist, lektoriert, so dass eigentlich die meisten groben Fehler ausgemerzt sein sollten, zumindest sprachlich. Aber das Buch entsteht gerade, somit arbeite ich natürlich immer wieder an allen Teilen. Insgesamt sind es derzeit knapp 200 Seiten.


    zu 3) Die Geschichte habe ich in ähnlichem Ablauf seit fast 12 Jahren im Kopf bzw. der Schublade. So lange existieren auch die Planungen über die Welt. Das mit der Rollenspielrunde beschreibt letztlich eigene Erlebnisse und die Frage: Was wäre, wenn man selbst so etwas erleben würde? Damit setzt sich auch die Geschichte auseinander, und mit der Frage, wo Spiel aufhört und wo Ernst beginnt.
    Derzeit macht es mir vor allem einfach sehr viel Spaß, die Geschichte zu schreiben, und damit endlich einer Idee Ausdruck zu verleihen.

    If a dragon falls in the forest and nobody gets to hear about it, does it make a thud?

    Edited once, last by Mailman ().

  • Hallo!


    So ich hab sie gerade gelesen/gehört und ich muss sagen, sie gefällt mir sehr. Gerade weil die Eingangssituation (die Demotivation durch den SL..welcher Spieler kennt das eigentlich nicht? ) und die stilvolle Beschreibung der Geschichte (wie man sichs von einem hervorragenden Spielleiter wünscht), sprich die Atmosphäre, die Lebendigkeit und die tagtäglichen Schwierigkeiten eines Heldenlebens, um die sich einfach kein Spieler Gedanken macht (wer denkt schon daran, dass der Held mal für kleine Helden muss, wenn es doch stattdessen Rätsel zu lösen, Jungfrauen zu retten und Drachen zu töten sind ;) )
    Zwei Punkte gibt es allerdings die mich ein wenig stören. Zum Einen, warum sollte in deiner Welt unbedingt der große Wagen als Sternbild zu sehen sein? Schließlich handelt es sich um eine völlig andere Welt, sowohl die landschaftliche Aufteilung (siehe die Karte) als auch der technologische Fortschritt und das Vorhandensein von Magie, lösen sie ja ziemlich von der Erde (auch wenn es über deinen Erzähler immernoch große Vebindungen dazu gibt).
    Der zweite Punkt, der mir persönlich mehr am Herzen liegt, ist deine Darstellung von Tom dem Rollenspielleiter. Die EInführung in die eigentliche Geschichte und der Ansatz dein Hauptcharakter damit in die richtige Welt zu versetzen ist nicht mein Problem, ganz im Gegenteil, ich finde es hervorragend.
    Bei meinem Problem denke dabei eher an die Darstellung der Rollenspieler nach außen. Uns werden ohnehin schon Sektenbildung, Okkultismus, Sanatismus und zwanizigtausend andere Sachen an den Kopf geworfen (die jedoch durch Nichtkenntnis hervorgerufen werden). Bei dieser Dastellung von Tom, bei dem du meines Erachtens diese Klischees auf den Tisch wirfst, erzeugt bei mir einen (gerade in Verbindung mit den Buchtitel) einen negativen Beigeschmack. Unter Umständiden revidiert sich diese, wenn weitere Teile des Buches veröffentlicht werden, aber so habe ich einfach den Eindruck, dass Tom als Rollenspieleleiter übertragen auf die tatsächliche Welt, unter Umständen dazu benutzt wird diese Vourteile vermeidlich zu unterstützen.


    Ich bin da einfach ein wenig übervorsichtig, einfach weil ich die Erfahrung gemacht habe, mich für dieses Hobby rechtfertigen zu müssen und damit ständig einen Stempel aufgedrückt zu bekommen.

  • Erstmal danke fürs Lesen, und natürlich freut es mich ganz besonders, wenn es auch gefallen hat.


    Punkt eins lass ich mir mal durch den Kopf gehen ;)



    Quote

    Original von Shandria


    Bei meinem Problem denke dabei eher an die Darstellung der Rollenspieler nach außen. Uns werden ohnehin schon Sektenbildung, Okkultismus, Sanatismus und zwanizigtausend andere Sachen an den Kopf geworfen (die jedoch durch Nichtkenntnis hervorgerufen werden).


    Ist das so? Ich bin erschüttert. Mit solchen Dingen hatte ich in meiner Spielerzeit nie zu kämpfen, wobei ich ehrlich gesagt auch nicht jedem meine Hobbys auf die Nase gebunden habe. Da muss ich sagen waren die Anfeindungen in der Zeit, in der ich CounterStrike gespielt habe, wesentlich stärker.
    Ich habe natürlich als Spieler ein sehr positives Bild von RPG als Hobby.
    Und unter diesem Aspekt entsteht auch das Buch. Aus der Faszination für dieses Hobby heraus. Es soll zeigen, dass es Menschen gibt, die noch Willens sind ihre Fantasie einzusetzen. Und das ganz ohne die Überflutung unserer schnellebigen Medienwelt.
    Nicht umsonst stütze ich mich auch lose auf dem Regelwerk der AD&D2nd Edition auf.


    Quote

    Bei dieser Dastellung von Tom, bei dem du meines Erachtens diese Klischees auf den Tisch wirfst, erzeugt bei mir einen (gerade in Verbindung mit den Buchtitel) einen negativen Beigeschmack. Unter Umständiden revidiert sich diese, wenn weitere Teile des Buches veröffentlicht werden, aber so habe ich einfach den Eindruck, dass Tom als Rollenspieleleiter übertragen auf die tatsächliche Welt, unter Umständen dazu benutzt wird diese Vourteile vermeidlich zu unterstützen.


    Ich habe versucht das Rollenspiel so detailiert wie möglich zu beschreiben, um auch Leuten, die selbst nicht spielen, einen guten Eindruck zu vermitteln. Ich kann leider nicht nachvollziehen, wie es auf komplette Nichtspieler wirkt, und habe auch in meinem Bekanntenkreis niemanden, der da nicht zumindest Bescheid wüsste um was es geht, auch wenn er nicht selbst spielt. Daher ist mir eine solche Einschätzung neu.
    Auf was beziehst Du Dich genau? Auf die ersten Spielrunden, bei denen es noch "normal" zugeht? Wo die Charaktere erwürfelt werden und die Abläufe erklärt werden? Oder auf den Teil wo Tom dann die Magie (?) oder was auch immer wirken lässt?
    Das was Tom da abzieht ist natürlich eine Ausnahmesituation, und die anderen Spieler sind dadurch ja auch etwas überfahren.
    Ich hoffe es kommt rüber, dass hier eine fiktive Situation dargestellt wird, und auch als solche gewertet werden sollte. Schließlich ist das Ergebnis (versetzen in die Spielwelt) auch eine fiktive Annahme.


    Sind hier im Forum vielleicht Nichtspieler unterwegs, die ihre Einschätzung wiedergeben können?


    Ich finde das ein interessantes und diskussionswürdiges Thema und danke Dir für die offenen Worte. :)

    If a dragon falls in the forest and nobody gets to hear about it, does it make a thud?

    Edited 2 times, last by Mailman ().


  • Ich bezieh mich da natürlich auf die letzte Spielrunde. Mit dem AUswürfen und Charakter erstellen, läuft da ja alles normal ab. Ich geb zu mit der Sprache in der Tat freakig ( ;) ), aber hey...wir machens auch so :p


    und zu der Stelle, die ich meine: Ja du hast recht, ich hab gar nicht so richtig wahrgenommen, dass du bei den anderen Spielern auch überraschung darstellst. Das mir das entgangen ist liegt vermutlich einfach an meinen Erfahrungen in der Hinsicht. Diese Überraschung der andreren Spieler am Tisch, als Tom mit der Kristallkugel auftaucht, ändert den Eindruck ein wenig. Bei mir bleibt da immernoch ein ungutes Gefühl (was aber ja nicht mit dem Text an sich was zu tun hat) und ich vermute, dass dies bei anderen einfach nicht der Fall ist. Daher würd ich mich jetzt auch über eine dritte, vierte....Meinung freuen.....


    Quote

    Original von Mailman
    Ich finde das ein interessantes und diskussionswürdiges Thema und danke Dir für die offenen Worte. :)


    gerne :D

  • Ich kann mir zwar unter Pen&Paper-RPGs etwas vorstellen, aber sonst ist das für mich komplettes Neuland. Von daher fand ich die Beschreibungen des Spiels sehr interessant. Aber ich (und ich denke auch die Mehrheit anderer RPG-unerfahrener Leser) merke doch, dass eine magische Kristallkugel wohl eher selten in einer Rollenspielrunde auftaucht ;)
    Was ich meine ist, man merkt als Nicht-RPGspieler schon was jetzt in der Realität auch so abläuft und was du im Buch an magischem oder ungewöhnlichem hinzugefügt hast.
    Und zu einem allfällig negativen Bild von Rollenspielern wäre mir eigentlich nichts aufgefallen, aber da wären wohl, wie vorher schon angetönt, noch mehr Meinungen zu hören nötig.


    Die Story finde ich bis jetzt gut. Anfangs dachte ich, jaja, die alte Leier: Fremder tötet berüchtigten Hauptmann usw. Aber zum Glück kam es dann ganz anders :)

  • Ich bin gerade am lesen.
    Eines ist mir ad hoc aufgefallen, auf Seite 7.


    Quote

    Das hatte der Fremde nicht kommen sehen und versuchte verweifelt sein Schwert zwischen sich und die generische Waffe zu bringen,


    ;)

  • So kleines Feedback meinerseits:
    Gefällt mir schon ganz gut, allerdings würde ich zwei Sachen ändern.


    1) Die Einführungsrunde mit dem "schlechten" Meister würde ich komplett rausschmeissen. A) trägt sie nicht wirklich viel zur Handlung bei und B) finde ich das zu negativ. Deine Hauptperson könnte ja mit z.b. im Regelbuch blättern in der der Kneipe und dann von Basti angesprochen werden.
    Nachtrag Oder ändere sie wenigstens so ab, dass Du/ihr einfach Pech hattet. Aber in jetzigen Form empfinde ich das als zu negativ.


    2) Und ja, das mit dem großen Wagen und der Milchstraße finde ich auch ein wenig merkwürdig. ;)

  • Noch ein Nachklapp: Woher weiss Dein Alter-Ego eigentlich auf einmal wo Norden, Süden, Osten und Westen sind? ;) (Oder hab ich das überlesen??)


    PS: Die Karte finde ich ja ganz hübsch, aber irgendwie sieht man durch die ganzen Striche fast nichts mehr... :nixweiss:


    PPS: Maili, das klingt jetzt alles viel negativer als es soll. Ich zähle ja hier gerade nur meine Kritikpunkte auf. :)


    PPPS: Warum sind wir in den Links nicht drin???????
    ;)

  • Insgesamt finde ich die Geschichte so weit ganz nett (auch, wenn du an einigen Stellen noch einmal drübergucken solltest, um Flüchtigkeitsfehler auszumerzen) und die Landkarte durchaus hübsch. Das mit dem Großen Wagen und der Milchstraße hat mich, anders als Shandria und Teich, nicht übermäßig gestört, weil ich da einfach von einer alternativen Erde/Realität ausgegangen bin und nicht unbedingt von einem völlig fremden Planeten. :nixweiss:


    Die Eingangssequenz fand ich aber auch etwas problematisch:


    Quote

    Original von TeichDragon
    1) Die Einführungsrunde mit dem "schlechten" Meister würde ich komplett rausschmeissen. A) trägt sie nicht wirklich viel zur Handlung bei und B) finde ich das zu negativ.


    Und C) liest sich der rasche Wechsel vom Interesse des Ich-Erzählers erst an Tina, dann an Basti etwas eigenartig und lenkt vom zentralen Thema der Geschichte ab. So wirkt er an manchen Stellen eher wie ein Student, der auf Deubel komm raus eine Freundin finden will und dem jede Rollenspielerin recht ist. Wenn das Absicht ist, gut, meinetwegen - aber wenn es nicht gar so stark so wirken soll, würde ich da an deiner Stelle noch einmal gucken, wie du ihn indirekt charakterisierst. ;)

  • Quote

    Original von Wulfila



    Und C) liest sich der rasche Wechsel vom Interesse des Ich-Erzählers erst an Tina, dann an Basti etwas eigenartig und lenkt vom zentralen Thema der Geschichte ab. So wirkt er an manchen Stellen eher wie ein Student, der auf Deubel komm raus eine Freundin finden will und dem jede Rollenspielerin recht ist. Wenn das Absicht ist, gut, meinetwegen - aber wenn es nicht gar so stark so wirken soll, würde ich da an deiner Stelle noch einmal gucken, wie du ihn indirekt charakterisierst. ;)


    Ah danke!
    Das hab ich vorhin auch noch vergessen.
    Der Telefon-Anruf von Basti.... Würdest Du ein Mädel, dass Du erst einmal gesehen hast, gleich beim ersten Anruf dermaßen anbaggern???

  • Uh... das gibt ein Monsterposting :D



    Quote

    Original von TeichDragon
    So kleines Feedback meinerseits:
    Gefällt mir schon ganz gut, allerdings würde ich zwei Sachen ändern.


    1) Die Einführungsrunde mit dem "schlechten" Meister würde ich komplett rausschmeissen. A) trägt sie nicht wirklich viel zur Handlung bei und B) finde ich das zu negativ. Deine Hauptperson könnte ja mit z.b. im Regelbuch blättern in der der Kneipe und dann von Basti angesprochen werden.
    Nachtrag Oder ändere sie wenigstens so ab, dass Du/ihr einfach Pech hattet. Aber in jetzigen Form empfinde ich das als zu negativ.


    2) Und ja, das mit dem großen Wagen und der Milchstraße finde ich auch ein wenig merkwürdig. ;)



    zu 1) Die Einführungsrunde knüpft natürlich vor allem an den Prolog an. Insofern ist sie chronologisch richtig. Wirklich nennenswert wichtig ist sie nicht, für Leute, die dem Thema RPG fern sind ist es aber eventuell kein so harter Kaltstart. Muss ich mal reiflich darüber nachdenken. Gerade die ersten 30 Seiten sind da noch sehr gute Kandidaten, da es eben das ist womit ich angefangen hatte.



    zu 2) Jaja, hackt nur alle auf mir rum, wo das das einzige Sternbild ist, welches ich kenne... ;) Im Ernst: Es ist sowieso ein Detail, welches ich nicht brauche. Wird wohl rausfallen bzw. verändert werden.





    1: Er hat gut drüber nachgedacht (ja hast Du wohl überlesen) und lernt ja nach und nach immer mehr dazu. Und ich wollte ihn nicht auch noch in die falsche Richtung schicken, sonst wäre er noch länger in der Wildniss unterwegs gewesen.


    2: Die Karte war ursprünglich eine ganz einfache Zeichnung mit einem schwarzen Stabilo. Die hat vor 10 Jahren ein Freund von mir als Vorlage für diese Tuschezeichnung genommen und mich damit überrascht. Er hatte sich mal umgeschaut, wie alte Karten früher verziert waren und sich für diese Möglichkeit entschieden. Und da seine Version wesentlich schöner ist als meine, habe ich mal die genommen :D


    3: Klingt nicht negativ. Ich freue mich über konstruktive Kritik. Es ist mein erstes Werk dieser Größe und es macht mir viel Spaß es zu schreiben. Und wenn auf diese Weise hier, einige Leute es mal lesen und mir sogar noch Feedback geben ist das doch klasse. :]


    4: Link nicht drin? Tatsächlich.... *schäm* Ich hab diese Rubrik seit einem halben Jahr nicht mehr überarbeitet... Gibt es ein Banner? Vielleicht das da oben? Dann hole ich das latürnich nach.




    Klar, Flühtigkeitsfehler sind noch einige drin, trotz des Fremdlektorats. Die sieht man oft auch erst beim zweiten/dritten Durchlesen.


    Das mit der Eingangssequenz habe ich ja bereits weiter oben geschrieben. Ich denke über den gesamten Beginn des Buches permanent nach. Es muss natürlich für RPGler und Nicht RPGler schlüssig sein.


    zu C) Stimmt. Das mit Tina ist auch total unnötig. Die war in meinem Ursprungsskript nicht geplant und kam spontan beim Schreiben dazu. War wohl eine Flamme zuviel :D
    Nein, er ist kein Notgeiler Student. :floet:


    Basti braucht es natürlich, da sie eine Hauptperson ist und die Beziehung zu ihr eines der Hauptthemen.



    Quote

    Original von TeichDragon


    Ah danke!
    Das hab ich vorhin auch noch vergessen.
    Der Telefon-Anruf von Basti.... Würdest Du ein Mädel, dass Du erst einmal gesehen hast, gleich beim ersten Anruf dermaßen anbaggern???



    Also um ehrlich zu sein: Ja habe ich so oder ähnlich schon gemacht... :naughty:


    Und um der Frage vorzubeugen: Nein, es hat nicht ein einziges Mal funktioniert... :wall:




    Quote

    Original von TeichDragon
    Ach und nochmal als Warnung:
    Wahrscheinlich wird Dich jeder, der Rosenbergs "Hüter der Flamme" gelesen hat, hier des Plagiats bezichtigen.


    Ich weiss, Du kennst die Serie nicht.
    Aber das Setting ist halt erstmal genau das Gleiche. :nixweiss:


    Hmpf...
    Da hatte mich ja der Rukh zum ersten Mal darauf hingewiesen. Da war ich bereits bei Seite 80 und ziemlich geschockt. Mir ist dieser Zyklus tatsächlich völlig unbekannt. Da sagen natürlich dann viele: Ja klar, kann ja jeder sagen. Aber es stimmt wirklich, ich habe die Idee komplett eigenständig entwickelt.
    Habe extra bei Abebooks gesucht und die ja doch sehr angestaubten Bücher gefunden. Ich werde sie allerdings nicht lesen. Ich habe die Sorge, dass ich dann mein Projekt über den Haufen werfen könnte.


    Auf der anderen Seite erfinden ja wenige Bücher das Rad neu. Entweder man macht etwas komplett Neues, oder man fügt einem bestehenden Thema eine weitere Facette hinzu (das machen momentan meiner Meinung nach die meisten Fantasy Bücher). Also werde ich mich nicht entmutigen lassen und weiter schreiben. Die Geschichte entwickelt sich gerade so schön und funktioniert auch weitestgehend.




    P.S.: Wenn ich jetzt auf "Antwort erstellen" klicke, und alle Quotes stimmen, fress ich meine Laute... :]



    €: Verdammt... :motz:

    If a dragon falls in the forest and nobody gets to hear about it, does it make a thud?

    Edited 2 times, last by Mailman ().

  • Quote

    Original von Mailman
    Auf der anderen Seite erfinden ja wenige Bücher das Rad neu. Entweder man macht etwas komplett Neues, oder man fügt einem bestehenden Thema eine weitere Facette hinzu (das machen momentan meiner Meinung nach die meisten Fantasy Bücher). Also werde ich mich nicht entmutigen lassen und weiter schreiben. Die Geschichte entwickelt sich gerade so schön und funktioniert auch weitestgehend.


    Lass Dich bloß nicht entmutigen.
    Das Setting per se finde ich nämlich eine schöne Idee. Und wenn Du dieser Facette was hinzufügen kannst, warum nicht? (Und so ausgelutscht ist die Idee ja nicht. Mir fallen da nämlich wirklich nur Rosenberg und (mit einigen Abstrichen) Bannsänger ein. Von daher, immer ran an den Speck! ;)

  • Hallo Mailman,


    ich habe mir die beiden Leseproben jetzt auch mal angesehen/angehört.
    Ein richtiges Rollenspiel mitgemacht habe ich persönlich noch nie, und ich wusste auch nur vage, dass man da irgendwofür Würfel braucht.
    Von daher hat mir das erste Kapitel mit der alten Spielrunde geholfen, mich erstmal mit dem Spiel vertraut zu machen und einen Eindruck zu bekommen, wie es nicht laufen sollte ;)


    Ich fand nicht, dass die Spielszene mit Tom sektenmäßig rüberkommt, da den anderen Spielern ja deutlich anzumerken ist, dass sie auch nicht mehr normal finden, was da läuft.
    Die Geschichte finde ich interessant, und ich hätte auf jeden Fall Lust, selber auch mal ein Rollenspiel auszuprobieren (leider ist die einzige Person, die in meiner Umgebung sowas macht, ein absoluter Kotzbrocken, da will ich also nicht fragen :()


    Was mir bei deiner Lesung aufgefallen ist (abgesehen von deiner passenden Stimme ;)): Kjeld klingt beim Lesen nach einem nordischen/norwegischen Namen (erinnerte mich an Kjell). Im Norwegischen wird [kj] meiner Erfahrung nach als [sch] und nicht als [kj] gesprochen - aber da dein Kjeld ja ohnehin kein Norweger, sondern ein Halbelf ist, sollte das ja eigentlich egal sein ;)

  • Meine Namen beziehe ich fast alle aus einem 30 Jahre alten Namensbuch. Eine wahre Fundgrube für Inspiration. Natürlich muss es immer passend zum jeweiligen Charakter sein. :]
    Dort wird Kjeld als Name aus dem Dänischen beschrieben, Kjell als die schwedische Form davon. Über die Sprechweise steht leider nichts, aber ich habe den Namen tatsächlich so geplant, wie ich ihn selbst gesprochen habe. ;)
    Und danke für das Kompliment mit der Stimme. Habe mir im Rahmen meiner Möglichkeiten (Standard PC Headset usw.) die größte Mühe gegeben und inzwischen einen riesen Respekt vor Gert Heidenreich, Rufus Beck und all den anderen Hörbuch Lesern. Ist wirklich eine sauschwere und zeitaufwändige Sache.

    If a dragon falls in the forest and nobody gets to hear about it, does it make a thud?

    Edited once, last by Mailman ().

  • Quote

    Original von TeichDragon


    PPPS: Warum sind wir in den Links nicht drin???????
    ;)



    Dieser mehr als schändliche Fauxpas ist inzwischen behoben.

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